Below her Mouth

Als Jasmine auf einer Party die androgyne Draufgängerin Dallas trifft, schlägt ihr Leben einen Salto. Wo und wie Jasmine nach dem leidenschaftlichen Seitensprung wieder aufkommen wird, ist ungewiss: Denn mit Dallas entdeckt Jasmine ein Feuerwerk an Gefühlen, Erotik und Leben. Auf der anderen Seite steht ihr Lebenspartner Rile und wartet auf sie.

Eine lesbische Liebelei zündet wie ein Feuerwerk.

Regie: April Mullen
Drehbuch: Stephanie Fabrizi
Filmstart: 2016-01-01

Rolle:

Dallas
Jasmine
Rile
Joslyn
Quinn
Claire

Darsteller:

Erika Linder
Natalie Krill
Sebastian Pigott
Mayko Nguyen
Tommie-Amber Pirie
Melanie Leishman

Auszeichnungen (Auswahl):

Golden Trailer Award; Bestes Poster Romanze; nominiert; 2016

Kritik

„Das lesbische Liebesdrama ‚Below her Mouth‘ ist einer der Indihits der letzten Jahre. Die kanadische Produktion konnte bei verschiedenen Festivals Preise abräumen, darunter beim Toronto International Film Festival, dem Istanbul Film Festival oder dem Festival du Nouveau Cinema in Montreal. Bemerkenswert ist der lesbische Film von Regisseurin April Mullen (‚Dead Before Dawn‘) allerdings nicht allein wegen der intensiven Inszenierung, die an den Skandalfilm und Cannes-Gewinner ‚Blau ist eine warme Farbe‘ oder an die amerikanische Serie ‚The L-Word – Wenn Frauen lieben‘ erinnert. ‚Below the Mouth‘ wurde von einer komplett weiblichen Crew abgedreht. Für die beiden Hauptrollen konnte darüber hinaus ein außergewöhnlicher Cast verpflichtet werden: Natalie Krill ist bisher vor allem als Tänzerin in Broadway-Musicals aufgefallen, während Erika Linder mit ihrem einzigartigen androgynen Look weltweit als Model Aufsehen erregt.“ (kino.de)

„Eine filmische Hymne an den weiblichen Orgasmus.“ (SheDoesTheCity.com)

„Eine hitzige Affäre entpuppt sich für zwei junge Frauen als Wendepunkt in ihrem Leben. Freizügige, etwas auf Provokation angelegte lesbische Liebesgeschichte, die in Toronto 2016 ihre Weltpremiere gefeiert hatte.“ (Blickpunkt: Film)

Hintergrund

„Wir wollten die aufrichtige Sicht einer Frau in Bezug auf Intimität, Ehrlichkeit, Lust, Sex, Liebe und Dinge, die sie antörnen, zeigen“, sagt Regisseurin April Mullen über ihren Film. Inspiriert ist die Story über Dallas und Jasmine von einer Liebesbeziehung zwischen Drehbuchautorin Stephanie Fabrizi und Produzentin Melissa Coghlan. Coghlan war es auch, die möglichst viele Frauen ins Filmteam holte, damit sich die DarstellerInnen vor allem auch bei den intimen Szenen wohl fühlen sollten. Die Crew bestand am Ende nur aus Mitarbeiterinnen. Mit einer Ausnahme: Zwei Spezialisten führten den riesigen Kran, der für einige Aufnahmen gebraucht wurde. Hauptdarstellerin Erika Linder taufte Coghlan und Fabrizi liebevoll auf die Spitznamen „Mom“ und „Dad“, weil die beiden sich während der Dreharbeiten so rührend um das Wohl eines Jeden kümmerten. Die beiden nannten Linder im Gegenzug „Sohn“. Der Charakter von Dallas ist als Dachdeckerin angelegt. Darstellerin Linder verbrachte zur Vorbereitung auf ihre Rolle zwei Wochen als Lehrling im Dachdecker-Unternehmen von Stephani Fabrizis Schwester und Vater.

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