Airheads

92 min | USA
Komödie, Musik 1994
IMDB : 6.1

Sie nennen sich „The Lone Rangers“, machen Metal-Musik und wollen mehr: Chazz, Rex und Pip kapern einen Rebellenradiosender. Sie wollen den DJ zwingen, ihr Demo-Band über den Äther zu spielen. Doch dann geht alles schief: Das Band ist Schrott und plötzlich steht die Polizei vor der Türe. Und macht ernst…

Drei Musiker wollen Freiheit und einen Plattenvertrag. Es kommt allerdings anders!

Regie: Michael Lehmann
Drehbuch: Rich Wilkes

Rolle:

Chester “Chazz” Darvey
Rex
Pip
Officer Wilson
Milo Jackson
Carter

Darsteller:

Brendan Fraser
Steve Buscemi
Adam Sandler
Chris Farley
Michael McKean
David Arquette

Kritik

„Hollywood-Außenseiter und Kultfilmer Michael Lehmann (‚Heathers‘, ‚Hudson Hawk‘) nimmt mit dieser schrillen Komödie Medienzirkus und Grunge-Welle auf’s Korn.“ (kino.de)

„Über Dummköpfe und auch für solche.“ (Time Out)

Hintergrund

Der Hit „Degenerated“ der Film-Band „The Lone Rangers“ ist eigentlich ein Song der 80er-Jahre-Punk-Gruppe „Reagan Youth“.  Ursprünglich sollte John Cusack die Rolle des Chazz (dargestellt von Brendan Fraser) spielen. „Airheads“ ist der erste Film mit Adam Sandler und Steve Buscemi. Die Rolle des Bass-Spielers Rex ist ganz offensichtlich eine Anlehnung an Rex Brown, dem Bassisten der Band „Pantera“.

Starinfo

Brendan Fraser

Als Kind einer Verkaufsberaterin und eines Journalisten und Reisemanagers zog Brendan Fraser mit seiner Familie häufig um: Innerhalb der USA lebte er in Indiana, Ottawa, Detroit, Seattle, außerhalb in Kanada, den Niederlanden, der Schweiz sowie in Italien und Großbritannien. Als Jugendlicher im Publikum einer Theateraufführung in London sitzend, entdeckte er seine Liebe zur Schauspielerei. In Toronto und Seattle erfüllte er sich später den Traum seiner Ausbildung. Mit Filmen wie „Steinzeit Junior“ (1992) und „George – Der aus dem Dschungel kam“ (1997) wäre er beinahe tief in die „Sexy und Dumm“-Schublade gerutscht und nicht mehr herausgekommen. Doch er landete auch Charakterrollen wie in „Mrs. Winterbourne“, „The Passion of Darkly Noon“ oder „The Quiet American“ (2001). Seinen größten Erfolg feierte der Vater von drei Kindern mit „Die Mumie“ (1999), die dann auch mit zwei Fortsetzungen „Die Mumie kehrt zurück“ (2001) und „Die Mumie: Das Grabmahl des Drachenkaisers“ (2008) aufwartete. Nach „Tintenherz“ (2008) wurde es still um Fraser und in der Neuauflage der „Mumie“ 2017 ist Tom Cruise in der Hauptrolle zu sehen. Fraser dagegen spielt lieber in Fernsehproduktionen – und: in ernsteren Rollen.

 

David Arquette

Er ist der jüngste von fünf – fünf Schauspielgeschwistern mit Schauspieleltern: David Arquette begann wie der Rest seiner Familie schon früh als Darsteller zu arbeiten und seine erste Hauptrolle kam mit 1992 in „Buffy, der Vampirkiller“. Doch seinen richtigen Durchbruch hatte er vier Jahre später mit „Scream“ und seiner Rolle als liebeswürdiger, einfacher Polizist „Dewey“, der eigentlich im ersten Akt sterben sollte und es dann aber wegen größter Beliebtheit auch noch in die anderen drei Teile schaffte. Arquette legte neben seiner Schauspiel- auch eine kleine Wrestler-Karriere hin, führt darüber hinaus Regie und macht Musik.

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