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Opernball Teil 1 & 2

90 min | Ab 16 Jahren | Deutschland, Österreich
Drama 1998
IMDB : 6.3

Reporter Kurt Frazer berichtet fürs Ausland direkt vom Wiener Opernball. Entsetzt muss er mit ansehen, wie drinnen alle Feiernden sterben. Ein Giftgasangriff! Auch sein Sohn Fred ist unter den Toten. Kurt und seine Kollegin Gabrielle machen sich sofort an Nachforschungen. Sie stoßen in ein Wespennest.

Regie: Bernd Eichinger, Urs Egger
Drehbuch: Gundula Leni Ohngemach

Rolle:


Darsteller:

Heiner Lauterbach
Franka Potente
Frank Giering
Gudrun Landgrebe
Andreas Lust
Caroline Goodall

Auszeichnungen (Auswahl):

Adolf Grimme Award , Fiction/ Unterhaltung nominiert 1999
Bayerischer Fernsehpreis , Beste Schauspielerin – Fernsehspiel/Fernsehfilm gewonnen 1998 Franka Potente (Darsteller) – Reporterin Gabrielle Becker

Kritik

„Kühne Politfiktion mit Starbesetzung.“ (tvspielfilm.de)

„Anders als in der Vorlage erhält die ambivalente Hauptfigur, hier gespielt von Heiner Lauterbach, einen weiblichen Partner, womit manch innerer Monolog filmisch elegant aufgelöst wird. Nicht ganz so konsequent und kompromisslos wie der Roman, aber allemal sehenswertes TV auf höchstem Niveau.“ (kino.de)

Hintergrund

„Opernball“ heißt auch der gleichnamige Politthriller aus der Feder des vielfach ausgezeichneten österreichischen Autors Josef Haslinger und ist die Vorlage zum Film.

„Der Film versteht sich, im Sinne der Vorlage von Josef Haslinger, als Thriller mit politischem und gesellschaftskritischem Hintergrund. In der österreichischen Gesellschaft real vorhandene Brüche und Tendenzen werden auf die Spitze getrieben, bis sie aufeinander prallen: Fahrlässige, unfähige und korrupte Polizisten, eine unterschätzte und fast unbehelligt operierende Neonazi-Szene, größer werdende Gegensätze und Ungerechtigkeiten zwischen der gesellschaftlichen Ober- und Unterschicht, zwischen Arm und Reich sowie Mächtig und Machtlos, was auch in der Realität jährlich „Opernballdemonstranten“ auf den Plan ruft. Zu guter Letzt werden auch die Medien generell als „sensationsgeile“ Horde beschrieben, die zumindest im Film für gute Schlagzeilen eine feindliche Grundstimmung rücksichtslos weiter anheizt, was im Film letzten Endes auch zur Eskalation führt. “ (aus Wikipedia)

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