SchleFaZ: Ator - Herr des Feuers

Online bis 07.05.2021
Comedy 139 min 16
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Ein klarer Fall für die Hohepriester des schlechten Film-Geschmacks Olli Kalkofe und Peter Rütten! Ator ist geboren: Nicht einmal als Baby fällt er dem fiesen Dakkar, Herr des schwarzen Spinnenkultes, zum Opfer. Als Ator erwachsen ist, soll er den bösen Spinnenkult beenden und den Menschen die Freiheit bringen.

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SchleFaZ: Ator Herr des Feuers

Die echten Film-Barbaren kommen aus Italien! Keine Kulissen, keine Handlung, kein Budget – Das muss die SchleFaZ-Perle „Ator – Herr des Feuers“ sein. Eilig gedreht, geschnitten und veröffentlicht, um im erfolgreichen Fahrwasser von „Conan, der Barbar“ (1982, mit Arnold Schwarzenegger) mitzusegeln. Der italienischen Trashfilm-Trilogie von 1982 um den Krieger Ator wird völlige Inkompetenz aller Film-Beteiligten attestiert.

Regie: Joe D‘Amato
Drehbuch: Joe D‘Amato
Filmstart: 1970-01-01

Rolle:

Ator
Roon
Sunya
Griba

Darsteller:

Miles O’Keeffe
Sabrina Siani
Ritza Brown
Edmund Purdom

Kritik

„Beeindruckend schlechtes ‚Conan‘-Plagiat aus Italien, das die dortige Filmindustrie zu einer ganzen Reihe weiterer, nicht minder horribler Hymnen an das Knallchargentum anspornte.“ (Lexikon des Fantasy-Films)

„‚Ator‘ nimmt sich weder ernst, noch will er Conan Konkurrenz machen, er ist einfach nur Unterhaltung auf Italienisch. Wer noch nicht so voreingenommen von den bekannten Hollywood-Mustern ist, der wird seinen Spaß haben […].“ (blog-fluxkompensator.de)

„Ators erstes Abenteuer ist ein echter Freudenbringer! Schon allein das schiere Auseinanderklaffen von hehrem Anspruch und kostengünstiger Realität ist einfach zu komisch, dazu recht O’Keeffes unsterbliche Föhnfrisur, die Schminke des Chefbösewichtes, die hanebüchenen Zweikämpfe, das unterbelichtete Spinnenmonster, etc. Der Film macht Spaß, der Film ist unterhaltsam […].“ (badmovies.de)

„Der mit besonders geringem Aufwand gedrehte Film genießt unter Trash-Aficionados längst Kultstatus und findet sich in so mancher Liste der schlechtesten Filme aller Zeiten.“ (filmarchiv.at)

„Die Pro- und Antagonisten, die Joe D’Amato für seine Ator-Verfilmung in die Schlacht ziehen lässt, sind überwiegend mit zotteligen Langhaarperücken geschmückt. Dazu tragen sie eine Kleidung, die an den Dresscode der Metalband Manowar erinnert und wahrscheinlich der Altkleidersammlung entnommen wurde. Innert dieser wilden Horden treffen wir bekannte Genregesichter wie Edmund Purdom (der Pfarrer aus „Absurd“), Nello Pazzafini, Laura Gemser und natürlich Sabrina Siani, die für so manchen Schenkelklopfer sorgt. Denn die mutige Amazone, die nicht nur klasse aussieht, […] stürzt mit der unüberlegten Leidenschaft eines jungen Adlers von einem Fettnäpfchen in das nächste […]. […] die genreübliche Minimalstory, wurde auf unterhaltsame Weise inszeniert und kann gar mit einigen spannenden Passagen glänzen, sodass das fertige Produkt von der ersten bis zur letzten Minute Laune macht. Über Defizite, die es natürlich zuhauf gibt, sollte man sich […] nicht beschweren, da sie zu einem Film dieser Güteklasse nun mal dazugehören und freilich einen Löwenanteil der besonderen Filmwürze ausmachen.“ (italo-cinema.de)

Hintergrund

Eilig gedreht, geschnitten und veröffentlicht, um im erfolgreichen Fahrwasser von „Conan, der Barbar“ (1982, mit Arnold Schwarzenegger) mitzusegeln. Genauso wurde der Nachfolger in kürzester Zeit zusammengeschustert, als 1984 der zweite „Conan“-Streifen („Conan der Zerstörer“) vor der Veröffentlichung stand. Insgesamt zwei weitere Filme mit dem Titelhelden Ator entstanden: „Ator II – Der Unbesiegbare“ (1982) – laut Wikipedia allgemein als einer der schlechtesten kommerziell produzierten Filme überhaupt betrachtet – und „Iron Warrior“ (1987). Wikipedia schreibt zu „Ator – Herr des Feuers“: „D’Amato gab für das italienische Fanzine ‚Nocturno‘ folgende Beschreibung seiner Zusammenarbeit mit Miles O’Keeffe: ‚Als Darsteller war er schon hundsmiserabel, ein schöner athletischer Körperbau, das stelle ich nicht in Zweifel, aber was den Vortrag betraf, hätte er Beruf wechseln müssen. Bei Gott, ein Goldjunge unter vielen Aspekten, aber nicht einmal ungezwungen in den Actionszenen, wo er viel von Waffenmeister Franco Ukmar unterstützt wurde, der eine unglaubliche Arbeit an ihm getan hat. Im Übrigen war er durch seinen Hintergrund als Bodybuilder sehr ungelenk und kam wie ein Gelähmter daher.‘ Es war der letzte Film des aus Peru stammenden Schauspielers Dakar („Sandokan – Der Tiger von Malaysia“, 1970).

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