Quartett D’Amour – Liebe, wen Du willst

Als Schmuckdesignerin Rachel für ihren Internetauftritt mit dem prachtvoll tätowierten Webdesigner Vincent zusammenarbeitet, ist es gegenseitige Faszination auf den ersten Blick. Natürlich möchte Rachel nicht ihre Beziehung mit dem Masseur Franck gefährden, doch stellt sich bei näherem Insistieren heraus, dass weder Franck noch Vincents Frau Teri einem rein auf Vergnügen gründenden Partnertausch abgeneigt werden. Zunächst funktioniert das Experiment auch ganz gut, doch dann macht sich zuweilen schmerzvoll das Fehlen von Regeln bemerkbar.

Regie: Antony Cordier
Drehbuch: Antony Cordier, Julie Peyr
Filmstart: 2010-01-01

Rolle:

Rachel
Teri
Franck
Vincent

Darsteller:

Marina Foïs
Élodie Bouchez
Roschdy Zem
Nicolas Duvauchelle

Kritik

„Ambitioniertes französisches Beziehungsdrama mit intensiven Sexszenen.“ (kino.de)

„Die freizügige Kinoballade von Antony Cordier seziert auf einfühlsame Weise moralische Grenzüberschreitungen.“ (ARD)

„In seinem Langfilm-Debüt ‚Kalte Duschen‘ thematisierte der französische Regisseur Antony Cordier nach eigenem Buch die Geschichte einer Ménage à trois unter Jugendlichen, in seiner Romanze ‚Quartett D’Amour – Liebe, wen du willst‘ geht er noch weiter, denn hier wird der Partnertausch zelebriert. Allerdings setzt Codier nicht auf vordergründigen Voyeurismus oder Pornografie, sondern vielmehr auf fühlbare Erotik. Dabei bleiben die Beweggründe für die Handlungen der Protagonisten jedoch ziemlich nebulös, es gibt keine Geheimnisse untereinander, keine dramatischen Verwicklungen. Dadurch wirken die Figuren merkwürdig distanziert, so dass es dem Zuschauer schwer fällt, ihre Charaktere zu greifen.“ (prisma.de)

„…langsam aber sicher schleicht sich das Chaos in ihre Beziehungen ein und die Gefühle brodeln.“ (kino-zeit.de)

„Die offenherzige Vierer-Romanze des französischen Regisseurs Antony Cordier (‚Cold Showers‘) sorgte im Wettbewerb der 67. Internationalen Filmfestspiele von Venedig 2010 für einiges Aufsehen. Cordier setzt nicht auf Voyeurismus oder Pornografie, sondern vielmehr auf fühlbare Erotik. Sein Film stellt die Frage, wie erwachsene Menschen mit ihrem Willen zur eigenen moralischen Grenzüberschreitung umgehen, maßt sich aber nicht an, darüber ein Urteil zu fällen. Das hervorragend besetzte, glaubhaft agierende Darstellerensemble trägt seinen Anteil dazu bei – und beweist Mut, sich ebenso körperliche wie seelische Blößen zu geben.“ (BR Fernsehen)

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