Ryan Gosling Interview

„Ich dachte, es ist eine tolle Idee mich selbst zu tätowieren

Ryan Gosling im TELE 5-Interview über misslungene Tattoos, gute Anzüge und den Traum vom eigenen Haus

TELE 5 zeigt den Hollywoodstar in „The Place Beyond the Pines“ am Mittwoch, 27. März, 20:15 Uhr

Just gab Eva Mendes („Hitch – Der Date Doktor“) bekannt, dass sie nach längerer Pause vom Filmgeschäft wieder mit ihrem Lebensgefährten Ryan Goslings („Drive“, „La La Land“) drehen möchte. Mendes und Gosling lernten sich bei den Dreharbeiten zu der mitreißenden Indie-Ballade „The Place Beyond the Pines“ kennen, die TELE 5 am Mittwoch, 27. März, 20:15 Uhr zeigt. Im dem packenden Drama über Liebe Leben und Tod sind neben Ryan Gosling als Motorrad-Held Luke und Eva Mendes als dessen Freundin Romina in weiteren Rollen Bradley Cooper, Rose Byrne und Ray Liotta zu sehen.

Angesprochen auf die vielen Tattoos, die er in „The Place Beyond the Pines“ trägt, verrät Ryan Gosling, welches seiner Tattoos im wahren Leben die lustigste Story hat:

„Das Tattoo auf meinem linken Unterarm, das wie ein Kaktus aussieht. Das sollte eigentlich die Pfote eines Werwolfs werden, der ein blutendes Herz fallen lässt: Es sieht aus wie ein Kaktus, weil ich es selbst gemacht habe (lacht). Mein Kumpel hat sich eine Tattoo-Pistole bei Ebay bestellt und ich dachte, es ist eine tolle Idee, mich selbst zu tätowieren. Es tut nicht weh, weil du dich zu stark darauf konzentrierst, es nicht zu versauen – und trotzdem bekommst du es nicht richtig hin. Nicht zu empfehlen (lacht).

Außerdem plaudert der Star über seine Liebe zu guten Anzügen:

„Ich liebe es, tolle Anzüge zu tragen. In vielen meiner Filme trage ich die besten Anzüge. Ich hoffe immer, dass ich den Anzug nach den Dreharbeiten behalten darf, aber leider hatte ich noch nie Glück.“

Auf die Frage, ob die von ihm gespielten Charaktere Teil von ihm werden, antwortet Ryan Gosling:

„Nein. Die Erinnerungen, die ich dadurch kreiere, werden immer ein Teil meines Lebens bleiben, aber nicht die Charaktere. Ich habe aber schon Schauspieler sagen hören, dass sie sich in die Person verwandeln, die sie spielen. Diese Erfahrung hatte ich noch nie. Wenn die Rolle vorbei ist, hänge ich sie mit dem schönen Anzug an den Nagel (lacht).“

Textrechte: ©TELE 5-Kommunikation, Verwertung (auch auszugsweise) honorarfrei nur bei aktuellem Programmhinweis auf TELE 5 und bei Nennung der Quelle.

Das komplette Interview mit Ryan Gosling lesen Sie hier:

Als Schauspieler sind Sie bestimmt viel unterwegs. Ist es schwierig, dabei ein ausgeglichenes Leben zu führen?

Ganz und gar nicht. Ich bin es gewöhnt, denn so bin ich aufgewachsen. Wegen der Arbeit meines Vaters sind wir oft umgezogen. Wir wohnten immer in Wohnungen und hatten nie ein Haus. Deshalb ist es jetzt umso schöner, ein eigenes Heim zu haben, das ich als mein Zuhause bezeichnen kann.

Gibt es etwas, das sie ganz besonders mit Ihrer Kindheit verbinden?

Meine Mutter war Konditorin und backte Hochzeitstorten zuhause, um das Familieneinkommen aufzubessern. Es war immer toll, wenn ich von der Schule kam und das Haus nach Kuchen duftete.

Wie alt waren Sie, als Sie sich ihr erstes eigenes Haus kauften?

Ich war so Ende Zwanzig.

Wie hat sich das für Sie angefühlt?

Keiner in meiner Familie hatte jemals ein Haus besessen, deshalb war es für mich immer ein großer Traum, eines Tages ein eigenes Haus zu haben. Doch ich dachte nie, dass dieser Traum irgendwann in Erfüllung gehen würde. Als es dann soweit war, konnte ich kaum glauben, dass ich es tatsächlich geschafft habe.

Wer war Ihr Vorbild als sie ein Kind waren?

Ich fand Dick Tracy toll. Ich hatte Poster von ihm an der Wand und sammelte alles, was es über ihn gab. Sogar Tassen, die es als Werbegag bei Burger King gab. (lacht)

Dann lieben Sie es sicherlich, sich zu verkleiden?

(lacht) Nein, aber ich liebe es, tolle Anzüge zu tragen. In vielen meiner Filme trage ich die besten Anzüge.

Nehmen Sie die nach den Dreharbeiten mit nach Hause?

Nein, leider. Ich hoffe immer, dass ich den Anzug nach den Dreharbeiten behalten darf, aber leider hatte ich noch nie Glück.

In vielen Ihrer Rollen sind Sie sehr romantisch. Sind Sie das auch im wahren Leben?

Ich glaube, wenn man in diesem Business Fuß fassen will, ist das eine Art Voraussetzungen, die man mitbringen muss. Aber bei meiner Rollenauswahl suche ich mir nicht nur die romantischen aus (lacht). Ich versuche, eine Balance herzustellen.

Wollten Sie eigentlich schon immer Schauspieler werden?

Nein, eigentlich überhaupt nicht. Das hat sich so ergeben. Ich stand ja schon als Kind für Disneys „Mickey Mouse Club“ vor der Kamera. Von da an folgte eine Rolle der nächsten.

Was lieben Sie an der Schauspielerei?

Die Chance zu haben, in andere Charaktere zu schlüpfen und das Leben dadurch mit anderen Augen sehen zu können. Allein die Erfahrungen, die man dabei sammelt, die Dinge die man lernen darf und die Orte unserer Erde, die man dabei erkunden kann. Ich bin glücklich, das erleben zu dürfen.

Sie spielen viele unterschiedliche Charaktere. Bleiben Teile davon in Ihnen zurück?

Nein. Die Erinnerungen, die ich dadurch kreiere, werden immer ein Teil meines Lebens bleiben, aber nicht die Charaktere. Ich habe aber schon Schauspieler sagen hören, dass sie sich in die Person verwandeln, die sie spielen. Diese Erfahrung hatte ich noch nie. Wenn die Rolle vorbei ist, hänge ich sie mit dem schönen Anzug an den Nagel (lacht).

Welche Ihrer vielen Rollen war die größte Herausforderung?

(überlegt) „Inside a Skinhead“ (2001). Denn das war meine erste richtige Rolle in einem großen Film. Damals hatte ich noch nicht das nötige Selbstbewusstsein – woher auch, ich hatte noch in keinem Film mitgespielt und konnte deshalb auch nicht beweisen, dass ich es in mir habe. Ich glaube, ich hatte Angst davor, mich beweisen zu können.

Wie entscheiden Sie sich für Ihre Rollen?

Das ist schwer zu sagen. Ich habe so ein Gefühl, wenn ich das Drehbuch lese. Aber irgendwie kann ich das Gefühl nicht beschreiben. Es ist das gleiche, wenn ein Song gespielt wird und du bekommst das Gefühl, dass du dazu tanzen musst. Dieses Gefühl ist auch nicht zu beschreiben, du spürst es einfach (grinst).

In „A Place Beyond Pines“ haben Sie einige Tattoos. Welches Ihrer Tattoos im wahren Leben bedeutet Ihnen am meisten?

Sie bedeuten mir alle etwas. Aber ich kann Ihnen verraten, welches die lustigste Story hat. Das Tattoo auf meinem linken Unterarm, das wie ein Kaktus aussieht. Das sollte eigentlich die Pfote eines Werwolfs werden, der ein blutendes Herz fallen lässt.

Und wieso sieht es aus wie ein Kaktus?

Weil ich es selbst gemacht habe (lacht). Mein Kumpel hat sich eine Tattoo-Pistole bei Ebay bestellt und ich dachte, es ist eine tolle Idee, mich selbst zu tätowieren. Es tut nicht weh, weil du dich zu stark darauf konzentrierst, es nicht zu versauen – und trotzdem bekommst du es nicht richtig hin. Nicht zu empfehlen (lacht).

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