Bram Stoker’s Dracula

128 min | USA
Horror 1992
IMDB :

Nach ihrem Selbstmord wird seine Frau exkommuniziert. Tobend wendet sich Prinz Dracul gegen Gott und wird bestraft: Unsterblich muss er nun von Blut leben – als Vampir. 400 Jahre später sieht der Graf die in London lebende Mina auf einem Bild – Elisabetha zum Verwechseln ähnlich. Draculas Herz entflammt. Er muss Mina haben!

Der Vampirklassiker – hochdekoriert, hochkarätig besetzt.

Regie: Francis Ford Coppola
Drehbuch: James V. Hart

Rolle:

Dracula
Prof. Abraham van Helsing
Jonathan Harker
Mina Murray
Dr. Jack Seward
Lord Arthur Holmwood

Darsteller:

Gary Oldman
Sir Anthony Hopkins
Keanu Reeves
Winona Ryder
Richard E. Grant
Cary Elwes

Auszeichnungen (Auswahl):

3 Oscars in den Kategorien Bestes Kostüm, Beste Effekte, Bestes Makeup und eine Oscar-Nominierung in der Kategorie Beste Ausstattung;

Kritik

„Dieser köstliche Film gibt der Kreatur ihre Vornehmheit wieder zurück und gibt ihr Frieden.“ (TIME Magazine)

„Mit ‚Dracula‘ zeigt sich, dass Mr. Coppolas Talent und Überschwang fortbesteht.“ (New York Times)

Hintergrund

Dass sich Regisseur Francis Ford Coppola – genau dafür von so manchem Kritiker recht negativ bedacht – bei der Storyline schließlich doch nicht allzu sehr an das Originalwerk von Abraham „Bram“ Stoker hielt, passierte ihm während der Arbeit am Film. Auf das Drehbuch von James V. Hart aufmerksam gemacht hatte ihn übrigens Winona Ryder, mit der er sich nach ihrem Abbruch der Dreharbeiten zu „The Godfather Part III“ zu einem Versöhnungsgespräch traf. Coppola war angetan von den sinnlichen Elementen des Werks und wollte einen „erotischen Traum“ daraus machen. Einen Großteil des Budgets, das er diesmal nicht überschreiten durfte, investierte der Filmemacher ins Kostüm. Nicht nur das: Er warf ein ganzes Effekte-Team vom Set, das ihm weismachen wollte, ohne Computeranimation könne man nicht arbeiten. Coppola setzte sich durch: Der Film ist von vorne bis hinten hand-made und ohne Computereffekte hergestellt. Den Titel für den Abspann „Love Song for a Vampire“ hat Annie Lennox geschrieben und gesungen, der  zum internationalen Hit wurde

Starinfo

 Gary Oldman

„Es reicht nicht, ein guter Schauspieler sein zu wollen. Man muss ein großartiger Schauspieler sein wollen.“ Der 1958 geborene Engländer Gary Oldman spart nicht mit hohen Ansprüchen an sich selbst. Die konnte er nämlich immer wieder erfüllen, bevorzugt als Bösewicht wie in „JFK-Tatort Dallas“ (1991) oder „Bram Stokers Dracula“ (1992). Rollen wie diese brachten ihm unter anderem einen Saturn Award, einen BAFTA-Award sowie eine Emmy-Nominierung ein. 2012 war er für seine Hauptrolle in „Dame, König, As, Spion“ sogar für den Oscar nominiert. Privat war der Sohn eines alkoholkranken Schweißers und einer Hausfrau jedoch nicht immer erfolgreich. Der Vater von drei Kindern musste sich mehrmals selbst wegen Alkoholismus behandeln lassen, drei Ehen – unter anderem mit Uma Thurman – scheiterten. Den Glauben an die Liebe scheint Oldman dadurch nicht verloren zu haben. Nach zahlreichen Beziehungen, wie beispielsweise mit Isabella Rossellini, heiratete der Brite 2008 zum vierten Mal. 2015 wurden er und Ehefrau Alexandra allerdings geschieden.

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