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SchleFaZ: Hausfrauen - Report 3

Online bis 27.10.2019
142 min, Ab  16
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An alle Frauen dieser Welt, denen die Gnade der späten Geburt zu Teil wurde:...

Regie:

Eberhard Schröder

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SchleFaZ: Hausfrauen-Report 3

An alle Frauen dieser Welt, denen die Gnade der späten Geburt zu Teil wurde: Oliver Kalkofe und Peter Rütten entlarven heute mit „SchleFaZ: Hausfrauen – Report 3“ ein weiteres halbseidenes Schund-Filmmachwerk aus dem 70ern, das sich als pseudowissenschaftlichen Exkurs über das Sexualverhalten der so genannten Hausfrau tarnt.

Regie: Eberhard Schröder
Drehbuch: Werner P. Zibaso
Filmstart: 1970-01-01

Rolle:

Institutsleiter
Mario
Albert Beck / Friseurmeister
Großonkel von Graf Ladenburg
Rechtsanwalt

Darsteller:

Oliver Kalkofe
Peter Rütten
Alexander Allerson
Gernot Möhner
Angelika Baumgart
Sascha Hehn
Fernando Gómez
Josef Moosholzer
Hasso Preiß
Peter Capell

Kritik

„Man kann es so zusammenfassen: früher war doch nicht alles besser. Ehrlich gesagt: das meiste sogar noch viel beschissener, wie uns dieser Film unmissverständlich vor Augen geführt hat, und was uns vielleicht sogar etwas dankbarer sein lässt für die Gnade der späten Geburt und dafür, dass wir solch ein Grauen – hoffentlich – nicht bewusst erwachsen als Hausfrau miterleben, sondern nur für einen grenzwertigen Abend als SchleFaZ erleiden mussten.“ (Peter Rütten)
„Oho-oho.. welch wunderschön besänftigende Worte aus deinem sonst ja doch eher fatalistisch phrasierenden Mundwerk, solch versöhnliche Abschlussworte hätte ich ja doch eher von MIR erwartet… wenn ich selber drauf gekommen wäre.“ (leise zu sich: „Scheiße!“) (Oliver Kalkofe)

Hintergrund

Insgesamt sechs „Hausfrauenreport“-Filme kamen von 1971 bis 1977 in die westdeutschen Kinos. Inspiration waren natürlich die hocherfolgreichen „Schulmädchenreport“-Filme, die zwischen 1970 und 1980 in dreizehn Ausgaben im Kino zu sehen waren. Als jugendlicher Verführer Gerd Frömmel ist der damals erst 17jährige, als Schauspieler aber bereits erfahrene, Sascha Hehn zu sehen. Auch Schauspieler, Kabarettist und Autor Jochen Busse gibt sich die Ehre – als depperter „Kuno Graf von Ladenburg“.

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