SchleFaZ: Der Polyp - Die Bestie mit den Todesarmen

145 min, Ab  12
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Ein Highlight unter den schlechtesten US-italienischen Film-Vorspeisen, die Oliver Kalkofe und Peter Rütten heute genüsslich verspeisen: Der maritime Leckerbissen "Der Polyp - Die Bestie mit den Todesarmen" von einem Regisseurs namens Ovidio G. Assonitis, der quasi "Der weiße Hai für Arme" gedreht hat. Wie John Huston und Henry Fonda in diesen dilettantischen Oktopus-Horror geraten konnten, ist noch ungeklärt.

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SchleFaZ: Der Polyp – Die Bestie mit den Todesarmen

Ein Highlight unter den schlechtesten US-italienischen Film-Vorspeisen, die Oliver Kalkofe und Peter Rütten heute genüsslich verspeisen: Der maritime Leckerbissen „Der Polyp – Die Bestie mit den Todesarmen“ von einem Regisseurs namens Ovidio G. Assonitis, der quasi „Der weiße Hai für Arme“ gedreht hat. Wie John Huston und Henry Fonda in diesen dilettantischen Oktopus-Horror geraten konnten, ist noch ungeklärt.

Ein mutierter Riesenkrake treibt am Strand eines kalifornischen Badeortes sein tödliches Unwesen. Journalist Turner entdeckt, dass die umweltfeindlichen Aktivitäten eines Konzerns, geführt von Mr. Whitehead, schuld an der Mutation sind. Mithilfe eines Ozeanologen versucht Turner, die Bestie zu beseitigen. Dummerweise ist sie aber immun gegen menschliche Waffen…

Azurblauer Horror mit Starbesetzung.

Regie: Ovidio G. Assonitis
Drehbuch: Jerome Max, Steven W. Carabatsos, Tito Carpi
Filmstart: 1970-01-01

Rolle:

Ned Turner
Tillie Turner
Mr. Whitehead
Will Gleason
Vicky Gleason
John Corey

Darsteller:

John Huston
Shelley Winters
Henry Fonda
Bo Hopkins
Delia Boccardo
Cesare Danova

Hintergrund

Gemessen von einem Arm zum anderen, kann ein Oktopus einen Körperumfang von über 11,5 Metern erreichen. Mit diesen und weiteren Fakten über Kraken warben die Produzenten des Horrorstreifens auf Filmplakaten.

Starinfo

John Huston:

Ein Leben für den Film: John Huston war als Produzent, Regisseur, Drehbuchautor und Schauspieler tätig. Gleich mit seinem Regiedebüt ‚Die Spur des Falken’ (1941) legte der „erfindungsreichste Regisseur seiner Generation“ (Filmhistoriker Andrew Sarris) den Grundstein für den Film Noir. Sowohl seinem Vater Walter Huston (‚Der Schatz der Sierra Madre’) als auch seiner Tochter Anjelica Huston (‚Die Ehre der Prizzis’) verhalf der eigensinnige Filmemacher durch meisterhafte Regie zu Oscar-Ehren. Er selbst erhielt zwei Trophäen, für sein Drehbuch und seine Regie zu ‚Der Schatz der Sierra Madre’ (1948). Insgesamt 15 Mal wurde der Exboxer, leidenschaftliche Hobby-Pilot, Kurzgeschichten-Autor und Jäger für den wichtigsten Filmpreis nominiert, darunter für den Gangsterfilm ‚Asphalt Dschungel’ (1951), den Abenteuerfilm ‚Der Mann, der König sein wollte’ (1975) und die Mafiakomödie ‚Die Ehre der Prizzis’ (1985). Als Schauspieler verkörperte der fünfmal verheiratete Abenteurer meist unbeirrbare Sturköpfe und Vaterfiguren. John Huston starb 1987 drei Wochen nach seinem 81. Geburtstag.

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