Tom Hardy Interview

„Jetzt wären Superhelden gefragt“

Tom Hardy im TELE 5-Interview und in „Lawless“ am Freitag, 27. März 2020, 20:15 Uhr

Aufgrund der Covid-19-Pandemie verzögern sich Filmproduktionen weltweit oder sind auf Eis gelegt. So soll auch Tom Hardys Filmprojekt „Venom 2“ verspätet einstarten.

Bis der Star wieder im Kino zu bewundern ist, können Fans ihn auf TELE 5 am Freitag, 27. März, 20:15 Uhr in John Hillcoats Prohibitions-Western „Lawless“ (2012) sehen, neben weiteren Top-Stars wie Shia LaBeouf, Guy Pearce oder Gary Oldman. Starke Story, starke Darsteller, starke Inszenierung: Die drei Bondurant-Brüder (Shia LaBeouf, Tom Hardy, Jason Clarke) während der Prohibitionszeit in Franklin County: Alkohol ist verboten, Schwarzbrennerei und Schwarzmarkt blühen. Und die Bondurants verdienen bestens, leben gut vom Schnaps. Bis ihnen nicht nur Agent Rakes (Guy Pearce) auf die Schliche kommt…

Im TELE 5-Interview spricht Tom Hardy, darüber…

… ob Superhelden heute relevanter sind angesichts erschreckender Nachrichten:


„Ich glaube, sie sind schon immer relevant. Die Angst vor Atomkriegen, Erderwärmung oder weltweiten Krankheiten, ist heute stärker als je zuvor. Doch eigentlich sind wir es doch selbst, die alles zerstören, was uns wichtig ist. Am Ende kommt es darauf an, wie wir als Menschen zusammenkommen, um unsere Welt zu beschützen und das wiederaufzubauen, was schon zerstört wurde. Klar wären jetzt Superhelden gefragt, doch die Menschen selbst können und müssen die Superhelden sein.“

… wie er sich nach einem Drehtag entspannt:

„Eigentlich ganz einfach. Ich komme nach Hause, knall‘ mich auf das Sofa, relaxe und spiele Xbox (lacht), alleine oder mit meinen Sohn Louis.“

… wo seine Grenzen bei Stunts liegen:

„Meine Grenzen werden leider von der Versicherung definiert. Die stellt sich immer die Frage, ob ich nach diesem Stunt am nächsten Tag ausfallen würde, falls die Antwort „Ja“ ist, muss ein Stuntman die Szene drehen. Aber ich verrate Ihnen etwas: Ein paar mache ich trotzdem (lacht). Ich liebe den Adrenalinstoß und die blauen Flecken, die ich davon abbekomme, machen mir absolut nichts aus.“

Das komplette Interview lesen Sie hier:

Sie spielen oft den knallharten Typen. Wie schaffen Sie es, am Ende des Drehtags Ihre Rolle abzulegen?

Eigentlich ganz einfach. Ich komme nach Hause, knall‘ mich auf das Sofa, relaxe und spiele xbox (lacht), alleine oder mit meinen 11jährigen Sohn Louis.

Sie spielen auch oft den Rachsüchtigen. Wie sieht es bei Ihnen persönlich aus: Sind Sie eine rachsüchtige Person?

(Überlegt) Das kommt ganz darauf an, wie sehr mich jemand verletzt. Um ehrlich zu sein, zeige ich auch oft meine Eigeninitiative und stoppe den Gegner, bevor er überhaupt eine Chance hat mich anzugreifen, lacht. Das ist eher meine Art.

Von Mad Max zu Venom. Sind Superhelden heute relevanter, da wir täglich neue erschreckende News bekommen?

Ich glaube, sie sind schon immer relevant. Die Angst vor Atomkriegen, Erderwärmung oder weltweiten Krankheiten, ist heute stärker als je zuvor. Doch eigentlich sind es wir doch selbst, die alles zerstören, was uns wichtig ist. Am Ende kommt es darauf an, wie wir als Menschen zusammenkommen, um unsere Welt zu beschützen und das wiederaufzubauen, was schon zerstört wurde. Klar wären jetzt Superhelden gefragt (lacht), doch die Menschen selbst können und müssen die Superhelden sein.

Neben Superhelden, knallharten Typen und Rachsüchtigen, spielen Sie immer Charaktere, die leicht verrückt sind. Suchen Sie sich diese bewusst aus?

Seit dem Anfang meiner Karriere, bekam ich komischerweise immer wieder solche Angebote. Klar, nahm ich diese an, denn irgendwie wollte ich es letztendlich schaffen, meinen Fuß in die Türe zu bekommen. Ob ich dabei leicht verrückte oder aggressive Rollen spiele, war mir egal. Auch, dass ich sicherlich dabei abgestempelt in die Schublade eingeordnet werde. Immerhin wäre ich verrückt gewesen, diese Rollen abzulehnen (lacht), ob es die Leute glauben oder nicht: Ich bin nicht verrückt (lacht).

Viele Ihrer Stunts machen Sie ja selbst. Wie weit gehen Sie und wo sind Ihre Grenzen?

(Lacht) Meine Grenzen werden leider von der Versicherung definiert. Sie stellen sich immer die Frage, ob ich nach diesem Stunt am nächsten Tag ausfallen würde, falls die Antwort „Ja“ ist, muss ein Stuntman die Szene drehen. Aber ich verrate ihnen etwas: Ein paar mache ich trotzdem (lacht). Ich liebe den Adrenalinstoß und die blauen Flecken, die ich davon abbekomme, machen mir absolut nichts aus.

Wie gehen Sie mit Ihrem Ruhm um?

Am Anfang dachte ich mir immer, dass egal wie groß der Film ist, ich nach wie vor noch im Eckladen Milch kaufen kann (lacht). Klar ist Ruhm toll, aber am Ende sind wir alle doch nur Menschen. Egal welchen Job wir uns in unserem Leben ausgesucht haben. Meine Arbeit ist manchmal lustig, manchmal erstaunlich und dafür bin ich sehr dankbar. Oft kann ich es selbst nicht glauben, wenn ich eine Pressemitteilung lese, dass ich diese Person bin über die geschrieben wird (lacht)

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