Mathilde – Liebe ändert alles

Nikolaus (Lars Eidinger) wird als Thronerbe Russlands von den schönsten Frauen des Landes angehimmelt – doch seine Aufmerksamkeit gilt nur einer: der weltberühmten Primaballerina Mathilde Kshessinsksa (Michalina Olszanska). Die erste flüchtige Begegnung wird zu einer leidenschaftlichen und glücklichen Romanze, die man am Hofe aber nicht gerne sieht, denn in den Augen der herrschenden Klasse ist Mathilde keine standesgemäße Partie. Das muss schließlich auch Nikolaus schmerzlich akzeptieren, als bei einem Zugunglück Zar Alexander III (Sergey Garmash) schwer verletzt wird und sein pflichtbewusster Sohn vorzeitig die Staatsgeschäfte übernimmt. Als der Zar schließlich im Sterben liegt, wird Nikolaus in die Vernunftsehe mit Prinzessin Alix von Hessen (Luise Wolfram) gedrängt. Doch seine Mathilde kann er nicht vergessen

Regie: Aleksey Uchitel
Drehbuch: Aleksandr Terekhov, Michael Katims
Filmstart: 2017-01-01

Rolle:

Matilda
Nicholas II of Russia
Alexandra Feodorovna
Vorontsov
Aleksandr III

Darsteller:

Michalina Olszanska
Danila Koslowski
Sergei Garmasch
Ingeborga Dapkūnaitė
Lars Eidinger
Luise Wolfram
Danila Kozlovsky
Sergey Garmash

Kritik

„‚Mathilde‘ ist Eye-Candy pur und muss sich vor ähnlichen gelagerten Historienfilmen aus Hollywood oder Europa keineswegs verstecken.“ (filmstarts.se)

„Der Russe Aleksey Uchitel hat die Liebesaffäre des letzten russischen Zaren mit einer Primaballerina als bildgewaltiges, konventionell erzähltes Historiendrama inszeniert. [Er] setzt auf die Kraft der Geschichte und der Bilder und schafft damit großes Kinovergnügen für die breite Masse. Einen Skandal wollte er damit sicher nicht auslösen.“ (epd-film.de)

Hintergrund

Ursprünglich war geplant, dass Keira Knightley die Hauptrolle in diesem auf einer wahren Geschichte aus dem russischen Zarenhaus beruhenden Drama übernehmen sollte. Im Mittelpunkt der Handlung steht die Primaballerina Matilda Felixowna Kschessinskaja (1872-1971), die u. a. Affären mit dem letzten Zar Nikolaus II. und mehreren Großfürsten hatte. Für die Kostüme wurden über 17 Tonnen Stoff verbraucht, insgesamt 5.000 Gewänder wurden hergestellt. Gedreht wurde in St. Petersburg: im Mariinsky Theater und in den Palästen von Katherina, Alexander, Jussupow und Elagin. Darüber hinaus wurden Kulissen der Mariä-Entschlafens-Kathedrale, der Pontonwagen und Innenräume des Kaiserlichen Zugs nachgebaut. Mehr als zehn verschiedene Autoren, auch amerikanische und französische, waren zur Entwicklung des Drehbuchs herangezogen worden; am Ende wurde es der mehrfach ausgezeichnete Schriftsteller Aleksandr Terekhow. Der Film wurde vor allem von Monarchisten, Regierungsorganen und Orthodoxen (sie hatten die Zahrenfamilie 2000 heilig gesprochen) in Russland sehr kritisch aufgenommen. Im Vorfeld kam es immer wieder zu Attacken auf die Räume, in denen der Regisseur Aleksey Uchitel arbeitete. Es flogen Molotow-Cocktails, Autos brannten, Kinos wurden bedroht. In Russland sahen das Filmdrama fast 2 Millionen Menschen.

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