Hotel Desire

Die alleinerziehende Antonia bringt ihren siebenjährigen Sohn in letzter Minute zu einer Fernbus-Haltestelle in Berlin, wovon aus der Junge allein nach Paris zu seinem Vater in Urlaub reist. Weil sie deshalb ihre Arbeit als Zimmermädchen in einem Hotel nicht rechtzeitig antritt, bekommt sie Ärger mit ihren Vorgesetzten, wird aber von ihrem Schichtleiter in Schutz genommen. Aufgewühlt von der Abreise ihres Sohnes und wegen der Vorhaltungen im Hotel, vertraut sie einer gleichaltrigen Kollegin an, dass sie seit mehreren Jahren keinen Sex mehr hatte; die Kollegin rät ihr, die nächste Gelegenheit zu nutzen.
Diese Gelegenheit ergibt sich kurz darauf, nachdem Antonia das Zimmer des blinden Malers Julius Pass betreten hat. Erst nachdem sie sich bereits eine Weile in dessen Suite aufgehalten und umgesehen hat, bemerkt sie, dass Pass im Badezimmer unter der Dusche stand. Erstarrt vor Schreck bleibt sie in einer Ecke des Zimmers stehen, als Pass nackt in den Raum kommt und sich ankleidet. Als Pass auf dem Boden nach seinen Schuhen tastet, streift er Antonias Schuhe, entdeckt so ihre Anwesenheit und tastet sich langsam an ihren Schenkeln entlang nach oben. Antonias angstvolle Erstarrung löst sich nun auf in sexuelle Begierde. Der sich anschließende Geschlechtsverkehr wird in freizügig gefilmten Nahaufnahmen gezeigt und endet mit einer unfreiwilligen Dusche.

Regie: Sergej Moya
Drehbuch: Serjey Moya
Filmstart: 2011-01-01

Rolle:

Antonia
Julius Pass
Marcel
Hoteldirektor

Darsteller:

Saralisa Volm
Clemens Schick
Jan-Gregor Kremp
Herbert Knaup

Hintergrund

Das Budget von etwa 170.000 Euro des Streifens wurde hauptsächlich durch Crowdfunding finanziert. Der online-Anbieter „Videoload“, wo der Film nach der Kino-Premiere zunächst lief, bezeichnete ihn als Verkaufshit.

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