Perdita Durango

126 min | Mexiko, Spanien, USA
Action, Horror, Komödie, Krimi 1997
IMDB :

Da haben sich zwei Psychopathen gefunden: Die sexistische Ex-Nutte Rosie und der drogen- wie gewaltsüchtige Romeo machen die Straßen zwischen Texas und Mexiko unsicher. Sie rauben, vergewaltigen und tun der Mafia besondere Gefallen. Zwischendrin holen sie sich Kicks der besonderen Art, zum Beispiel ein unschuldiges Pärchen.

Gewalt-Roadtrip mit sexy Suzie Perez und schießlustigem Javier Bardem.

Regie: Àlex de la Iglesia
Drehbuch: Àlex de la Iglesia, Barry Gifford, David Trueba

Rolle:

Perdita Durango
Romeo Dolorosa
Duane
Estelle
Willie „Woody“ Dumas
Adolfo

Darsteller:

Rosie Perez
Javier Bardem
Harley Cross
Aimee Graham
James Gandolfini
Screamin‘ Jay Hawkins

Auszeichnungen (Auswahl):

Brussels International Festival of Fantasy Film, 1998, Special Mention, gewonnen;

Fantafestival, 1998, Bester Film, gewonnen;

Fantafestival, 1998, Beste Schauspielerin (Rosie Perez), gewonnen;

Goya Awards, 1998, Bestes Make-up und Haarstyling, gewonnen;

Goya Awards 1998, Bestes Kostümdesign, nominiert.

Kritik

„El Brutalo & La Perversa geben sich die Ehre.“ (cinema.de)

„Amoralisches Sex and Crime-Roadmovie made in Spain, das allen Tarantino-Fans dieser Welt zeigt, wie wildes Kino wirklich aussieht.“  (filmtipps.at)

„Nach Auffassung einiger Kritiker gelingt es De la Iglesias, Sympathie für die beiden Verbrecher zu wecken – die sie verfolgenden Polizisten würden dagegen negativ dargestellt. Perdita Durango stehe in einer Reihe von Gangsterfilmen der 90er-Jahre, wie Pulp Fiction, Natural Born Killers, From Dusk Till Dawn, und versuche, sie in Gewaltdarstellungen und Tabubrüchen zu überbieten. Aufgrund von Gewaltdarstellungen wurde der Film von der Mehrheit der Filmkritiker überaus kritisch betrachtet.“ (Wikipedia)

„Das wüste, oft ästhetisierende Crossover der Stile und Genres, die plötzliche Veränderung der Atmosphären macht ihn zu einem anspruchsvollen Vergnügen. Man darf es allerdings nicht zu ernst nehmen. Wer sich von der Amoral der Story provozieren läßt, der über sieht nicht nur den tiefschwarzen Humor dieses Films, sondern auch die versteckte Moral dieses filmischen Katholizismus: Jeder bekommt, was er verdient.“ (arteschock.de)

Hintergrund

Zuerst sollte Bigas Luna den Regie-Part übernehmen. Seine Traumbesetzung waren Madonna, Javier Bardem und Dennis Hopper als Perdita, Romeo und Woody Dumas. Madonna verließ das Projekt und Victoria Abril sollte die Perdita spielen, mit Johnny Depp als Romeo an der Seite und Ray Liotta als Dumas. Dann schmiss Luna hin. Álex de la Iglesia führte Regie – mit dem finalen Cast: Rosie Perez, Javier Bardem und James Gandolfini.

Starinfo

Golden Globe, Goya, Europäischer Filmpreis, Oscar – der spanische Mime Javier Bardem hat sie alle. Und das, obwohl er das Schauspielen als gar nicht so angenehm empfindet: „Es kostet mich jedes Mal sehr viel, weil ich ein scheuer Mensch bin, auch wenn ich nicht so aussehe.“ Der Charakterdarsteller mit chamäleonartigen Fähigkeiten stammt aus einer Schauspieler-Dynastie, schon seine Großeltern und seine Mutter Pilar waren Darsteller, seine Geschwister sind Carlos und Mónica Bardem, sein Onkel ist der Regisseur Juan Antonio Bardem. Oft erkennt man den ehemaligen Rugby-Spieler und studierten Kunstmaler in seinen Rollen nur an seinen unverkennbaren Augen. Javier Bardem hatte seine bekanntesten Auftritte und Erfolge in Julian Schnabels „Before Night Falls“, als Anton Chigurh in „No Country for Old Men“, als Raoul Silva in Sam Mendes „James Bond 007: Skyfall“ und als Captain Armando Salazar in „Pirates of the Caribbean: Salarars Rache“. Seit 2010 ist Bardem mit der Schauspielerin und Oscar-Preisträgerin Penélope Cruz verheiratet. Das Paar hat zwei gemeinsame Kinder.

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