
Was wurde aus den ,Akte X‘-Stars?
DAVID DUCHOVNY:
Eigentlich wollte der 1960 geborene Amerikaner in englischer Literatur an der Yale Universität promovieren, entschied sich dann aber doch für die Schauspielerei.
Nach ersten Rollen beispielsweise in ‚Twin Peaks‘ oder dem Kinostreifen ‚Kalifornia‘ (1993) gelang ihm mit der Rolle des Fox Mulder in ‚Akte X - Die unheimlichen Fälle des FBI‘, der große Durchbruch. Nach sieben Staffeln verließ er 2001 den Dauerbrenner, weil er sich mit den Produzenten wegen seiner Gage nicht einig wurde.
Danach versuchte er mit Filmen wie ,Voll frontal‘ (2002) oder ,Trust the Man‘ (2005) auf der großen Leinwand Fuß zu fassen, jedoch mit weniger Erfolg. Auch sein Regie-Debut ,House of D‘ (2004), für das er auch das Drehbuch verfasste, bekam schlechte Kritiken und ging an den Kinokassen unter.
Nebenbei sorgte er für Schlagzeilen, als er öffentlich bekanntgab, an Sexsucht zu leiden und sich deshalb in Therapie begab. Wenig später folgte die Trennung von seiner langjährigen Ehefrau Téa Leoni, mit der Duchovny zwei Kinder hat. Das Paar hat sich jedoch im Februar 2009 versöhnt.
Das Fernsehen machte Duchovny berühmt und so kehrte der Schauspieler auch dahin zurück: Zunächst mit einer Gastrolle in ,Sex and the City‘ und später als Regisseur für eine Episode der Krimi-Serie ,Bones‘, bis er schließlich 2007 mit der Hauptrolle in der Satire ,Californication‘ erneut einen großen Wurf landete. Als Hank Moody, ein heruntergekommener Drehbuchautor, der sich mit Schreibblockaden, Drogen-, Alkohol- und Frauenproblemen rumschlagen muss, überraschte er die gesamte Branche und erlebte einen zweiten Karrierefrühling, der ihm u.a. einen Golden Globe bescherte.
GILLIAN ANDERSON:
Wenn es nach David Duchony gegangen wäre, dann hätte nicht Gillian Anderson, sondern Jennifer Beals (,Flashdance‘)seine FBI-Partnerin werden sollen. Der Schauspieler machte sich nämlich bei den Produzenten für Beals, eine frühere Yale-Kommilitonin, stark.
Doch Chris Carter, der Schöpfer der "X-Akten" setzte sich für Gillian Anderson (42) ein - auch als die Produzenten sie nach der zweiten Staffel durch eine andere Darstellerin ersetzen wollten. Der Rest ist Fernsehgeschichte! Ganze neun Jahre und 201 Folgen lang verkörperte Anderson die kühle und alles hinterfragende Scully.
Danach kehrte sie nach England zurück, wo die gebürtige Amerikanerin als Kind gelebt hatte. Dort trat sie vornehmlich auf der Bühne auf und spielte z.B. in der Mini-Serie ,Bleak House', eine Charles Dickens-Adaption, sowie in dem Oscar-gekrönten ,Last King of Scotland‘ mit.
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Was wurde aus den ,Akte X‘-Stars?
Was machen Gillian Anderson und David Duchovny heute?
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Akte X – Die unheimlichen Fälle des FBI
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(The X-Files) Mystery-Serie, USA 1993/1994, Staffel I-VII, 161 Folgen Folge 158: Hollywood (Hollywood A.D.) Donnerstag, 07.06., 00.00 Uhr...
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