SchleFaZ: Die neuen Abenteuer des Herkules

Beim Donnerkeil des Zeus! Hier kommt der dümmste Film, den Olli und Peter je vom Olymp des Schrottfilms geholt haben: „SchleFaZ: Die neuen Abenteuer des Herkules“ vom Regiedilettanten Luigi Cozzi ist von allen guten Göttern verlassen: Das Drehbuch entstand bei dem Dreh, Lou Ferrigno wurde übers Ohr gehauen, weil er dachte, er macht bei Nachdrehs zu einem anderen Film mit – für einen Bruchteil seines Honorars.

 

Regie: Luigi Cozzi
Drehbuch: Luigi Cozzi

Rolle:

Hercules
Urania
Glaucia
King Minos
Athena
Zeus

Darsteller:

Lou Ferrigno
Milly Carlucci
Sonia Viviani
William Berger
Carla Ferrigno
Claudio Cassinelli

Kritik

„Oberflächliches Fantasy- und Action-Spektakel um mythologische Gestalten.“ (Lexikon des internationalen Films)
„Die Götter spielen völlig verrückt.“ (TV Spielfilm)
„…das Ergebnis ist abscheulich.“ (italo-cinema.de)

Hintergrund

Laut einem Interview mit Regisseur Luigi Cozzi war der Film nicht als Fortsetzung zu „Herkules“ (1983) geplant. Laut Wikipedia „ist die Produktion des Filmes ist nicht exakt zu klären“: Der Stab und die Schauspieler seien großen Teils italienisch; entsprechende Datenbanken führten ihn jedoch unter dem Titel „Le avventure dell’incredibile Ercole“ nicht als italienische Produktion. Eine US-amerikanische Produktion liege aufgrund der Produzenten nahe; der Streifen enthalte Teile, Schnittabfälle und geschnittene Szenen aus Teil 1. Laut italo-cinema.de wurde Hauptdarsteller Lou Ferrigno für die Herstellung des Films gehörig an der Nase herumgeführt. Er soll gedacht haben, man filme Teile zu „Die sieben Glorreichen“ neu, um ihn zu verbessern. Die Produzenten Yoram Globus und Menahem Golan (mit Alfred Pecoriello) aber bastelten hinter seinem Rücken mit Regisseur Luigi Cozzi für billiges Geld einfach einen zweiten „Herkules“-Streifen zusammen. Für die Schauspielerin Margie Newton, Darstellerin der Aphrodite, war die Produktion eine große Anstrengung. Denn sie arbeitete parallel für einen anderen Film („Rockit – Final Executer“) – und zwar tagsüber. Nachts drehte sie „Die Abenteuer des Herkules“. Sie verlor in der Zeit zehn Pfund Körpergewicht und wurde magersüchtig. Den „Herkules“-Film hat sie nie gesehen, weil sie es nicht ertragen konnte, sich selbst so zu sehen.

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