Die besten Horrorfilme aller Zeiten

Ein richtig guter Horrorfilm, sollte vor allem eines schaffen: echte Gänsehaut erzeugen und einen so richtig Schocken. Horror-Cineasten haben schließlich hohe Ansprüche an ihre Lieblings-Schocker. Nicht jeder Horrorfilm ist wirklich gruselig, manche können gar eher ins Lächerliche gehen. Mit der Liste der zehn besten Horrorfilme aller Zeiten kann euch das nicht passieren.

Inhaltsverzeichnis

Es (2017)

The Shining (1980)

Hereditary – Das Vermächtnis (2018)

Rosemarys Baby (1968)

Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt (1979)

Das Ding aus einer anderen Welt (1982)

Psycho (1960)

The Texas Chainsaw Massacre (1974)

Der Weiße Hai (1975)

Halloween-Filmreihe

Es (2017)

Nicht immer gelingen Remakes echter Klassiker. Im Falle von „Es“ ist es Regisseur Andrés Muschietti allerdings gelungen, ein echtes Horrorspektakel auf die Leinwand zu bringen. Während es sich bei der ersten Romanverfilmung um einen Fernsehfilm handelte, ist die Neuauflage 2017 in den Kinos gestartet. Der Film konzentriert sich lediglich auf die Teile des Romans, die von der Jugendzeit der Freunde erzählen, in der sie versuchen den bösartigen Clown Pennywise zu stoppen. Dieser konfrontiert die Freunde mit ihren größten Ängsten und tritt nicht nur als Pennywise, sondern auch in anderen Formen auf. Die Handlung wurde dabei, anders als im Buch, von den 1950er Jahren auf das Ende der 1980er Jahre verlagert. Es ist übrigens ein weiterer Film geplant, der sich auf die Freunde im Erwachsenenalter konzentrieren soll und in den 2010er Jahren spielt. Wir können gespannt sein und uns bis dahin bei „Es“ so richtig gruseln.

The Shining (1980)

„Here’s Johnny!“ Cineasten kommen an Stanley Kubricks Meisterwerk „The Shining“ nicht vorbei. Auch in diesem Fall handelt es sich um die Verfilmung eines Buches von Stephen King. Jack Nicholson spielt dabei Jack Torrance, der für das abgeschiedene Overlook-Hotel in Colorado über die Wintermonate als Hausmeister engagiert wird. Mit ihm ziehen seine Frau Wendy (Shelley Duvall) und Sohn Danny (Danny Lloyd) ins Hotel, wo Jack die Einsamkeit nutzen möchte, um an einem Roman zu arbeiten. Sein Sohn verfügt über das Shining, also hellseherische Fähigkeiten, und sieht voraus, dass bald schreckliche Dinge passieren werden. Dinge, die seinen Vater in den Wahnsinn und Sohn Danny und seine Mutter in Todesgefahr bringen werden. „The Shining“ gilt längst als absoluter Klassiker der Filmgeschichte und schafft es auch 30 Jahre nach seiner Veröffentlichung immer noch zu gruseln – vor allem dank Nicholsons hervorragender schauspielerischer Leistung.

Hereditary – Das Vermächtnis (2018)

Ari Asters „Hereditary“ handelt von einer trauernden Familie nach dem Tod der psychisch kranken Großmutter und Matriarchin der Familie. Der Verlust trifft jeden auf seine Weise schwer. Doch hinzu kommen grauenhafte, mysteriöse Ereignisse, mit denen nach und nach furchterregende Geheimnisse ihrer Vorfahren ans Licht kommen. Für die Familie beginnt ein Wettlauf gegen das Vermächtnis, dass ihre Ahnen ihnen hinterlassen haben. Toni Collete, die im Film die Tochter der verstorbenen Großmutter spielt, hat für ihre Darstellung zahlreiche Preise, wie etwa den Horrorfilmpreis Fangoria Chainsaw Award, gewonnen. „Hereditary“ bedient sich zwar zahlreicher typischer Horrorklischees, schafft es dabei aber trotzdem bis zum Schluss zu erschaudern.

Rosemarys Baby (1968)

Auf einer Liste der besten Horrorfilme aller Zeiten darf dieser Film auf gar keinen Fall fehlen. Roman Polanskis Meisterwerk „Rosemarys Baby“ gilt als absoluter Kult unter Horrorfans und brachte Hauptdarstellerin Mia Farrow den großen Durchbruch. Sie spielt Rosemary, die mit ihren Ehemann Guy (John Cassavetes) in eine neue Wohnung in New York zieht. Auch wenn die Nachbarn etwas seltsam sind und sich komische Ereignisse um sie herum ereignen, scheint alles gut zu laufen. Während Guy den erwünschten Job bekommt, wird seine Frau endlich schwanger. Doch Rosemary leidet plötzlich unter schrecklichen Alpträumen und Ängsten, hinter denen Satan höchstpersönlich stecken könnte. Der Film wurde vier Mal für den Golden Globe nominiert und konnte einen davon gewinnen (Ruth Gordon als Beste Nebendarstellerin).

Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt (1979)

Alien ist Horror- und Science-Fiction-Film in einem und einfach ein richtig richtig guter Film, der vor allem durch seine für 1979 beeindruckende Bildsprache begeistert. Es geht um die Crew des Weltraumfrachters Nostromo, der durch einen Notruf zu einem unbekannten Planteten gelockt wird. Dort saugt sich ein unbekanntes Wesen an einem der Männer fest und entwickelt sich bald zu einer grauenhaften Bestie, das ein Besatzungsmitglied nach dem anderen tötet. Einzig die Offizierin Ellen Ripley (Sigourney Weaver) nimmt den Kampf mit der Bestie auf. Aufgrund des immensen Erfolges des Films, wurden noch weitere Fortsetzungen produziert. Doch keine schafft es wirklich an den ersten Teil heran. Für seine visuellen Effekte wurde der Film mit dem Oscar ausgezeichnet und gewann zahlreiche weitere Preise.

Das Ding aus einer anderen Welt (1982)

Wie der Titel schon vermuten lässt, handelt auch dieser Film von einem furchteinflößenden Außerirdischen. Eine zwölfköpfige Gruppe von Wissenschaftlern entdeckt in der Antarktis ein abgestürztes Raumschiff. Mithilfe einer herbeigerufenen Gruppe von Soldaten, soll dieses aus dem Eis geborgen werden. Der Versuch läuft schief und lediglich ein eigentümliches Ding kann von den Forschern geborgen werden. Nachdem es aufgetaut ist, stellt es sich als Formwandler heraus, welches unter den Forschern für Angst und Schrecken sorgt. Der Film von Regisseur John Carpenter basiert auf der Erzählung „Who goes there?“ von John W. Campell Jr. welche bereits im Jahr 1951 verfilmt wurde. Auch dieser Film aus den 1950ern gilt als Klassiker – wir legen euch allerdings die Version aus dem Jahr 1982 ans Herz.

Psycho (1960)

Alfred Hitchcock ist einer der bekanntesten und besten Regisseure, die Hollywood jemals hervorgebracht hat. Sein Film „Psycho“ ist nur eines von vielen Meisterwerken, die Hitchcock inszeniert hat. Vor allem die Szene, in der Janet Leigh als Marion Caron in der Dusche erstochen wird, gilt in der Filmgeschichte als absoluter Kult und setzte schnitttechnisch und musikalisch neue Maßstäbe. Im Film sucht die sich auf der Flucht befindende Marion Cane Unterschlupf in einem von Norman Bates (Anthony Perkins) geführten Motel. Norman ist von Marion fasziniert, doch seine Mutter ist von der Ankunft der jungen Frau alles andere als begeistert. Unterdessen wird Marion von Privatdetektiv Milton Arbogast (Martin Balsam) gesucht, der sie bald findet. Bei dem Versuch mit der Mutter von Norman Bates zu sprechen, erlebt er allerdings eine tödliche Überraschung. Psycho ist wohl einer der meistzitierten Filme der Filmgeschichte und darf damit auf dieser Liste auf keinen Fall fehlen.

The Texas Chainsaw Massacre (1974)

Dieser Film gilt als Mutter der Slasher-Movies und wurde von Regisseur Tobe Hopper inszeniert. Fünf Freunde fallen in Texas einer Familie von Kannibalen zum Opfer – obwohl sie an einer Tankstelle noch von einem älteren Herrn gewarnt wurden, lieber umzukehren. Von dem Film gibt es auch mehrere Fortsetzungen und Remakes, wie etwa aus dem Jahr 2003. Wir empfehlen euch aber das Original aus dem Jahr 1974 – nicht umsonst wurde das Remake von 2003 schließlich mit der Goldenen Himbeere ausgezeichnet.

Der Weiße Hai (1975)

Zugegeben, aus heutiger Sicht und im Zeitalter der computeranimierten Spezialeffekte ist der Gruselfaktor von „Der Weiße Hai“ eher gering. Trotzdem ist der Film auch heute noch absolut sehenswert. Nachdem am Strand von Amity völlig zerfetzte Leichen angespült werden, vermutet der neue Sherriff der Stadt (Martin Brody gespielt von Roy Schneider) bereits eine Haiattacke. Der Stadtrat nimmt ihn allerdings nicht ernst und weigert sich die Strände zu sperren. Der Weiße Hai tötet fröhlich weiter, bis Bürgermeister Vaughn (Murray Hamilton) endlich reagiert. Er heuert einen Haifänger namens Quint (Robert Shaw) an, der sich mit Sherriff Brody und dem Meeresbiologen Matt Hopper (Richard Dreyfuss) auf den Weg macht, um das Tier zu töten. Der Film war am Ende so erfolgreich, dass er noch drei Fortsetzungen hervorgebracht hat.

Halloween-Filmreihe

Im Falle von Halloween ist es wirklich schwierig, sich für einen der Teile zu entscheiden. Natürlich sind einige besser gelungen, als andere. Aber die komplette Reihe genießt bis heute absoluten Kultstatus. Angefangen hat alles mit dem Low-Budget-Film „Halloween – Die Nacht des Grauens“ (1978) von John Carpenter. Ganze sieben Fortsetzungen folgten auf diesen Film, allesamt von unterschiedlichen Regisseuren realisiert, sowie ein Remake des Originals von 1978 im Jahr 2007 von Regisseur Rob Zombie. Auch auf diese Neuverfilmung folgten zwei Fortsetzungen. Wer ein echter Horror-Cineast ist, kennt mit Sicherheit alle Teile und hat den ein oder anderen Halloween-Filmabend veranstaltet.

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