SchleFaZ: Ich - ein Groupie

Drama, 117 min, Ab  16
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Heute gibt's mit "Ich - Ein Groupie" einen "SchleFaZ", auf den sich der Peter Rütten richtig doll freut: "Ich kenne ihn in- und auswendig und er ist by the way einer meiner absoluten Lieblingsfilme aus meiner wunderbar wilden Jugendzeit." Oliver Kalkofe sieht den Film eher "auf billigstem B-Movie-Niveau, affektiv und unverblümt Titten, Gewalt und Trommelfell tötendes Musikgeschrammel aneinander stoppelnd!"

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SchleFaZ: Ich – ein Groupie

Heute gibt’s mit „Ich – Ein Groupie“ einen „SchleFaZ“, auf den sich der Peter Rütten richtig doll freut: „Ich kenne ihn in- und auswendig und er ist by the way einer meiner absoluten Lieblingsfilme aus meiner wunderbar wilden Jugendzeit.“ Oliver Kalkofe sieht den Film eher „auf billigstem B-Movie-Niveau, affektiv und unverblümt Titten, Gewalt und Trommelfell tötendes Musikgeschrammel aneinander stoppelnd!“

Vicky sieht den Rocksänger Stewart auf der Bühne und verknallt sich über beide Ohren. Die beiden landen auf einer Party und dann im Bett. Sex, Drugs, Rock’n’Roll, am nächsten Morgen ist Stewart weg. Vicky aber will ihn haben! Mit Freundin Vivian verfolgt sie ihr Idol auf Tour durch ganz Europa…

Ingrid Steeger als Groupie will Rockstar und startet Reise durch die Betten.

Regie: Fred Williams (Erwin C. Dietrich)
Drehbuch: Manfred Gregor (Erwin C. Dietrich)
Filmstart: 1970-01-01

Rolle:

Vicky
Vivian
Stewart
Rolf Eden
Petra
Li

Darsteller:

Ingrid Steeger
Vivian Weiss
Stewart West
Rolf Eden
Petra Prinz
Li Paelz

Kritik

Einer der ersten Filme mit Ingrid Steeger und ihre erste Hauptrolle. Regisseur und Produzent Erwin C. Dietrich bekam wegen des Streifens Ärger mit den Schweizer Hells Angels, die im Film mitwirkten: Eines ihrer Mädchen spielte eine Nacktszene, sie gefiel sich dann aber nicht auf der Leinwand (Cellulitis). Die Rocker verlangten von Dietrich, den Part mit ihr herauszuschneiden, andernfalls würden sie Kinos überfallen, die den Film zeigten. Einige Filmtheater mussten „Ich – ein Groupie“ deshalb unter Polizeischutz aufführen. Damit sie ihn in Ruhe ließen, bezahlte Dietrich schließlich einen beachtlichen Betrag an die Hells Angels. Zu Beginn war Roger Corman, einer der erfolgreichsten und produktivsten Produzenten des vergangenen Jahrhunderts, mit im Boot, er stieg aber vor Drehbeginn wieder aus. Nichtsdestotrotz bewarb Dietrich sein Werk in Europa als einen „Roger Corman-Film“. Die Sache landete vor Gericht und Dietrich wurde das Vorgehen verboten. Dennoch verorten Filmhistoriker „Ich – ein Groupie“ bis heute fälschlicherweise in Cormans Filmografie. Musik kommt übrigens von den Bands „Birth Control“ und „Murphy Blend“.

Hintergrund

Einer der ersten Filme mit Ingrid Steeger und ihre erste Hauptrolle. Regisseur und Produzent Erwin C. Dietrich bekam wegen des Streifens Ärger mit den Schweizer Hells Angels, die im Film mitwirkten: Eines ihrer Mädchen spielte eine Nacktszene, sie gefiel sich dann aber nicht auf der Leinwand (Cellulitis). Die Rocker verlangten von Dietrich, den Part mit ihr herauszuschneiden, andernfalls würden sie Kinos überfallen, die den Film zeigten. Einige Filmtheater mussten „Ich – ein Groupie“ deshalb unter Polizeischutz aufführen. Damit sie ihn in Ruhe ließen, bezahlte Dietrich schließlich einen beachtlichen Betrag an die Hells Angels. Zu Beginn war Roger Corman, einer der erfolgreichsten und produktivsten Produzenten des vergangenen Jahrhunderts, mit im Boot, er stieg aber vor Drehbeginn wieder aus. Nichtsdestotrotz bewarb Dietrich sein Werk in Europa als einen „Roger Corman-Film“. Die Sache landete vor Gericht und Dietrich wurde das Vorgehen verboten. Dennoch verorten Filmhistoriker „Ich – ein Groupie“ bis heute fälschlicherweise in Cormans Filmografie. Musik kommt übrigens von den Bands „Birth Control“ und „Murphy Blend“.

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