SchleFaZ: Lass jucken Kumpel

Bergminen, Bier, Kumpels und Sex! Jaaa, auch SchleFaZ kann Erotik! Oliver Kalkofe und Peter Rütten haben sich dazu den Ruhrpott-Bumsfilm und schwer um Lokalkolorit bemühten ersten Teil der „Lass jucken Kumpel“-Reihe ausgesucht. Die Sexklamotte aus den 70ern ist inspiriert von dem Roman von Moppel Claer, Ex-Amateurboxer und Ex-Polizist. Und es geht um: Bergminen, Bier, Kumpels und Sex. Nicht viel, aber genug Handlung für einen feucht-fröhlichen und bumsfidelen SchleFaZ-Abend!

Sex(y) im Ruhrpott: Heiner und Gisela sind ein Paar. Ihr Leben im Ruhrpott der 1970er Jahre dreht sich um Maloche in den Bergminen, um Bier, die Kumpels und um Sex. Dabei teilen sie weniger das Ehebett miteinander als die Lust mit munter wechselnden Gespielinnen und Gespielen aus Nachbarschaft und Bekanntenkreis. Dann hat Heiner einen Unfall. Was soll nun werden – auf Arbeit und im Bett?

Regie: Franz Marischka
Drehbuch: Hans-Henning Claer

Rolle:

Heiner Lenz
Gisela Lenz
Thomas Lenz
Opa Wagner
Oma Wagner

Darsteller:

Michel Jacot
Anne Graf
Gunter Wallace
Willy Krause
Ruth Eiben

Kritik

„Potente Ruhrpott-Stenze und ständig erhitzte Weiber spielen die tragenden Rollen in diesem Bergbau-Drama nach einem Roman von Hans Henning Claer. Nicht mal der Dialekt der Akteure kann vor dem Ohr des Zuschauers bestehen.“ (Heyne Filmlexikon, 1996)

Hintergrund

„Lass jucken“ ist eine Redensart im Ruhrgebiet und heißt so viel wie „Mach schnell!“. Titel und Stoff des Films samt seiner fünf Fortsetzungen stammen aus dem Roman „Lass jucken, Kumpel“ des 2002 verstorbenen deutschen Schriftstellers und früheren Bergmanns Hans Henning Claer, auch bekannt als Moppel Claer. Der Buch-Autor spielt selbst (im ersten Teil als Boxer-Karli) in den fünf Filmen mit. Da das Filmteam im als Drehort vorgesehenen Bochum nicht gern gesehen war – die Bücher Claers wurden dort als Abwertung des Bergarbeitermilieus empfunden – wählte man Drehorte im Süden: Penzberg, Pasing, Freilassing, Ulm, Memmingen und Kufstein. Der Streifen hatte nach seinem Erscheinen 1972 in Deutschland ca. vier Millionen Besucher und landete damit auf Platz fünf an den Kinokassen. Für seinen geschäftlichen Erfolg wurde er ein Jahr später mit dem Preis „Goldene Leinwand“ ausgezeichnet.

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