Mary & Max – oder: Schrumpfen Schafe, wenn es regnet?

88 min | Australien
Animation, Komödie 2009
IMDB :

Die achtjährige Mary lebt in Australien. Max ist 44 und haust in New York. Beide sind einsame Außenseiter. Mary will wissen, wie es auf der anderen Seite der Erde aussieht. Als sie nach dem Zufallsprinzip einen Brief an Max schreibt, gerät der erst einmal in Panik. Doch er antwortet. Eine innige Freundschaft beginnt.
Eine wunderbare Ode an die Freundschaft: Skurril, humorvoll und tief berührend.

Regie: Adam Elliot
Drehbuch: Adam Elliot
Filmstart: 2009-01-01

Rolle:

Mary Daisy Dinkle (voice)
Max Jerry Horovitz (voice)
Narrator (voice)
Damien (voice)

Darsteller:

Toni Collette
Valentina Bonalana
Boris Aljinovic
Philip Seymour
Barry Humphries
Eric Bana

Kritik

„…der als Mischung aus ‚Wallace & Gromit‘ und ‚Harold & Maude‘ durchaus passend beworbene Film [ist] nicht nur originell und witzig, sondern auch herzzerreißend, zu Tränen rührend. Elliots warmherzige Geschichte hat seine Preise, u.a. den Gläsernen Bären der Berlinale und den Großen Preis des wichtigsten Animationsfilmfestival von Annecy unbedingt verdient ebenso wie ein breiteres Publikum.“ (kino.de)
„Der australische Regisseur und Drehbuchautor Adam Elliot bekam 2004 den Oscar für seinen Animations-Kurzfilm ‚Harvie Krumpet‘. Elliots Spezialität ist die Knetfiguren-Animation, der er auch in ‚Mary & Max‘ treu bleibt. Der ungewöhnliche Briefkontakt zweier Außenseiter, die bei aller Verschiedenheit einige Vorlieben teilen, ist ein humor- und gefühlvolles Loblied auf die Freundschaft. Hervorragendste Merkmale dieses Films sind die beiden Underdog-Figuren, der skurril bis schwarzhumorige Erzählstil und die optische Umsetzung mit sehr wenig Farbe und mit Formen, die nicht unbedingt gefallen wollen.“ (cinefacts.de)
Prädikat „Besonders wertvoll“ der Deutschen Film- und Medienbewertung

Hintergrund

Im Original leihen den beiden Hauptdarstellern aus Knete Max und Mary Philip Seymour Hoffman und Toni Collette ihre Stimmen. Wie aufwändig die Produktion war, zeigen ein paar Zahlen: Das Shooting dauerte 57 Wochen, gedreht wurde in 133 verschiedenen Sets, mit 121 Puppen und 475 Mini-Requisiten samt einer voll funktionstüchtigen Underwood Schreibmaschine. Allein sie zu designen und zu bauen dauerte neun Wochen. Alle Wasserszenen wurden mit Schmierfett gestaltet. Für den Ozean, in dem sich Max auf einer Wüsteninsel vorstellt, brauchte es 2.400 Teelöffel voll Fett. Der inzwischen mehrfach ausgezeichnete „Mary & Max“ war der erste Animationsfilm, der das Sundance Film Festival eröffnete.

 

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