Bruce Willis Interview

„Ich lasse es nicht zu, überrascht zu werden“

Bruce Willis im TELE 5-Interview über gute Actionhelden, Erziehungsfehler und Überraschungen

TELE 5 zeigt den Star außerdem in „Das Tribunal“, „Keine halben Sachen“ und „Alpha Dog“ am Donnerstag, 28. Mai 2020, ab 20:15 Uhr

Wenn es um die Seinen geht, gibt Bruce Willis alles. Im Film wie in der Realität. Auf Instagram sah man den Action-Star zuletzt fröhlich mit Ex-Frau Demi Moore in der Corona-Isolation – zuhause im Partnerlook mit grün-weiß gestreiften Pyjama… Voller Einsatz für die Familie!

Auf TELE 5 hängt sich Bruce Willis am Donnerstag, 28. Mai ab 20:15 Uhr ebenfalls voll rein – in einem Triple-Feature: Als Colonel McNamara in dem Zweite Weltkriegs-Drama „Das Tribunal“ u.a. mit Colin Farrell oder als Killer Jimmy neben Rosanna Arquette in dem spritzigen Filmspaß „Keine halben Sachen“ (22:40 Uhr). In dem Vorstadt-Drama „Alpha Dog – Tödliche Freundschaften“ (00:35 Uhr) spielt Bruce Willis, der seine Kinder „so erzieht, dass sie wissen, welche Dinge im Leben wirklich zählen“, den Vater von Justin Timberlake auf Abwegen.

Im TELE 5-Interview erzählt Bruce Willis außerdem…

… ob ihn noch etwas überrascht:

„Ich lasse es nicht zu, überrascht zu werden. Wenn ich eine Rolle annehme, setze ich mich genau damit auseinander, was an Marketing investiert wird und wie viele Stunden sie mich für die Werbung des Films brauchen. Somit können gar keine Überraschungen auf mich zukommen. Doch eines ist klar: Ich liebe es, nach wie vor Filme zu drehen“.

… wovor er am meisten Angst hat:

„Fehler in der Erziehung meiner Töchter zu machen. Sie richtig zu erziehen, ist mir auf jeden Fall wichtiger als meine Arbeit als Schauspieler.“

… von harten Hollywood-Typen:
„Ich muss zugeben, dass Daniel Craig das Genre der harten Kerle wieder neu erfunden hat. Wegen ihm habe ich wieder angefangen, mir die James Bond Filme anzuschauen.“

Hier gibt’s das komplette Interview:

Sie sind dem Action Genre immer noch treu. Wieso?

Ich habe mich schon immer gefragt, wann genau für alles der richtige Zeitpunkt ist. Aber ich lasse mich bei der Auswahl meiner Rollen von meinem eigenen Instinkt mitreißen, wenn ich ein Drehbuch lese. Solange ich das Projekt kreativ finde, bin ich dabei.

Sie sind fast 40 Jahre in dieser Branche tätig. Gibt es noch etwas, das Sie überrascht?

Ich lasse es nicht zu, überrascht zu werden. Wenn ich eine Rolle annehme, setze ich mich genau damit auseinander, was an Marketing investiert wird und wie viele Stunden ich für die Werbung des Films gebraucht werde. Somit können gar keine Überraschungen auf mich zukommen. Doch eines ist klar: Ich liebe es, nach wie vor Filme zu drehen.

Wovor was haben Sie am meisten Angst?

Fehler in der Erziehung meiner Töchter zu machen. Sie richtig zu erziehen, ist mir auf jeden Fall wichtiger als meine Arbeit als Schauspieler.

Betrachten Sie sich selbst als gut gelaunt?

Ich habe einen sehr trockenen Humor, den sicherlich nicht jeder verstehen kann. Aber die Leute, die mir nah sind, verstehen ihn und lachen auch über meine Witze.

Sie drehen Actionfilme, in denen viele Stunts vorkommen.

Ja, aber die, in denen ich aus einem Flugzeug springe, lasse ich lieber meine Stunt-Doubles machen (lacht). Ich höre oft Leute darüber sprechen, wie toll sie es finden aus dem Flugzeug zu springen. Das ist nichts für mich. Das schaue ich mir lieber auf der Leinwand an.

Sie stammen aus einer bescheidenen, aber hart arbeitenden Familie, konnten aber Ihren Kindern ein komplett anderes Leben bieten.

Das stimmt allerdings. Mein Leben hat sich verändert als ich dreißig wurde. Damals, Ende der 80er und Anfang der 90er, war eine gute Zeit in Hollywood zu arbeiten. Ich gebe zu, dass ich wirklich sehr viel Glück hatte. Trotzdem habe ich meine Kinder so erzogen, dass sie wissen, welche Dinge im Leben wirklich zählen.

Sicherlich war mehr als nur Glück dahinter? Wie würden Sie es nennen? Ich würde es enormes Glück nennen, einen Job zu haben, der Spaß macht und das seit fast vierzig Jahren. Ich lerne ständig neue Dinge und kann viele coole und neue Sachen ausprobieren. Dieses Glück hat nicht jeder. Ich glaube, ich habe es auch nur geschafft, weil ich selbst meine eigene Konkurrenz war. Ich habe immer versucht, besser als in meinen vorherigen Film zu sein.

Wie gehen Sie damit um, wenn Sie von einem harten, langen Drehtag mit blauen Flecken nach Hause kommen?

Ich glaube, für uns Männer ist es eine Herausforderung, sich nicht zu beschweren (lacht). Wir geben auch nicht zu, wenn uns kalt ist.

Was braucht man, um ein guter Actionheld zu sein?

Action ist doch eigentlich Unterhaltung. Feuer, schnelle Autos, Unfälle, die Gefahren des Todes oder aus dem Fenster springen, nur um ein paar Elemente aufzulisten. Ich glaube, die besten Action-Szenen, die ich gedreht habe, sind die ohne Worte. Jemanden anzustarren, stumm nachzudenken oder darüber grübeln, wie etwas funktioniert.

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