(C) 20th Century Fox
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Making Of: Alita: Battle Angel

Produzent James Cameron und Regisseur Robert Rodriguez haben endlich den legendären Manga „Battle Angel Alita“ in die Kinos gebracht. Mit einer spannenden Mischung aus realen Schauspielern und CGI erwecken sie den weiblichen Cyborg Alita zum Leben. Dieser ist mit einem menschlichen Gehirn ausgestattet, hat aber sämtliche Erinnerungen an sein vorheriges Leben verloren. Fortan macht es sich Alita zur Aufgabe, ihre Erinnerung wiederzugewinnen.

Im 26. Jahrhundert, 300 Jahre nach dem großen Krieg, ist das gesellschaftliche System so wie wir es kennen, zerfallen. Während eine elitäre Gruppe in der traumhaften Himmelsstadt Zalem lebt, führen die anderen Erdbewohner ein einfaches Leben in trostlosen Megastädten. In Scrapyard, einer von diesen, lebt Dr. Dyson Ido, ein Arzt, der sich als „Hunter-Warrior“ etwas Geld dazu verdient. Eines Tages findet dieser auf einem Schrottplatz die Überreste von Alita, einem ursprünglich als Kampfmaschine konzipierten Cyborg. Als Ido Alita wieder komplett zusammenbaut und diese erwacht, kann sie sich an nichts mehr erinnern. Erst als sie Ido vor 3 Cyborgs bei seiner nächtlichen Jagt nach diesen rettet, fallen Ihr einzelne Details an Ihre Vergangenheit als Kämpfer ein. Fest entschlossen registriert sich daraufhin Alita ebenfalls als Hunter Warrior und findet von dort an immer mehr über ihre Geschichte und Identität als Heldin heraus…

Regie: Robert Rodriguez
Drehbuch: James Cameron, Laeta Kalogridis
Kinostart: 14/02/2019
Budget: 170 Mio. USD
Einspielergebnis: 290 Mio. USD

Besetzung von Alita: Battle Angel:

Rolle:

Alita
Dr. Dyson Ido
Chiren
Vector
Zapan
Hugo

Darsteller:

Rosa Salazar
Christoph Waltz
Jennifer Connelly
Mahershala Ali
Ed Skrein
Keean Johnson

Hintergrund des Films

Zwischen 1990 und 1995 kam in Japan die Manga-Reihe „Ganmu“ heraus, die in der westlichen Welt den Titel „Battle Angel Alita“ trug. Daraus entstand ab 1993 zudem eine Anime-Serie. Kurz darauf wurde der Regisseur Guillermo del Toro auf den Stoff aufmerksam und teilte seine Begeisterung mit seinem Kollegen James Cameron. Anschließend gab es lange das Gerücht, dass Cameron an einer Realverfilmung arbeiten würde. Im Jahr 2003 wurde dies bestätigt. Jedoch wurde die Produktion für unbestimmte Zeit auf Eis gelegt, als der Regisseur ab 2005 mit seinem Film „Avatar“ beschäftigt war. Obwohl Cameron mehrmals verkündete, dass er den „Alita“-Stoff selbst inszenieren würde, bekam Robert Rodriguez im Jahr 2015 den Job des Regisseurs. Nachdem das Budget auf einen Betrag von rund 175 Millionen Dollar reduziert werden musste, erhielt die Produktion im Mai 2016 grünes Licht. Die Hauptdarstellerin Rosa Salazar wurde kurz darauf gecastet, wenig später kamen auch Christoph Waltz und Jackie Earle Haley an Bord. Die Dreharbeiten begannen schließlich im Oktober 2016 und endeten im Februar 2017.

Spannende Filmdetails

  • Für „Alita: Battle Angel“ wurde die gleiche Mischung aus realen Schauspielern und CGI eingesetzt, die James Cameron schon in „Avatar“ verwendet hat. Vor allem die Szenen der Hauptfigur Alita sollten komplett am Computer entstehen. An der Technologie dafür hat Cameron eigenen Angaben zufolge zehn Monate lang gearbeitet.
  • In den Motorball-Rennen im Film wurden die Stunts von professionellen Skatern wie Franky Morales, Chris Haffey und Dave Lang durchgeführt. Das Double für Rosa Salazar war Katie Ketchum, die 2003 an den X Games teilgenommen hat.
  • Die Städte Zalem und Iron City sind größtenteils von Panama City inspiriert, wobei auch andere Städte in Lateinamerika Pate standen.
    Im Film haben die Hollywood-Größen Edward Norton und Michelle Rodriguez jeweils eine kleinere Rolle. Allerdings sind sie nicht in den Credits aufgeführt.
  • Der Motorball-Spieler Claymore wird von Racer Maximiliano Rodriguez-Avellán verkörpert. Das ist der 1997 geborene Sohn von Robert Rodriguez und seiner Ex-Ehefrau Elizabeth Avellán. „Alita: Battle Angel“ ist der erste Film, in dem er mitspielt.

Details zur Filmproduktion

  • Für die Rolle der Alita sprachen unter anderem Maika Monroe, Bella Thorne und Zendaya vor. Letztlich ging sie an Rosa Salazar.
  • In „Alita: Battle Angel“ spielen insgesamt drei Oscar-Preisträger mit: Jennifer Connelly (2002 für „A Beautiful Mind“), Christoph Waltz (2010 für „Inglourious Basterds“ und 2013 für „Django Unchained“) und Mahershala Ali (2017 für „Moonlight“ und 2019 für „Green Book“). Dazu kommen Edward Norton und Jackie Earle Haley, die jeweils für den wichtigsten Preis der Filmbranche nominiert waren.
  • James Cameron gab in einem Interview an, dass das Drehbuch des Films auf den ersten vier Bänden des Mangas basiert. Die Handlung wurde dabei den ersten beiden entnommen, der Motorball-Plot dem dritten und vierten.
    Die Umbenennung von „Battle Angel Alita“ zu „Alita: Battle Angel“ hatte laut Co-Produzent Jon Landau damit zu tun, dass James Cameron bevorzugt Filme dreht, deren Titel mit A oder T beginnen. Beispiele dafür sind „Titanic“, „Terminator“, „Aliens“ und „Avatar“.
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