SchleFaZ: Angriff der Riesenspinne

Online bis 05.09.2021
Satire 129 min 16
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SchleFaZ: Angriff der Riesenspinne

Attacke! Jetzt kommt wahrlich einer der schlechtesten Filme aller Zeiten! Oliver Kalkofe und Peter Rütten knöpfen sich heute mit „Angriff der Riesenspinne“ oder eher „Angriff auf die Riesenlachmuskeln“ einen SchleFaZ der Superlative vor. Mehr Panne gehen nicht bei einem Film: Crewmitglieder, die fast erschlagen wurden und eine explodierende Spinnenattrappe. Und die große Frage: Warum hinterlässt eine Spinne eigentlich Reifenspuren? Fazit: Riesenspinne, Riesenpannen, Riesenschrott, Riesen-SchleFaZ!

Ein SchleFaZ, wie er im Buche steht! Funkelnde Steine findet Bauer Dan Kester draußen auf dem Feld. Sind sie Hinterlassenschaften des flammenden Meteors, der am Abend zuvor über Wisconsin abstürzte? Sogar die NASA interessiert sich dafür. Bei Dan zuhause schlüpfen unterdessen

Filmstart: 1970-01-01

Kritik

„Ein Schwachsinn sondergleichen“ (Lexikon des Science Fiction Films)

„Wegen der unausgereiften Filmtricks eher ein Angriff auf das Zwerchfell.“ (TV Spielfilm)

Hintergrund

Einige dramatische Missgeschicke geschahen bei den Dreharbeiten mit der Riesenspinne: Das Monstertier, das ein Haus zerschmettern sollte, wurde von einem Kran fallen gelassen, während ein Bulldozer das Gebäude an Ketten wegzog. Doch die Beine der Spinne drehten sich plötzlich alle nach oben, die Crewmitglieder, die in ihr saßen, um sie zu bewegen, wurden beinahe von berstenden Holzbrettern des Hauses durchbohrt. In einer anderen Szene sollte die Spinne zu brennen anfangen. Dafür hatten sich zwei Mitarbeiter oben in einen Baum positioniert. Als die Kamera lief, bewarfen sie die mit Schießpulver bestreute Spinnenattrappe mit angezündeten Streichhölzern. Doch sooft die beiden es auch versuchten, die Kreatur in Brand zu setzen, immer wieder passierte nichts. Schließlich setzen sie alle Streichhölzer auf einmal ein – wieder nichts. Erst als die Kamera aus war, explodierte das Tier, ein Feuerball schoss nach oben, der Crew verbrannten die Haare. Regisseur Bill Rebane explodiert auch, vor Wut, dass er die Szene nicht im Kasten hatte. Um das Spinnentier in der Szene, in der sie das Baseballspiel attackiert, zu bewegen, hatte man Kunstfell auf einen VW-Käfer geschnallt und einfach Füße an die Seiten montiert, die von innen bewegt wurden. Der Wagen wurde rückwärts gefahren, die Scheinwerfer waren die roten Augen des Untiers, und hinterließ Fahrspuren, die auch im Film zu sehen sind. Als einer der meistgesehen Filme unter den Top 50 im Jahr 1975 wurde der Streifen zum überraschenden Kinoerfolg. Er kostete rund 300.000 Dollar und ist in John Wilsons Buch über die 100 genießbarsten schlechten Filme, die je gemacht wurden „The Official Razzie Movie Guide“ gelistet.

 

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