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PLANT-FOR-THE-PLANET

Bäume sind genial!

Wieviele Bäume gibt es auf der Welt?

Im Auftrag von PLANT-FOR-THE-PLANET haben sich Wissenschaftler von Yale und 23 weiteren Universitäten mit dieser Frage befasst.
Seit 2015 kennen wir ihre Antwort – 3.000 Milliarden Bäume gibt es heute auf der Erde! Dies scheint auf den ersten Blick eine enorm große Zahl, doch die Wissenschaftler haben ebenfalls herausgefunden, dass wir Menschen bereits 46%, also fast die Hälfte, aller Bäume, die es einmal gab, zerstört haben. Und dass wir immer noch rund 15 Milliarden Bäume pro Jahr durch Abholzung verlieren. Ursprünglich gab es auf der Welt rund 6.000 Milliarden Bäume!

Wieviele Bäume könnten wir pflanzen?

PLANT-FOR-THE-PLANET hat sich das Ziel gesetzt bis zum Jahr 2020, gemeinsam mit Unternehmen, Staaten und Organisationen, weltweit 1.000 Milliarden Bäume zu pflanzen. Platz gibt es genügend. Die wohltätige Organisation tritt dazu weder in Konkurrenz zur Landwirtschaft noch zum Siedlungsbau. Auch in Wüsten muss nicht gepflanzt werden.


Warum sind Bäume so wichtig? Plant-For-The-Planet erklärt es in Kürze:

Bäume sind die einzigen extrem günstigen und kinderleicht vermehrbaren CO2 -Speicher. Wissenschaftler der Oxford University haben das Baumpflanzen zur besten Methode ernannt, um Kohlenstoffdioxid aus der Atmosphäre zu binden und der globalen Erwärmung entgegen zu wirken. Bäume sind kinderleicht zu pflanzen, entziehen der Atmosphäre über Jahre CO2 und binden dieses langfristig.

Bäume regulieren den Niederschlag und sind Teil des Wasserkreislaufs. An einem einzigen Tag kann ein großer Baum bis zu 370 Liter Wasser aus dem Boden aufnehmen und in die Atmosphäre freisetzen. Die Blätter der Bäume fangen zudem Wasser in Form von Regentropfen auf. Dieses verdampfende Wasser sorgt durch Wolkenbildung andernorts für Niederschlag und macht rund 40 % unseres Regens aus.

Bäume kühlen die Erde, indem sie zur Wolkenbildung beitragen. Bäume fördern die Ausschüttung von Isopren. Dieser Kohlenwasserstoff verstärkt die Entstehung hellerer Wolken, die wiederum Sonneneinstrahlung besser reflektieren können. Eine Aufforstung sorgt somit für eine größere und hellere Wolkenbildung, die mehr Sonneneinstrahlung zurück ins Weltall reflektiert. Dieser Weg der Klimakrise entgegenzuwirken wird Albedo Effekt genannt.

Bäume reinigen die Luft. Bäume nehmen nicht nur CO2 und andere Treibhausgase wie Kohlenmonoxid oder Schwefeldioxid auf, sondern wandeln diese auch in lebensnotwendigen Sauerstoff um. Ein einzelner Baum nimmt bis zu 5 kg Luftschadstoffe im Jahr auf und produziert im gleichen Zeitraum bis zu 130 kg Sauerstoff.

1.000 Milliarden neue Bäumen speichern über ein Viertel des aktuellen weltweiten CO2-Ausstoßes. Mit dieser "Arbeit" der Bäume wird wertvolle Zeit gewonnen, um das Zwei-Grad-Ziel, die maximale Erderwärmung im Vergleich zur vorindustriellen Zeit, doch noch zu erreichen.