SchleFaZ: R.O.T.O.R.

In Dallas entwickelt Dr. Coldyron mit Dr. Steele im Auftrag der Regierung den Polizeiroboter der Zukunft. Der R.O.T.O.R. soll bald zum Einsatz kommen. Doch versehentlich wird die unfertige Kampfmaschine vor der Zeit aktiviert: R.O.T.O.R. nimmt ungefragt die Arbeit auf, er terrorisiert das Pärchen Sonya und Greg im Straßenverkehr. Schnell gibt es unschuldige Tote.
Hey, „Robo-nator“ aus dem Thermomix!

Regie: Cullen Blaine
Drehbuch: Cullen Blaine

Rolle:

Sony Garren
Barrett Coldyron
Dr. Coren Steele
Greg Hutchins
Houghtaling

Darsteller:

Margaret Trigg
Richard Gesswein
Jayne Smith
James Cole
Stan Moore

Kritik

„Im Endeffekt ist R.O.T.O.R. leider ein eher zweischneidiges Schwert. Zum einen ist bereits das Setting feinstes Trashmaterial und neben der platten Handlung, schauspielerischer Unfähigkeit und depperten Ideen jenseits des Wahnsinns müsste der Unterhaltungsfaktor eigentlich explodieren wie eins der berüchtigten Sprengstoff-Lassos.
Auf der anderen Seite jedoch ist die erste dreiviertel Stunde äußerst dröge und zieht sich, bis auf wenige Ausnahmen, wie Kaugummi.“ (filmtipps.at)

Hintergrund

Auch unter dem Titel „Blue Steel“ bekannt. Im Mittelpunkt der Handlung von „R.O.T.O.R.“ steht im Gegensatz zu Kathryn Bigelows gleichnamigen Top-Thriller, ein Projekt im Police Department von Dallas, in dem „die Zukunft der Gesetzesvollstreckung“ erschaffen werden soll. Ironischerweise war die echte Polizei von Dallas die erste, die 2016 in den USA einen mit Bomben bewehrten Roboter einsetzte, um eine Auseinandersetzung mit einem schwer bewaffneten Verdächtigen zu beenden. Zwar wird die Filmgeschichte in Dallas verortet, im Abspann verweisen Danksagungen auf die tatsächlichen Spender von Uniformen, Autos und Personal: Es waren die Polizeistationen aus der Umgebung von Addison, Coppell, Hickory Creek und Lake Dallas. Als Filmlocations für den Sitz der Division und des Tactical Operation Labs dienten private Geschäfts- und Bürogebäude in der Gegend von Dallas. Drehbuchautor Budd Lewis lehnte das Endergebnis ab: Er tadelte Regisseur Cullen Blaine und Hauptdarsteller Richard Gesswein, seine Version umgeschrieben und dabei den Großteil des Humors eliminiert und – aus Kostengründen – einige wichtige Szenen durch Belanglosigkeiten ersetzt zu haben.

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