Nicholas Hoult Interview

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Nicholas Hoult Interview

„Ich hatte nie einen Plan B“

Nicholas Hoult im TELE 5-Interview und in „Warm Bodies – Zombies mit Herz“ am Freitag, 24. April 2020, 20:15 Uhr

Er kann jede Rolle spielen, von „X-Men“ bis „Tolkien“, von der Zomedy bis zum Kostümdrama: Ab Mitte Mai wird der britische Schauspieler Nicholas Hoult (31, „X-Men“, „The Favourite“) als Peter der Große in der vergnüglich-satirischen Historien-Serie „The Great“ auf Hulu zu sehen sein. Seit seinem fünften Lebensjahr steht Hoult vor der Kamera, mit „About a Boy“ wurde er mit einem Schlag bekannt und hat früh gelernt im Filmgeschäft auf dem Teppich zu bleiben, wie er im Interview erzählt.

Romeo und Julia im Zombie-Land? Ein Untoter, der der Liebe zu einer Sterblichen verfällt? Genau das passiert Nicholas Hoult als Zombie „R“ in der Romanze „Warm Bodies – Zombies mit Herz“, die am Freitag, 24. April um 20:15 Uhr auf TELE 5 die frohe Botschaft verkündet: „Nur die Liebe überwindet Grenzen“.

Im TELE 5-Interview spricht Nicholas Hoult darüber…

… ob er als Kinderstar etwas verpasst hat:

„Nein, ich glaube nicht. Damals habe ich es sogar abgelehnt, von zuhause aus unterrichtet zu werden. Ich wollte ein normales Leben führen und auf eine normale Schule gehen. Das habe ich auch bis zu meinem 17. Lebensjahr so durchgezogen. Für die Dreharbeiten war ich von der Schule abwesend und nach Drehschluss, war ich wieder in der Schule. Ich wollte meine Schule und meine Freunde nicht verlassen“

… ob er einen Plan B hatte, wenn es mit der Schauspielerei nichts geworden wäre:

„(Lacht) Nicht wirklich. Das Problem war, dass ich auch in der Schule nicht unbedingt der Beste war. Mit meinem Notendurchschnitt hätte ich sicherlich nicht studieren können. Vielleicht wäre ich Rennfahrer geworden. Ich interessiere mich für schnelle Autos, aber mein absolutes Lieblingshobby sind Motorräder. Je schneller desto besser. Ich habe keine Angst davor und liebe das Adrenalin, das lässt mein Herz höher schlagen…“

… wie man in Hollywood überlebt:
„Ganz einfach: Zu verstehen und sich dessen bewusst zu sein, wie das „Hollywood-Beast“ funktioniert.“

TEXTRECHTE: © TELE 5-Kommunikation, Verwertung (auch auszugsweise) honorarfrei nur bei aktuellem Programmhinweis auf TELE 5 und bei Nennung der Quelle.

Das komplette Interview lesen Sie hier:

Sie stehen seit Ihrem fünften Lebensjahr vor der Kamera, können Sie sich noch an das Vorsprechen für diese Rolle erinnern?

(Überlegt) Stimmt. Meine erste Rolle war in „Bed & Breakfast – Die Miete zahlt der Tod“. Als ich zum Vorsprechen für die Rolle ging, wurde mir aufgetragen, mich unter den Tisch zu setzen und so zu tun, als ob ich einen Kuchen essen würde. Damals dachte ich mir: ‘Wenn das alles ist, könnte ich den ganzen Tag Kuchen essen’ (lacht).

So richtig berühmt wurden Sie dann sechs Jahre später als Marcus Brewer in „About a Boy“

Damals sah ich die Schauspielerei als Hobby an. Andere waren ein Mitglied in einem Sports-Team und ich stand vor der Kamera. Ich hatte Glück, dass ich damit Fuß gefasst habe und heute meinen Lebensunterhalt damit verdienen kann.

Gab es auch Zeiten, wo Sie Angst hatten, dass Sie es nicht schaffen werden?

Natürlich! Ich bin von Haus aus eine ziemlich nervöse Person und mir war auch klar, dass ich als Kind in einem erfolgreichen Film mitgespielt hatte.

Und in vielen Fällen ist die Erfolgsbilanz für Kinderdarsteller nicht wirklich hoch…

Eben genau deswegen, habe ich immer extra hart an meiner Karriere gearbeitet, versucht einen klaren Kopf zu behalten und mich nicht mit meinem Erfolg mitreißen zu lassen. Irgendwie habe ich es tatsächlich geschafft und bin heute, knapp 25 Jahre später immer noch hier (grinst).

Glauben Sie etwas verpasst zu haben, eben weil Sie Ihre Karriere so früh begonnen hatten?

(Überlegt) Nein, ich glaube nicht. Damals habe ich es sogar abgelehnt, von zuhause aus unterrichtet zu werden. Ich wollte ein normales Leben führen und auf eine normale Schule gehen. Das habe ich auch bis zu meinem 17. Lebensjahr so durchgezogen.

Wie funktionierte das, wenn Sie gedreht haben?

Für die Dreharbeiten war ich von der Schule abwesend und nach Drehschluss war ich wieder in der Schule. Ich wollte meine Schule und meine Freunde nicht verlassen und ein normales Leben führen.

Und jetzt?

Zählt das immer noch. Ich mache meinen Job und kehre nach Drehschluss zu meinem normalen Leben zurück. Ich will bodenständig bleiben und ich glaube das ist der beste Weg, um ein normales Leben zu führen.

Glauben Sie, dass es einfacher ist auf dem Teppich zu bleiben und nicht abzuheben, eben weil Sie so jung angefangen haben?

Ja sicherlich. Ich habe schon im frühen Alter gelernt, dass ich in diesem Geschäft Höhen und Tiefen haben kann. Wenn ich über Nacht, mit 18 Jahren zum größten Star der Welt geworden wäre, wäre dies sicherlich viel härter. Ich habe gelernt, dass ich nicht immer der Liebling des Monats sein kann, oder sein werde und ich weiß, dass ich sehr hart arbeiten muss, um hoffentlich eine gute und lange Karriere im Filmgeschäft zu haben. 

Was ist Ihr Geheimnis, in Hollywood am besten zu überleben und nicht auf die falsche Bahn zu geraten?

Ganz einfach: Zu verstehen und sich dessen bewusst zu sein, wie das „Hollywood-Beast“ funktioniert (grinst)

Ihre Großtante, Anna Neagle, war in den 30ern und 40ern Schauspielerin und war damals recht bekannt.

Ich habe sie nie kennengelernt. Ich weiß, das hört sich jetzt vielleicht komisch an, aber ich liebe es, in Filmen mitzuspielen, weil mich die Schauspielerei fasziniert, aber mit der ganzen Filmgeschichte kenne ich mich nicht besonders gut aus. Berühmte Leute und das ganze Drumherum, interessieren mich einfach nicht.

Ihr Vater ist Pilot. Hatten Sie sich jemals gewünscht in seine Fußstapfen zu treten?

Nein überhaupt nicht. Ich sah, wie mein Vater ständig mit seinem Jet-Lag zu kämpfen hatte und natürlich auch oft nicht zu Hause war. Ich glaube der Job macht Spaß, wenn man jung ist, aber wenn man älter wird und seine eigene Familie hat, ist es sicherlich nicht mehr so anziehend.

Also hatten Sie keinen Plan B?

(Lacht) Nicht wirklich. Das Problem war, dass ich auch in der Schule nicht unbedingt der Beste war. Mit meinem Notendurchschnitt hätte ich sicherlich nicht studieren können. Vielleicht wäre ich Rennfahrer geworden. Ich interessiere mich für schnelle Autos, aber mein absolutes Lieblingshobby sind Motorräder. Je schneller desto besser. Ich habe keine Angst davor und liebe das Adrenalin, das lässt mein Herz höher schlagen…

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