Salma Hayek im TELE 5 – Interview:

„Ich erhalte die Leidenschaft aufrecht“

Die Schauspielerin feiert auf TELE 5 mit „Frida“ ein „Filmfestival der Liebe“ und hält privat an Romantik und Leidenschaft fest

Sie zählt zu den schönsten Frauen Hollywoods: die mexikanisch-US-amerikanische Schauspielerin Salma Hayek. Derzeit gehen Gerüchte um, dass sie für die nächste Marvel-Verfilmung „The Eternals“ als Superheldin im Gespräch ist. Bis das Geheimnis gelüftet ist, können die Zuschauer Salma Hayek in dem Biopic Frida auf TELE 5 bewundern, in einer absoluten Glanzrolle, für die sie 2002 eine Oscar- und eine Golden Globe-Nominierung erhielt. Für ihre Darstellung der unkonventionellen mexikanischen Künstlerin Frida Kahlo lernte Hayek eigens malen. Regie führte Julie Taymor, in weiteren Rollen spielen Alfred Molina und Antonio Banderas.

Salma Hayek im TELE 5 – Interview …

… über das Geheimnis einer funktionierenden Ehe:

Ich finde es wichtig romantisch zu bleiben und die Leidenschaft aufrecht zu erhalten. Vor allem nie die gemeinsamen Abende als selbstverständlich ansehen. Die Liebe muss gefeiert werden.“

… warum Geschenke nicht so wichtig sind in einer Beziehung:

„Es müssen nicht immer Geschenke sein. Gesten und kleine Überraschungen. Lustige Dinge zusammen zu unternehmen oder Spiele zusammen zu spielen. Ich versuche immer eine Abwechslung in unser Eheleben zu bringen.“

… wie es dazu kam, dass Regisseur Robert Rodriguez ein Gemälde von ihr in seinem Haus hängen hat:

„Robert Rodriguez wollte für den Film „Desperado“ oder „From Dusk till Dawn“ ein gemaltes Poster haben. Dafür ließ er diesen mexikanischen Künstler kommen (der immer dieselbe Frau malte, Anm. der TELE 5-Red.). Als ich zum Vorsprechen erschien, fragte der Künstler Robert, wer ich bin und zeigte ihm die Gemälde, die er über all die Jahre von dieser einen Frau gemalt hatte. Diese Frau war tatsächlich ich! Ihre Lippen waren vielleicht ein bisschen voller, aber ansonsten war sie mein Spiegelbild. Jetzt hat Robert einige von diesen Gemälden bei sich im Haus hängen.“

Textrechte: ©TELE 5-Kommunikation, Verwertung (auch auszugsweise) honorarfrei nur bei aktuellem Programmhinweis auf TELE 5 und bei Nennung der Quelle.

Filme mit Salma Hayek

Warum haben Sie die Rolle als Frida angenommen?

Sie war meine Heldin als ich aufwuchs. Ich habe Frida entdeckt, als ich 14 Jahre alt war. Das Tolle an dem Film ist, dass es ein Mexiko zeigt, wie es noch nie zuvor gezeigt wurde.

Was hat Sie an Frida inspiriert?

Sie hatte den Mut einzigartig zu sein. Sie war frei und zwanglos, obwohl ihre Kunst von den Leuten nicht akzeptiert wurde. Sie war komisch und bisexuell – was zur damaligen Zeit gänzlich unbekannt war. Sie stand zu ihre selbst und hat sich nie bei den anderen für ihre Art entschuldigt. Sie war eine Frau, die unter den schrecklichsten Umständen lebte, aber trotzdem immer das Beste daraus machte. Durch ihren Schmerz, der Untreue ihres Mannes, kreierte sie ihre Kunst und Poesie. Daran fühlte sie sich frei und hat dadurch die bedingungslose Liebe entdeckt.

Sie haben selbst im Film gemalt, wie schafften Sie das?

Das ist die komischste Geschichte aller Zeiten. Vor den Dreharbeiten habe ich noch nie gemalt. Meinen Zeichnungen sind furchtbar. Ich wusste nicht mal wie ich den Pinsel richtig halten muss. Also habe ich jemanden zum Set bestellt, der mir die Grundregeln beibringen sollte. Zumindest so viel, damit ich weiß, wie man sich mit dem Pinsel bewegt. Als die Lehrerin kam, sagte sie zu mir, dass ich den Pinsel nehmen soll und malen soll. Ich antwortete ihr, dass ich davon keine Ahnung habe. Die Lehrerin sagte, ich soll ihr Gesicht zeichnen. Ich erwiderte, dass sie dann aussehen würde wie ein Hund (lacht). Sie sagte das macht nichts. Also fing ich an zu malen. Sie schaute mir genau zu und flüsterte hinter mir: „Sechs bis sieben Stunden“. Ich war auf einmal so in meinem Gemälde vertieft, dass ich jegliche Zeit um mich herum vergaß. Auf einmal konnte ich ein Gesicht vor mir erkennen. Die Lehrerin klatschte und meinte nur: „Du kannst malen“.

Im Haus des mexikanischen Filmemachers Robert Rodriguez hängt ein großes Gemälde von Ihnen. Wie kam es dazu?

Das ist eine komische Geschichte. Also, dieser mexikanische Maler malte immer dieselbe Frau. Er war so fasziniert von ihr, dass er sie über 100 Mal malte, obwohl er die Bilder nie verkaufen konnte. Robert war ein Fan dieses Künstlers. Er wollte für den Film „Desperado“ (1995) oder „From Dusk till Dawn“, ich kann mich nicht mehr genau erinnern, ein gemaltes Poster haben. Dafür ließ er diesen mexikanischen Künstler kommen. Als ich zum Vorsprechen erschien, fragte der Künstler Robert, wer ich bin und zeigte ihm die Gemälde, die er über all die Jahre von dieser einen Frau gemalt hatte. Diese Frau war tatsächlich ich! Ihre Lippen waren vielleicht ein bisschen voller, aber ansonsten war sie mein Spiegelbild. Jetzt hat Robert einige von diesen Gemälden bei sich im Haus hängen (lacht).

Wie sieht ein Tag in Ihrem Leben aus, wenn Sie in Paris sind?

(lacht) Na hoffentlich sind Sie davon nicht gelangweilt. Meine Tage sind immer verschieden. Morgens bringe ich mein Tochter Valentina zur Schule. Dann habe ich meistens Meetings oder ein Fotoshooting. Manchmal ist meine Mutter zu Besuch, dann plane ich verschiedene Sachen mit ihr zu unternehmen. Andere Male sind irgendwelche Dinner-Partys bei mir zuhause und ich bereite diese den ganzen Tag vor. Aber wie gesagt, meine Tage sind immer vollkommen unterschiedlich, das einzige was gleich bleibt ist, dass sie alle hektisch sind. Ganz sicher ist auf jeden Fall, dass ich nicht auf der Champs-Élysées spazieren gehe – zumindest nicht, wenn ich es nicht unbedingt muss (lacht).

Salma Hayek Kinder

Apropos Ihre Tochter. Glauben Sie, dass es für Sie einfacher ist, eine Mutterrolle zu spielen, weil sie im wirklichen Leben auch Mutter sind?

Sicherlich hat das einige Vorteile. Ich denke schon, dass es deshalb leichter ist. Aber ich glaube, dass jede Frau eine Mutterrolle spielen kann, weil uns die Natur so entworfen hat. Frauen haben den Mutterinstinkt eingebaut (lacht).

Sie sprechen sehr offen darüber, dass Sie als Kind extrem verwöhnt wurden.

Ja, dass stimmt (lacht). Trotzdem wollte ich ein Internat besuchen. Meine Eltern wollten das nicht, aber ich wollte dies.

Haben Ihre Eltern Sie vor Ihren Freunden blamiert?

Oh ja, ganz oft. Meine Mutter war Opernsängerin und sang den ganzen Tag. Nur leider war das keine coole Musik, sondern nur Operngesang (lacht). Das Schlimme war, dass sie auch vor meinen Freunden sang. Wenn ich sie zum Beispiel vor meinen Freunden fragte, ob wir ins Kino gehen dürfen, sang sie die Antwort. Wie peinlich (lacht). Oder wenn wir abends zusammen im Restaurant waren, fing sie auf einmal an ganz laut zu singen und zwar so, dass die gesamten Restaurant Besucher hinterher standen und applaudierten. Sie können sich sicherlich vorstellen, dass dies nicht besonders cool für einen Teenager war (lacht).

Sie selbst haben eine elfjährige Tochter, Valentina. Sind Sie eine strenge Mutter?

Sie selbst haben eine elfjährige Tochter, Valentina. Sind Sie eine strenge Mutter?
Nein, würde ich nicht sagen. Ich setze Valentina auch nicht sonderlich unter Druck. Natürlich verstehe ich das Konzept und die Wichtigkeit der Disziplin. Gott sei Dank habe ich ein kluges Kind, mit dem ich mich unterhalten kann. Sie versteht mich und ich muss sie nie anschreien. Ich hatte Glück mit ihr (lacht).

Sie sind immer so toll angezogen. Haben Sie ein Lieblingskleidungsstück, in dem sie sich besonders sexy fühlen?
Kein Kleidungsstück, aber dafür meinen Ehemann. Er gibt mir das Gefühl, sexy zu sein.

Wenn Sie die Wahl zwischen zwei Männern hätten, der eine lieb und hingebungsvoll, der andere das totale Gegenteil, cool und ein harter Macho. Für welchen würden Sie sich entscheiden?
Ganz klar – natürlich für den, der besser küssen kann (schmunzelt).

Sie sind seit 2009 mit dem Geschäftsmann François-Henri Pinault glücklich verheiratet. Was ist Ihr Geheimnis ihrer funktionierenden Ehe?
Ich finde es wichtig romantisch zu bleiben und die Leidenschaft aufrecht zu erhalten. Vor allem nie die gemeinsamen Abende als selbstverständlich ansehen. Die Liebe muss gefeiert werden.

Wie machen Sie das, mit Geschenken?
Es müssen nicht immer Geschenke sein. Gesten und kleine Überraschungen. Lustige Dinge zusammen zu unternehmen oder Spiele zusammen zu spielen. Ich versuche immer eine Abwechslung in unser Eheleben zu bringen.

Nein, würde ich nicht sagen. Ich setze Valentina auch nicht sonderlich unter Druck. Natürlich verstehe ich das Konzept und die Wichtigkeit der Disziplin. Gott sei Dank habe ich ein kluges Kind, mit dem ich mich unterhalten kann. Sie versteht mich und ich muss sie nie anschreien. Ich hatte Glück mit ihr (lacht).

Sie sind immer so toll angezogen. Haben Sie ein Lieblingskleidungsstück, in dem sie sich besonders sexy fühlen?

Kein Kleidungsstück, aber dafür meinen Ehemann. Er gibt mir das Gefühl, sexy zu sein.

Wenn Sie die Wahl zwischen zwei Männern hätten, der eine lieb und hingebungsvoll, der andere das totale Gegenteil, cool und ein harter Macho. Für welchen würden Sie sich entscheiden?

Ganz klar – natürlich für den, der besser küssen kann (schmunzelt).

Sie sind seit 2009 mit dem Geschäftsmann François-Henri Pinault glücklich verheiratet. Was ist Ihr Geheimnis ihrer funktionierenden Ehe?

Ich finde es wichtig romantisch zu bleiben und die Leidenschaft aufrecht zu erhalten. Vor allem nie die gemeinsamen Abende als selbstverständlich ansehen. Die Liebe muss gefeiert werden.

Wie machen Sie das, mit Geschenken?

Es müssen nicht immer Geschenke sein. Gesten und kleine Überraschungen. Lustige Dinge zusammen zu unternehmen oder Spiele zusammen zu spielen. Ich versuche immer eine Abwechslung in unser Eheleben zu bringen.

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