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SchleFaZ: Im Dschungel ist der Teufel los

Online bis 31.12.2019
Komödie, 1982, 126 min, Ab  16
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Gut, dass dieser Film verSchleFaZt wurde.

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SchleFaZ: Im Dschungel ist der Teufel los

„Im Dschungel ist der Teufel los“ ist eine wilde Mischung aus „Zwei Himmelhunde auf dem Weg zur Hölle“, „Daktari“ und „Dschungelbuch“. Abgestürzt, überlebt, aber von einem Todeskommando verfolgt und von Tieren gerettet – den Passagieren einer niederträchtigen Fluglinie bleibt ebenso wenig erspart wie den Zuschauern. Da sind sowohl der Sohn von Hollywoodstar Robert Mitchum und die Tochter von Udo Jürgens machtlos. Gut, dass dieser Film verSchleFaZt wurde.

Als die Maschine von Buschpilot Butch Donovan und seinen Passagieren abstürzt, ist Versicherungsbetrug im Spiel: Die Fluglinie ist kurz davor, Pleite zu gehen, der Unfall soll das nötige Geld bringen. Doch statt ins Meer zu stürzen, kann Butch den Flieger auf einer Insel notlanden. Dort warten wilde Tiere und bald auch fiese Schurken.

Tierische Gemengelage: Robert Mitchums Sohn ist Titelheld.

Regie: Harald Reinl
Drehbuch: Manfred Purzer, Mortimer Ellis
Filmstart: 1982-07-01

Rolle:

Butch Donovan
Jeff Perkins
Martin
Sammy
Gaby
Tony

Darsteller:

Jim Mitchum
René Strickler
Tommi Ohrner
Alexander Grill
Jenny Jürgens
Baldwin Dakile

Kritik

„Mäßiger Unterhaltungsfilm mit bemerkenswerten Raubtierszenen.“ (Lexikon des internationalen Films)

„Abenteuerkomödie aus den frühen achtziger Jahren, die völlig zu Recht in Vergessenheit geraten ist. Regieveteran Harald Reinl inszenierte mit einem Ensemble an eher weniger talentierten Darstellern, das von Robert Mitchums Sohn James (‚Die Bestien‘) als Raubein angeführt wird. Für den Zuspruch des jugendlichen Publikums sollten Fernsehstar Tommy Ohrner und Nachwuchssängerin Jenny Jürgens sorgen. Weitaus gefälliger als die menschlichen Mitwirkenden sind jedoch die tierischen Nebendarsteller.“ (kino.de)

„Weichgespültes von ‚Winnetou‘-Regisseur Harald Reinl.“ (cinema.de)

Hintergrund

„Im Dschungel ist der Teufel los“ – so heißt auch der Titelsong, den Darsteller und Sänger Tommi Ohrner darbietet. Gedreht wurde auf den Seychellen, in Südafrika und in Puchheim bei München (Studioaufnahmen). Gekostet hat der Streifen etwa 7 Millionen Deutsche Mark.

Starinfo

Thomas „Tommi“ Ohrner:

Seinen ersten Auftritt in einem TV-Werbespot hatte er schon mit acht Monaten, und damit war noch lange nicht Schluss. Keine Frage, wer heute um die 50 Jahre ist, kennt sein Gesicht: Denn in den 80ern kam man am Kinder- und Teenie-Star Tommi Ohrner kaum vorbei. Der Sohn eines Wirtschaftsberaters und der Schauspielerin Evelin Bey-Ohrner machte Musik und moderierte bekannte Radioshows für Radio Luxemburg, in späteren Jahren dann auch für Antenne Bayern und Bayern 1. 1975 übernahm er die Hauptrolle in der Kinder-TV-Serie „Haus der Krokodile“ (2012 war er in der Neuverfilmung zu sehen), er lieh dem Geißenpeter in der Zeichentrickserie „Heidi“ seine Stimme und spätestens mit den Titelrollen in den Serien „Timm Thaler“ (James-Krüss-Verfilmung) und „Merlin“ (beide: 1979) hatte Thomas „Tommi“ Ohrner es geschafft. Weitere Meilensteine: „Die versteckte Kamera“ (1996), die Rate-Show „Dingsda“ (2001), das „Glücksrad“. Heute ist Ohrner Moderator bei „Klassik Radio“ und lebt mit seiner zweiten Frau Marion und drei gemeinsamen Kindern in München. Mit seiner ersten Frau Susanne hat er bereits eine Tochter namens Luisa.

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