Die besten Science Fiction Filme aller Zeiten

Mit Science Fiction ist es wie mit Wein: Entweder man liebt es oder man kann es nicht ausstehen. Und manchmal braucht es auch einfach seine Zeit, bis man Science Fiction so richtig für sich entdeckt. Jeder sollte dem Genre zumindest einmal die Chance geben. Für alle Science Fiction Fans und solche, die es noch werden wollen, haben wir hier die besten SciFi Filme aller Zeiten zusammengefasst:

Inhaltsverzeichnis

2001 – Odyssee im Weltraum (1968)

Die Fliege (1986)

Star Wars Episode IV-VI (1977, 1980, 1983)

Children of Men (2006)

Solaris (2002)

Robo Cop (1987)

Matrix (1999)

Blade Runner (1982)

Mad Max: Fury Road (2015)

Terminator (1982)

2001 – Odyssee im Weltraum (1968)

Dieser Film gilt als absoluter Klassiker der Filmgeschichte. Kurz zusammengefasst geht es um ein Monolith, der auf dem Mond ausgegraben wird und ein Signal Richtung Jupiter sendet. Seine Herkunft und das Material sind den Astronauten allerdings unbekannt. Schließlich wird das Raumschiff Discovery ins All geschickt, um zum Ziel des Signals vorzustoßen. An Bord wird der Supercomputer HAL 9000 für die Besatzung zunehmend zur Bedrohung. Für die Astronauten beginnt eine regelrechte Odyssee durch den Weltraum. Regie führte niemand geringeres als Stanley Kubrick, der gemeinsam mit Arthur C. Clarke am Drehbuch mitgearbeitet hat. Was den Film so besonders macht, ist vor allem der Interpretationsspielraum, den er bietet.

Die Fliege (1986)

Wie der Titel des Films bereits vermuten lässt, geht es hier um eine Fliege. Allerdings nicht um eine gewöhnliche Stubenfliege: Der exzentrische Wissenschaftler Seth Brundle (Jeff Goldblum) arbeitet an einem Teleporter. Gegenstände und Lebewesen werden dabei in ihre Bestandteile zerlegt und an einem anderen Ort wieder zusammengesetzt. Endlich hat er mit der Maschine einen Durchbruch und startet einen Selbstversuch. Dabei gerät eine Stubenfliege in den Teleporter, deren Gene mit denen von Brundle verschmelzen. Der Wissenschaftler beginnt sich in ein grauenhaftes Mischwesen aus Mensch und Fliege zu verwandeln. „Die Fliege“ ist eine Art Frankensteingeschichte und verbindet Science Fiction und Horror in einem Film. Bei den Oscars 1987 wurde er für das Beste Make Up ausgezeichnet und auch bei den Saturn Awards konnte er drei Preise gewinnen. Jeff Goldblum wurde für seine Darstellung als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet.

Star Wars Episode IV-VI (1977, 1980, 1983)

Star Wars erlebt derzeit mit der neusten Trilogie ein echtes Revival. Die ersten Filme von den Regisseuren George Lucas (1977), Irvin Kerschner (1980) und Richard Marquard (1983) sind aber bis heute immer noch Kult. In den Filmen, die in einem fiktiven Universum spielen, geht es klar um den Kampf Gut gegen Böse. Die Helle Macht, der unter anderem Luke Skywalker (Mark Hamill), Prinzessin Leia (Carrie Fischer) und Han Solo (Harrison Ford) angehören, kämpft gegen die Dunkle Macht und ihren bösartigen Anführer Darth Vader. Dieser stellt sich am Ende als Vater des Waisenjungen Luke Skywalker und von Prinzessin Leia heraus. Auch wer mit Science Fiction so gar nichts am Hut hat, aber auf großes Kino steht, sollte Star Wars zumindest einmal gesehen haben und startet am besten mit diesen Klassikern.

Children of Men (2006)

Stell dir vor, die Menschheit stünde kurz vor dem Aussterben. Darum geht es in „Children of Men“ von Regisseur Alfonso Cuarón. Wie schreiben das Jahr 1927 und der jüngste Mensch der Erde stirbt mit gerade einmal 18 Jahren. Jetzt ist es die Aufgabe des ehemaligen Aktivisten Theo Faron (Clive Owen) und seiner Ex Frau Julian (Julianne Moore) die Zukunft der von Terrorismus und Nuklearkriegen verwüsteten Erde zu sichern. Schließlich wird eine junge Frau namens Kee (Claire-Hope Ashitey) wie durch ein Wunder schwanger. Theo und Julian begleiten sie zu einem Zufluchtsort auf hoher See – eine Expedition die äußerst gefährlich ist. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von P.D. James aus dem Jahr 1992 und wurde für drei Oscars nominiert. Bei den British Academy Film Awards 2007 konnte er den Preis für die Beste Kamera und das Beste Szenenbild gewinnen.

Solaris (2002)

Die Romanverfilmung des gleichnamigen Buches von Stanislaw Lem ist bereits die zweite und auch die bessere. Im Film geht es um die Forschungsstation Prometeus, die im Orbit des Planeten Solaris kreist. Als unheimliche Dinge geschehen, wird der Wissenschaftler Chris Kelvin (George Clooney) von seinem Freund und dem Missionsleiter Gibarian (Ulrich Tukur) auf die Raumstation gerufen. Dort angekommen muss er erfahren, dass Gibarian offenbar Selbstmord begangen hat. Kelvin versucht den verbliebenen Missionsteilnehmern zu helfen und wird dabei selbst in die mysteriösen Ereignisse involviert. Plötzlich sieht er sich mit seinen eigenen Ängsten konfrontiert und beginnt zu halluzinieren. Der Film von Steven Soderbergh ist einer der besten und spannendsten SciFi Filme, der auch nicht SciFi-Fans gefallen wird.

Robo Cop (1987)

„Robo Cop“ ist nichts für schwache Nerven, schließlich hatte der Film vor seinem Release echte Probleme, an den Zensurbehörden wegen seiner Brutalität durchzukommen. Sein immenser Erfolg brachten aber noch zwei Fortsetzungen, Zeichentrickserien und eine Fernsehserie (1994) hervor. Im Film geht es um den Polizisten Alex Murphy (Peter Weller), der bei einem Einsatz brutal ermordet wird. Er erwacht im Körper eines Roboters zu neuem Leben und beginnt als unzerstörbarer Robo Cop nach seinem Mörder zu suchen. Der Film hatte an den Kinokassen einen immensen Erfolg und wurde im Jahr 2014 von José Padilha neuverfilmt. Das Original aus dem Jahr 1987 besticht vor allem durch seine kraftvolle Bildsprache und innovativen Spezialeffekte. Der Film stellt klar eine Zukunftskritik dar, in der das Thema Mensch-Maschine aufgegriffen wird.

Matrix (1999)

Es gibt wohl nur wenige Leute, die Matrix noch nie gesehen haben oder zumindest noch nie etwas von diesem Film gehört haben. Der Film machte Keanu Reeves 1999 schließlich zu einem der bestbezahlten Stars in Hollywood. Dieser spielt im Film einen Programmierer, der nebenbei als Neo Jobs als professioneller Hacker arbeitet. Schließlich bekommt er das Gefühl, dass sein Leben von etwas Übernatürlichen geleitet wird. Seine Vermutung wird zur klaren Gewissheit, als ihm Hackerin Trinity (Carrie-Ann Moss) Morpheus (Laurence Fishburne) vorstellt. Er bietet Neo die Gelegenheit eine Wahrheit kennenzulernen, welche die Grenzen seiner Fantasie überschreitet. Als Grenzgänger wird Neo schließlich aus seinem alten Leben, der sogenannten Matrix, befreit. Zwanzig Jahre nach seinem Erscheinen gilt Matrix längst als Filmklassiker. Vor allem, was die Spezialeffekte angeht, gilt der Film als herausragend. Der Bullet-Time-Effekt, ein spezielles Verfahren der Zeitlupenfotografie, ist durch den Film überhaupt erst bekannt geworden. Es gibt auch zwei Fortsetzungen, die beide im Jahr 2003 erschienen sind.

Blade Runner (1982)

Dieser Film aus den 80er Jahren spielt im Jahr 2019. Ex-Polizist und Blade Runner Rick Deckhard (Harrison Ford) wird von seinen reichen Auftraggebern gebeten die so gennanten Replikanten aufzuspüren und aus dem Verkehr zu ziehen. Diese haben nämlich ein Raumschiff gekapert, Menschen getötet und sind auf die Erde geflohen. Rick nimmt den Auftrag an, verliebt sich aber in die Replikantin Rachael (Sean Young) und beginnt schließlich seinen Auftrag zu hinterfragen. Rachael selbst weiß nicht einmal, dass sie selbst eine Replikantin ist, da ihr künstliche Erinnerungen implantiert wurden. Erst Rick klärt sie über ihre Herkunft auf. „Blade Runner“ ist Ridley Scotts erster Hollywood-Film und bis heute einer der bekanntesten SciFi-Filme. Als er im Jahr 1982 in die Kinos kam, war er allerdings kommerziell wenig erfolgreich, was vermutlich daran lag, dass er zeitgleich mit „E.T“ anlief. Heute genießt der Film allerdings Kultstatus und läutete die Zeit des sogenannten „Cyperpunk“ ein.

Mad Max: Fury Road (2015)

Die Mad Max-Trilogie aus den späten 70er und 80er Jahren ist bis heute legendär und zählt zu den erfolgreichsten australischen Filmen aller Zeiten.  Mit „Mad Max: Fury Road“ kam 2015 ein vierter Teil in die Kinos. Sechs Oscars, die der Film 2016 für sich gewinnen konnte, sprechen für sich. Nachdem Außenseiter Max (Tom Hardy) nach Jahren des Herumirrens von einer Kampfeinheit der Warboys gefangen genommen wird, trifft er auf Furiosa (Charlize Theron). Diese befreit fünf Slavinnen aus dem Harem des Anführers der Warlords, Immortan Joe (Hugh Keays-Byrne). Dieser ist ein Tyrann, wie er im Buche steht. Max verbündet sich mit den Frauen im Kampf gegen die Warlords. Ein erbitterter Krieg beginnt, der zu einer rasanten Odyssee durch die Wüste ausartet. Der Film besticht durch einen herausragenden Cast und schwindelerregende Stunts. Wirklich großes Kino für einen spannenden Filmabend.

Terminator (1982)

Er darf auf dieser Liste natürlich nicht fehlen: Arnold Schwarzenegger als „Terminator“, realisiert von Regisseur James Cameron. Der Film hat den österreichischen Bodybuilder endgültig zum Star und einem echten Hollywood-Phänomen katapultiert. Schwarzenegger spielt einen Cyborg aus der Zukunft, der den Auftrag hat Sarah Connor (Linda Hamilton) zu töten. Der Wortanteil des Österreichers im Film ist ziemlich gering, sein „I’ll be back“ genießt aber bis heute absoluten Kultstatus. Dass der Film trotz eines relativ geringen Produktionsbudgets, einen derartigen Erfolg hatte, hätte damals wohl niemand gedacht. Doch auf den ersten Film folgten noch mehrere Fortsetzungen und eine Fernsehserie. Arnold Schwarzenegger konnte sich danach als Schauspieler etablieren und wurde sogar Gouverneur seiner Wahlheimat Kalifornien.

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