(C) 20th Century Fox

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Predator – Upgrade

Vor mehr als 30 Jahren kam der erste „Predator“-Film in die Kinos, damals noch mit Arnold Schwarzenegger in der Hauptrolle. Nach zwei Fortsetzungen und zwei Crossover-Filmen mit dem „Alien“-Franchise kam Ende 2018 der brandneue Streifen „Predator – Upgrade“ heraus. Mit viel Liebe zur Filmreihe um die außerirdischen Monster hat Regisseur Shane Black einen spannenden Action-Thriller inszeniert, der sich vor seinen Vorgängern beileibe nicht verstecken muss.

Ein Raumschiff stürzt auf der Erde ab, und der darin befindliche Predator greift einige Mitglieder der US-Armee an. Lediglich der Scharfschütze Quinn McKenna überlebt den Angriff. Er macht den Predator unschädlich und bringt Teile seiner Rüstung in seinen Besitz. Diese schickt er als Beweis für die Existenz von Aliens an seine eigene Adresse. Anschließend wird McKenna in Gewahrsam genommen und der Predator zu Untersuchungen in ein Labor gebracht. Der Alien wacht jedoch auf und bringt mehrere Mitarbeiter des Labors um, verschont aber die Biologin Casey Bracket. McKenna stellt daraufhin ein Team zusammen und macht sich mit Bracket auf den Weg zu seinem Haus. Dort findet er jedoch die Rüstung des Predators nicht, die er per Post geschickt hatte. Von seiner Frau erfährt er, dass sein Sohn Rory damit unterwegs ist, um Halloween zu feiern. McKenna und sein Team finden Rory gerade noch rechtzeitig und bekommen es schließlich mit einem noch größeren Predator zu tun.

Regie: Shane Black
Drehbuch: Fred Dekker, Shane Black
Filmstart: 14/09/2018
Budget: 88 Mio. USD

Rolle:

Quinn McKenna
Nebraska Williams
Casey Bracket
Rory McKenna
Coyle
Baxley
Emily McKenna

Darsteller:

Boyd Holbrook
Trevante Rhodes
Olivia Munn
Jacob Tremblay
Keegan-Michael Key
Thomas Jane
Yvonne Strahovski

Hintergrund

Im Juni 2014 kündigte das Filmstudio Fox an, dass es eine weitere Fortsetzung der „Predator“-Reihe geben wird. Dafür schrieben Shane Black und Fred Dekker das Drehbuch. Black sollte zudem Regie führen. Im Februar 2016 verkündete er, dass der Film den Titel „The Predator“ tragen sollte, was er in den USA schließlich auch tat. Für die deutsche Verwertung erhielt er stattdessen den Titel „Predator – Upgrade“. Im September 2016 wurde bekannt, dass Benicio del Toro als Hauptdarsteller des Films verpflichtet wurde. Allerdings musste del Toro seine Teilnahme am Projekt nur einen Monat später wieder absagen, weil es zu Terminschwierigkeiten gekommen war. Stattdessen wurde Boyd Holbrook gecastet. Im November 2016 wurde die Mitwirkung von Olivia Munn bekanntgegeben, im Januar 2017 folgten weitere Mitglieder des Casts, darunter Keegan-Michael Key, Thomas Jane und Jacob Tremblay. Ursprünglich war auch Edward James Olmos besetzt worden, allerdings wurde seine Rolle komplett aus dem fertigen Film geschnitten, um dessen Laufzeit zu verkürzen. Die Dreharbeiten begannen im Februar 2017 und wurden im Juni beendet. Weil das ursprüngliche Finale des Films bei Testvorführungen durchfiel, kam es noch Mitte 2018 zu Nachdrehs. Nach mehreren Verschiebungen des Starttermins feierte „Predator – Upgrade“ schließlich Anfang September 2018 seine Weltpremiere auf dem Toronto International Film Festival.

Spannende Filmdetails

  • Weil Shane Black die Optik des ersten Teils der „Predator“-Reihe von 1987 wiedererwecken wollte, entschied er sich dagegen, den Predator per CGI zum Leben zu erwecken. Stattdessen ließ er den Schauspieler Brian Prince das Monster spielen.
  • Black schrieb dem von Thomas Jane verkörperten Baxley ein Tourette-Syndrom zu. Der Grund dafür ist, dass Black selbst unter Tourette leidet.
  • Der Charakter Sean Keyes wird in „Predator – Upgrade“ vom Schauspieler Jake Busey verkörpert. Obwohl es im Film nicht erwähnt wird, ist Keyes der Sohn von Peter Keyes, einer Figur aus „Predator 2“ von 1990. Interessanterweise wurde Peter Keyes von Gary Busey gespielt, der auch im echten Leben der Vater von Jake Busey ist.
  • Die Schule, in der einige Szenen von „Predator – Upgrade“ spielen, heißt Lawrence A. Gordon Middle School. Benannt wurde sie nach Lawrence Gordon, der den ersten Teil von „Predator“, aber auch Filmklassiker wie „Stirb langsam“, „Mein Partner mit der kalten Schnauze“ und „Waterworld“ produziert hat.
  • Nach Ende der Produktion gab Shane Black an, dass der ursprüngliche Schnitt des Films zu düster war. Daher wurde er intern als „Night Cut“ bezeichnet. Weil er auch beim Testpublikum nicht allzu gut ankam, wurde das Ende komplett neu gedreht.

Details zur Filmproduktion

  • Ursprünglich war vorgesehen, dass der neue „Predator“-Teil ein Reboot des originalen Films aus dem Jahr 1987 wird. Allerdings sprach sich Regisseur Shane Black dagegen aus, weil er lieber die Mythologie der Filmreihe fortführen wollte. Daher ist „Predator – Upgrade“ eine Fortsetzung von „Predator“ und „Predator 2“ (1990), spielt allerdings vor den Ereignissen in „Predators“ von 2010.
  • Regisseur Black spielte 1987 eine Nebenrolle in „Predator“. Er war als Rick Hawkins zu sehen, der anzügliche Witze erzählte und Comics las. Hawkins war das erste Opfer des Predator.
  • Black trat vor den Dreharbeiten mit Arnold Schwarzenegger in Kontakt und wollte ihn für einen kurzen Auftritt als Dutch Schaefer gewinnen. Diese Rolle hatte Schwarzenegger 1987 in „Predator“ gespielt. Allerdings lehnte der Österreicher ab, weil ihm die Rolle zu klein war.
  • Sowohl 50 Cent als auch Adrien Brody brachten sich selbst für eine Rolle in „Predator – Upgrade“ ins Gespräch, wurden letztlich aber doch kein Teil des Casts. Brody hätte gerüchteweise gerne erneut den Royce gespielt, als der er schon 2010 in „Predators“ zu sehen war.
  • Der Schauspieler Steve Wilder war bereits für eine Nebenrolle in „Predator – Upgrade“ gecastet worden und hatte seine Szenen abgedreht, als er verhaftet wurde. Ihm wurde die versuchte Verführung eines 14 Jahre alten Mädchens über das Internet vorgeworfen. Als Reaktion darauf ließ das Studio 20th Century Fox alle Szenen mit Wilder aus dem Film schneiden.