SchleFaZ: Ator - Der Unbesiegbare

Abenteuer, 120 min, Ab  16
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Hauptdarsteller Miles O'Keeffe wollte nicht mehr an diesem cineastischen Meisterwerk teilnehmen - aus religiösen Gründen. Dann saß er die Nacht weinend vor dem Büro, wurde einem Fanzine erzählt. Am Ende ist es genau das, was diesen "handwerklich, dramaturgisch und schauspielerisch vollkommen misslungenen Film" zu einem würdigen SchleFaZ-Juwel für Oliver Kalkofe und Peter Rütten macht.

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SchleFaZ: Ator – Der Unbesiegbare

Hauptdarsteller Miles O’Keeffe wollte nicht mehr an diesem cineastischen Meisterwerk teilnehmen – aus religiösen Gründen. Dann saß er die Nacht weinend vor dem Büro, wurde einem Fanzine erzählt. Am Ende ist es genau das, was diesen „handwerklich, dramaturgisch und schauspielerisch vollkommen misslungenen Film“ zu einem würdigen SchleFaZ-Juwel für Oliver Kalkofe und Peter Rütten macht.

Akronnos entdeckt die Atomkraft, er tauft sie „Das Strahlende“. Der Alte weiß, wie gefährlich diese Kraft in den falschen Händen werden kann. Deshalb sollen Tochter Mila und der unbesiegbare Ator das „Strahlende“ an einem sicheren Ort verstecken. Der finsterböse Zoran aber will die Herrschaft über den Kosmos und diese unfassbare Energie für sich!

Fantasy-Mockbuster: Schlimmer geht’s nimmer.

Regie: Joe D‘Amato
Drehbuch: Joe D‘Amato
Filmstart: 1970-01-01

Rolle:

Ator
Mila
Zoran
Akronnos
Thong
Sandur

Darsteller:

Miles O’Keeffe
Lisa Foster
David Brandon
Charles Borromel
Kiro Wehara
Osiride Peverello

Kritik

„Ator, Btor und Ctor stehen vor dem Drehtor. Dieser mäßige Wortwitz ist vermutlich besser als der ganze Film.“ (kino.vieraugen.com)

„‘Ator der Unbesiegbare‘ wird allgemein als einer der schlechtesten kommerziell produzierten Filme überhaupt betrachtet. […] Die Handlung ergibt streckenweise keinen Sinn, was auch auf eine Reihe von Dialogen zutrifft. […] Dennoch wird ‚Ator dem Unbesiegbaren‘ oft ein großer Unterhaltungswert attestiert, da die extrem billige, inkompetente Machart und die vielen sinnlosen Handlungselemente eine unbeabsichtigte komische Wirkung haben. Gerade weil dieser Film handwerklich, dramaturgisch und schauspielerisch vollkommen misslungen ist, hat er unter Cineasten einen hohen Bekanntheitsgrad erreicht.“ (wikipedia.org)

Hintergrund

In kürzester Zeit (laut Regisseur innerhalb von zwei Wochen) und ohne Drehbuch entstand diese Fortsetzung von „Ator – Herr des Feuers“. Grund war vorwiegend, ähnlich wie beim Vorgänger aus dem selben Jahr, die Popularität des zuvor erschienenen „Conan, der Barbar“ (1982) zu nutzen und in dessen Fahrwasser zu surfen. Außerdem sollte der bestehende Vertrag mit Hauptdarsteller Miles O’Keeffe zur Gänze ausgenutzt werden, der sich dazu verpflichtet hatte, eine bestimmte Anzahl von Filmen mit D’Amato zu machen. In einem Interview berichtete Regisseur Joe D’Amato von Schwierigkeiten O’Keeffes beim Dreh. Er sei wie besessen vom Thema Religion und ein wenig labil gewesen. D’Amato übernahm nicht nur die Regie des Streifens, er schrieb auch das Drehbuch und bediente die Kamera.

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