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Making Of: Johnny English – Man lebt nur dreimal

Rowan Atkinson in seiner Rolle als Johnny English ist endlich zurück. Die Spionage Komödie rund um den titelgebenden (ehemaligen) Spezialagenten geht in die dritte Runde. Diesmal wird Johnny English aus seiner Spion Pension und seinem Dasein als Geographie Lehrer zurückgeholt um erneut das Britische Reich zu retten. Seit Oktober 2018 kann der ehemalige Mr. Bean Darsteller in seiner aktuellsten Rolle auch in Deutschland bewundert werden.

Auch wenn Johnny English seine Tätigkeit als Agent des britischen Geheimdienstes MI7 an den Nagel gehängt hat und stattdessen als Geographielehrer tätig ist, kann er es nicht lassen. Anstelle von Geographie unterreichtet er seine Schüler in Spionagetätigkeiten. Da jedoch der MI7 das Ziel von Hackerangriffen wurde, bei welchem sämtliche aktuellen Agenten öffentlich bekannt gegeben wurden, ist es nötig, ehemalige Spione – darunter natürlich auch der Titelheld – erneut zu rekrutieren. Nach einem kleinen Malheur bei der Vertragsunterzeichnung, bei welchem sämtliche Agenten außer ihm getötet werden, ist Johnny English nun die einzige Hoffnung des MI7. Mehrere Reisen und Klamauk trächtigen Eskapaden später – russische Spioninnen, Wirtschaftsbosse, Bösewichte und verdeckte Operationen inklusive – gelingt es English unter tatkräftiger Hilfe seiner Mitstreiter naturgemäß die Welt (allen voran natürlich Großbritannien) zu retten und die Bösewichte zur Strecke zu bringen. Nach erledigtem Job kann Johnny English wieder in seinen alten Job als Lehrer zurückkehren und sich von seinen Schülern als Held feiern lassen.

Regie: David Kerr
Drehbuch: William Davies
Kinostart: 18/10/2018
Budget: 25 Mio. USD

Besetzung von Johnny English – Man lebt nur dreimal:

Rolle:

Johnny English
Jeremy Bough
Ophelia Bhuletova
Jason Volta
Premierministerin
Pegasus
P

Darsteller:

Rowan Atkinson
Ben Miller
Olga Kurylenko
Jake Lacy
Emma Thompson
Adam James
Matthew Beard

Hintergrund des Films

Nach dem großen Erfolg der beiden Vorgänger (Johnny English – Der Spion, der es versiebte, sowie Johnny English – Jetzt erst recht) war es nur eine Frage der Zeit bis der dritte Teil der Reihe angekündigt wurde. Im Mai 2017 wurde erstmalig bekanntgegeben, dass die Vorproduktion für den neuesten Johnny English Film bereits begonnen hatten. Die tatsächlichen Dreharbeiten wurden am 3. August 2017 aufgenommen. Es wurde in Großbritannien (Gloucestershire, Hertfordshire, Berkeley Castle) sowie in Frankreich (Departement Var) gedreht. Im April wurde ein erster Trailer zum Film veröffentlicht, kurze Zeit später folgte die offizielle Präsentation des Filmplakates. Ein zweiter Trailer wurde im August (USA, UK) bzw. September (Deutschland) vorgestellt, bevor der Film schlussendlich am 5. Oktober in Großbritannien, am 18. Oktober in Deutschland und am 26. Oktober 2018 in den USA in die Kinos gelangte.
Bereits am ersten Wochenende sahen 225.000 Besucher in Deutschland den Film, was für Platz 1 der deutschen Kino Charts ausreichte. In Summe sahen bereits knapp unter einer Million Kinobesucher den Film in Deutschland – ein Ergebnis von ca. 8,7 Millionen US Dollar. Weltweit konnten schon über 158 Millionen Dollar eingespielt werden.

Spannende Filmdetails

  • Eine Szene, wo Johnny English in Rüstung zu sehen ist, ist eine Anspielung auf die Serie aus den 1980ern „Blackadder“ in deren Titelrolle ebenfalls Rowan Atkinson zu sehen ist.
  • Rowan Atkinson und Emma Thompson standen bereits 1990 in „Das lange Elend“ sowie 2003 in „Love Actually“ gemeinsam vor der Kamera.
  • Rowan Atkinson ist bekannt dafür, dass er seine eigenen Autos in seinen Filmen fährt. Der Aston Martin V8 Vantage classic wurde von ihm nur wenige Monate vor Beginn der Dreharbeiten gekauft. Laut eigener Aussage hatte er bei der Auswahl des Autos primär den Film in Gedanken.
  • Drei Schauspieler, welche als alte, ehemalige Agenten einen kurzen Gastauftritt haben, besitzen Verbindungen zu den James Bond Filmen, welche bekanntermaßen parodiert werden. Dies sind Charles Dance (Auftritt in James Bond 007 – In tödlicher Mission), Edward Fox (Auftritt als M in James Bond 007 – Sag niemals nie) sowie Michael Gambon (lehnte die Rolle als James Bond in James Bond 007 – Diamantenfieber ab). Auch Olga Kurylenko in der Rolle der russischen Spionin Ophelia Bhuletova hat ihren James Bond Bezug – immerhin war sie in James Bond 007 – Ein Quantum Trost als Bondgirl zu sehen!
  • Der Originaltitel: Johnny English Strikes Again ist nüchtern gehalten, während hingegen der deutsche Titel eine weitere Anspielung auf James Bond („Man lebt nur zweimal“) ist.

Details zur Filmproduktion

  • Wie bereits bei den beiden Vorgänger Filmen wurde William Davies für das Drehbuch und der Deutsche Florian Hoffmeister für die Kamera verpflichtet. Neu hingegen war David Kerr als Regisseur.
  • Ebenfalls ein alter Bekannter ist Ben Miller in der Rolle von Jeremy Bough, der bereits in Johnny English – Der Spion der es versiebte einen Auftritt hatte.
  • Der Chef des MI7 – in diesen Filmen Pegasus genannt – wird in jedem der drei Johnny English Filme von anderen Schauspielern verkörpert. Tim Pigott-Smith im ersten sowie Gillian Anderson im zweiten Teil werden nun von Adam James abgelöst.
  • Im englischsprachigen Raum wurde der Film ohne Beschränkung der Altersfreigabe eingestuft, in Deutschland erhielt er FSK 6.
  • Der Soundtrack beinhaltet neun Songs. Dazu gehören Lieder, welche unter anderem von Stars wie George Michael / Wham!, Frankie Goes to Hollywood, Bananarama, Boney M. oder Snoop Dogg stammen.
  • Wie bei einem Film dieser Größenordnung nicht anders zu erwarten, haben sich auch in den dritten Teil der Johnny English Reihe an Filmfehlern eingeschlichen. So wird ein Offizier als „Commander“ angesprochen, die Streifen auf ihrer Uniform kennzeichnen sie jedoch als „Captain“. Mehr Auswirkungen auf die Geschichte hingegen müsste haben, dass Johnny eine Liste aller Gäste, die das W-Lan verwendet haben erhielt, dort die Yacht, welche über W-Lan unberechtigten Zugriff erhalten hat, jedoch nicht verzeichnet wurde.
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