Elementarteilchen

107 min | Deutschland
Drama 2006
IMDB :

Die Halbbrüder Michael und Bruno leiden unter ihrer Kindheit, die ohne die egozentrische Hippie-Mutter Jane stattfand. Während Hochschullehrer Bruno mit Studentinnen anbandelt, in die Psychiatrie wandert und sich in Swingerclubs herumtreibt, lebt Michael nur für seine Forschung. Bis Annabelle und das wirkliche Leben vorbeischauen…

Bittersüße Tragikomödie nach dem Welterfolgsroman Houellebecqs.

Regie: Oskar Roehler
Drehbuch: Oskar Roehler
Filmstart: 2006-01-01

Rolle:

Bruno Klement
Michael Djerzinski
Annabelle
Christiane
Jane
Brunos Vater


Darsteller:

Moritz Bleibtreu
Christian Ulmen
Franka Potente
Martina Gedeck
Nina Hoss
Uwe Ochsenknecht

Auszeichnungen (Auswahl):

Nominierung für den Publikumspreis beim Europäischen Filmpreis 2006 in der Kategorie Bester Europäischer Film (Oskar Roehler);

2 Nominierungen für den Deutschen Filmpreis in Gold 2006 in den Kategorien Beste darstellerische Leistung – männliche Hauptrolle (Moritz Bleibtreu) und Beste darstellerische Leistung – weibliche Nebenrolle (Martina Gedeck);

Silberner Bär auf der Berlinale 2006 in der Kategorie Bester Schauspieler (Moritz Bleibtreu) und eine Nominierung für den Goldenen Bären (Oskar Roehler);

Romy Award 2006 in der Kategorie Beliebtester Schauspieler (Moritz Bleibtreu);

Jupiter Award 2007 in der Kategorie Beste Deutsche Schauspielerin (Martina Gedeck);

Kritik

„Weder Schund noch große Filmkunst: Roehlers Adaption ist ein abgründiger Psychotrip, der manchmal verstörend, in nur wenigen Szenen heiter und vor allem klinisch wirkt. Dazu kommen extreme Nahaufnahmen, die den Darstellern wenig Raum geben, gegen die kühle Inszenierung anzuspielen. Andererseits sind es aber gerade die exzellenten Schauspieler, die am Ende einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Allen voran Martina Gedeck und Moritz Bleibtreu, zwei mutige Charaktermimen, die (nicht nur) beim saftigen Sex ihre ganze Reputation in die Waagschale werfen – und gewinnen.“ (cinema.de)

„‚Elementarteilchen‘ ist ein Konsensfilm geworden. Die extrem gelebte Sexualität wird auf ein allenfalls optisches Faszinosum reduziert, das kaum noch etwas über die Abgründe der Figuren verrät. Unabhängig von der Vorlage betrachtet überzeugten aber vor allem die souveränen Schauspieler und die mit Tiefgang ausgestatteten Frauenfiguren. Ein sehr Roehlerscher Stoff und ein überraschend un-Roehlerscher Film.“ (cinefacts.de)

„Wer ‚Elementarteilchen‘ mit der eigentlich unverfilmbaren Vorlage vergleicht, wird sich über das Fehlen jeglicher Philosophie oder Gesellschaftskritik wundern, Roehler stürzt sich auf das Vordergündige, die Verlorenheit des Individuums, seine Zerrissenheit und Sex als Kampfzone, scheut auch vor publikumswirksamen Humor nicht zurück. Eine Art Houellebecq-Light ohne den originären Zynismus oder verletzende Kälte.“ (kino.de)

Hintergrund

Nach dem Erfolgsroman „Elementarteilchen“ von Michel Houellebecq.

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