Hachiko – Eine wunderbare Freundschaft

89 min | USA, Vereinigte Staaten von Amerika
Drama 2009
IMDB :

Einem Universitätsprofessor läuft auf seinem Weg von der Arbeit nach Hause an der Bahnstation ein niedlicher Akita-Welpe zu. Er kann nicht widerstehen und nimmt den jungen Hund mit nach Hause, wo sogar seine Frau, die keinen Köter im Haus haben möchte, dem Charme des niedlichen Fellballs erliegt. Bald sind Mann und Hund die besten Freunde. Hachi begleitet den Gelehrten morgens zum Bahnhof und erwartet pünktlich um 17 Uhr den Heimkehrer. Als das Herrchen stirbt, kommt Hachi dennoch jeden Tag zum Bahnhof, zehn Jahre lang.

Regie: Lasse Hallström
Drehbuch: Kaneto Shindô, Stephen P. Lindsey
Filmstart: 2009-01-01

Rolle:

Parker Wilson
Cate Wilson
Ken
Andy

Darsteller:

Richard Gere
Jason Alexander
Erick Avari
Joan Allen
Cary-Hiroyuki Tagawa
Sarah Roemer

Kritik

„’Hachiko‘ ist in seinem Harmoniestreben und seiner Herzenswärme viel zu schön, um wahr zu sein. Das kann man dem Film vorwerfen – oder es einfach nur genießen.“ (cinema.de)

„Können Tierfilme realistisch sein? Sie könnten, aber die meisten sind es nicht. Lassie, Flipper, sie alle rühren tief ans Herz. Sie sind so süß, so treu, so putzig – eben so wie Hachi, der Hauptdarsteller in Lasse Hallströms Tierdrama, bei dem man die Taschentücher keinesfalls vergessen darf. Ein Film […], der einmal eine richtig heile Welt und eine traumhaft glückliche Familie zeigt.“ (kino-zeit.de)

„‚Hachi‘, japanisch für die Zahl Acht, steht als Symbol für die Unendlichkeit und für die Fähigkeit, Himmel und Erde zugleich zu berühren. Mit Herzblut und Leidenschaft steht Hauptdarsteller Richard Gere auch als Produzent hinter der wundervollen Geschichte, die auf einer wahren Begebenheit beruht. Mit Lasse Hallström (‚Gilbert Grape – Irgendwo in Iowa‘, ‚Gottes Werk und Teufels Beitrag‘, ‚Chocolat – …ein kleiner Biss genügt‘) gelang es Gere den Meister des feinsinnigen Erzählkinos für sein Herzensprojekt zu gewinnen.“ (spielfilm.de)

„Hallströms ganz und gar unaufgeregter Erzählstil […] scheint auch eine geradezu befreiende Wirkung auf seine beiden menschlichen Stars gehabt zu haben. Richard Gere und Joan Allen wirken in ihren Rollen ganz und gar natürlich. Auf eine erstaunlich beiläufige Art gelingt es ihnen, ein Gefühl für die vielen Jahre zu vermitteln, die Cate und Parker nun schon zusammen sind. Jeder Blick und jedes Wort, jede Bewegung und jede Berührung ist ein weiteres Puzzleteil, und sie alle zusammen ergeben das Bild eines beneidenswerten Paares, dem es gelungen ist, alle die Krisen und Stürme, die Teil jeder Beziehung sind, zu überstehen. Da muss keiner Liebe in großen pathetischen Worte behaupten, sie schwingt einfach in jeder Einstellung mit. So kann Lasse Hallström schließlich auch voller Trauer und Wehmut von einem viel zu frühen Tod erzählen und muss sich dafür nicht in aufgesetzte Dramatik flüchten.“ (filmstarts.de)

Hintergrund

Nach einer wahren Begebenheit. Der Hund im Mittelpunkt, Hachiko, wurde von drei Vierbeinern (jeweils Aktia-Hunde aus Japan) dargestellt: Chico, Layla und Forrest. Als Welpe wurde er von einem Shiba-Hund gespielt. Hundetrainer Mark Harden adoptierte Chico nach dem Dreh. 2012 wurde die Bronzestatue des japanischen Hundes Hachiko beim Zugdepot am Woonsocket Depot Square (einer der Drehorte in Woonsocket, Rhode Island) enthüllt, eine exakte Kopie des Denkmals im japanischen Shibuya. Andere Locations waren unter anderem Bristol, Providence und Kingston, beide ebenfalls in Rhode Island, und Japan.

Mit Liebe ausgewählte Filme