Bruna Surfistinha

131 min | Brasilien
Erotikdrama 2011
IMDB : 6.1

Raquel, 17, hält die Enge und Strenge im Haus ihrer Adoptiv-Eltern nicht mehr aus. Von heute auf morgen verlässt sie das sichere Mittelklasse-Nest und geht nach São Paulo. Sie will studieren, arbeitet als Prostituierte, dann als Callgirl. Und veröffentlicht ihre Erlebnisse in einem Blog, der bald von Zehntausenden gelesen wird…

Die wahre Geschichte vom Aufstieg eines Callgirls.

Regie: Marcus Baldini
Drehbuch: Antônia Pellegrino, Homero Olivetto, José Carvalho

Rolle:

Bruna Surfistinha
Huldson
Gabi
Larissa
Janine
Carol


Darsteller:

Deborah Secco
Cássio Gabus Menes
Cristina Lago
Drica Moraes
Fabiula Nascimento
Guta Ruiz

Auszeichnungen (Auswahl):

Eine Nominierung für den ACIE Awards, Brazil 2012 in der Kategorie Beste Schauspielerin (Deborah Secco) und Blockbuster Brazil Award (Marcus Baldini).

Cinema Brazil Grand Prize für die Beste Schauspielerin (Deborah Secco). Beste Nebendarstellerin (Drica Moraes) und Bestes Drehbuch sowie 6 Nominierungen in den Kategorien Bester Schauspieler (Cássio Gabus Menes), Beste Nebendarstellerin (Fabiula Nascimento), Bester Film, Bester Schnitt, Bestes Kostümdesign und Bestes Make-up.

Hintergrund

Die Darstellerin Drica Moraes (Rolle: Larissa) bekam während der Drehzeit die Diagnose, dass sie Leukämie (Blutkrebs) habe. Sie zog erst noch alle ihre Szenen am Set durch, bevor sie sich in medizinische Behandlung begab. Heute ist sie geheilt und sagt, ihre Erinnerung an den Film ist, dass sie überlebt hat.

Der Geschichte liegen die tatsächlichen Erlebnisse von Raquel Pacheco zugrunde, die in Brasilien als Prostituierte arbeitete und die Aufmerksamkeit der Medien erregte, als sie ihre sexuellen Erfahrungen mit ihren Kunden in einem Webblog veröffentlichte. 50.000 Besucher lasen täglich ihre Berichte. Pacheco war daraufhin Gast in vielen Shows und Magazinen. 2005 veröffentlichte sie ihr Buch „O Doce Veneno do Escorpião“, das im Englischen als „The Scorpion’s Sweet Venom: Diary of a Brasilian Call Girl“ erschien und die Inspiration für den Film „Bruna Surfinstinha“ war.

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