East is east

Drama, Komödie, Vereinigtes Königreich, 1999, 92 min, Ab  6
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East is east

Hintergrund:
Vorlage ist die gleichnamige Bühnenproduktion von Abu Khan-Din, der auch das Drehbuch für den Film schrieb; die meisten Darsteller des Theaterstücks, das zuerst 1996 am Londoner Royal Court Theatre aufgeführt wurde, übernahmen die gleiche Rolle bei den Dreharbeiten. Abu Khan-Din schöpfte beim Schreiben aus eigenen Erfahrungen, die er beim Aufwachsen in einer Multi-Kulti-Familie sammelte.

Kritik:
"Wunderbar wahre, warmherzige und witzige Geschichte um den Generations- und Kulturkonflikt in einer pakistanisch-britischen Familie." (kino.de)

"Oft weiß man nicht, ob man lachen oder weinen soll - und ob der Film nun ein augenzwinkerndes Plädoyer für mehr Toleranz ist oder doch latent-rassistische Tendenzen schürt. Insgesamt wohl von jedem etwas: 'East Is East' beginnt als Komödie und endet als Drama; der Film zeigt eine durchaus liebenswürdige pakistanische Familie, in der der Vater sich aber mehr und mehr zum Tyrann entwickelt. Fazit: 'Passe Dich Deinem Umfeld an und Du wirst auch so akzeptiert, wie Du bist' (nur, dass Du dann nicht mehr so bist, wie Du eigentlich bist). Somit liefert 'East Is East' ein paar Ansätze mehr, über die es sich nachzudenken lässt. Schauspielerisch ist der Streifen übrigens exzellent besetzt." (moviemaster.de)

Regie:

Damien O'Donnell

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East is east

92 min | Großbritannien, Vereinigtes Königreich
Drama, Komödie 1999
IMDB :

England, 1971: Familienvater George Khan arbeitet sich in seiner Fish’n’Chips-Bude ab, um seinen Kindern etwas bieten zu können. Doch Undank ist der Welt Lohn. Die sieben Kids – sechs Brüder und eine Schwester – nennen ihren Vater abfällig Dschingis, interessieren sich nicht für pakistanische Traditionen, können sich nichts Langweiligeres vorstellen als die Koran-Schule zu besuchen, futtern hinter seinem Rücken genussvoll Würstchen und Speck und unterhalten sich auch privat nur mit breitestem Manchester-Akzent. Am liebsten möchten sie Engländer sein – so wie ihre resolute Mutter aus der Working-class. Diese schützt sie vor dem jähzornigen „Pater familias“, der hilflos mit ansehen muss, wie der Nachwuchs seinem Einfluss entgleitet: Die Töchter hängt den Sari an den Nagel und spielt wie ein Junge Fußball, der zweitälteste Sohn macht als Schürzenjäger des Viertels von sich reden, der jüngste ist noch nicht mal beschnitten, der mittlere besucht hinter dem Rücken des Vaters die Kunsthochschule statt die Ingenieurschule und – welche Schande – zwei Sprösslinge lassen die ausschließlich vom Vater arrangierte Heirat platzen. Der Älteste, ein homosexueller Hutmacher, ist für den Vater gestorben, sein Name darf nicht einmal erwähnt werden…

Regie: Damien O’Donnell
Drehbuch: Ayub Khan-Din
Filmstart: 1999-01-01

Rolle:

George Khan
Ella Khan
Sajid Khan
Meenah Khan

Darsteller:

Om Puri
Chris Bisson
Linda Bassett
Jordan Routledge
Archie Panjabi

Kritik

„Wunderbar wahre, warmherzige und witzige Geschichte um den Generations- und Kulturkonflikt in einer pakistanisch-britischen Familie.“ (kino.de)

„Oft weiß man nicht, ob man lachen oder weinen soll – und ob der Film nun ein augenzwinkerndes Plädoyer für mehr Toleranz ist oder doch latent-rassistische Tendenzen schürt. Insgesamt wohl von jedem etwas: ‚East Is East‘ beginnt als Komödie und endet als Drama; der Film zeigt eine durchaus liebenswürdige pakistanische Familie, in der der Vater sich aber mehr und mehr zum Tyrann entwickelt. Fazit: ‚Passe Dich Deinem Umfeld an und Du wirst auch so akzeptiert, wie Du bist‘ (nur, dass Du dann nicht mehr so bist, wie Du eigentlich bist). Somit liefert ‚East Is East‘ ein paar Ansätze mehr, über die es sich nachzudenken lässt. Schauspielerisch ist der Streifen übrigens exzellent besetzt.“ (moviemaster.de)

Hintergrund

Vorlage ist die gleichnamige Bühnenproduktion von Abu Khan-Din, der auch das Drehbuch für den Film schrieb; die meisten Darsteller des Theaterstücks, das zuerst 1996 am Londoner Royal Court Theatre aufgeführt wurde, übernahmen die gleiche Rolle bei den Dreharbeiten. Abu Khan-Din schöpfte beim Schreiben aus eigenen Erfahrungen, die er beim Aufwachsen in einer Multi-Kulti-Familie sammelte.

 

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