Schwerter des Königs – Dungeon Siege

Düstere Zeiten sind angebrochen im Königreich Ehb. Der böse Zauberer Gallian hat die Krugs, eine grausame und unerbittliche Kaste von animalischen Kriegern, losgeschickt, um das Land zu plündern und zu brandschatzen. Farmer, ein einfacher Bauer, steht vor den Trümmern seiner Existenz, als die Krugs durch sein Dorf wüten, seinen Sohn töten und seine wunderschöne Frau Solana verschleppen. Farmer schwört, nicht eher zu ruhen, bis er seine Rache bekommen hat. Mit seinem Freund Norick und dem Zauberer Merick zieht er los, um seine Frau zu befreien und sein Schicksal herauszufordern – kostet es, was es wolle.

Regie: Uwe Boll
Drehbuch: Doug Taylor, Jason Rappaport
Filmstart: 2007-01-01

Rolle:

Farmer
Muriella
Merick
Norick
Solana
Elora
Duke Fallow

Darsteller:

Jason Statham
Ray Liotta
Burt Reynolds
Leelee Sobieski
John Rhys-Davies
Ron Perlman
Claire Forlani
Kristanna Loken
Matthew Lillard

Kritik

„Fantasyabenteuer von Uwe Boll, das mit tolkienschen Ambitionen und Starbesetzung den Kampf um das Königreich Ehb auf die Leinwand bringt.“ (Blickpunkt: Film)
„… unzweifelhaft Bolls mit Abstand bester Film. Die Ambitionen des Regisseurs sind erkennbar episch, die Actionsequenzen dank Veteran Siu-Tung Chin (‚House of Flying Daggers‘) temperamentvoll und durchaus kinetisch. Und Jason Statham wirft sich mit einer Leidenschaft in den Kampf, als müsste er wie bei ‚Crank‘ auch bei den Krugs Adrenalin pumpen.“ (kino.de)
„60 Millionen Dollar standen Uwe Boll für sein Epos zur Verfügung. Geld, dass der promovierte Germanist in atmosphärische Landschaftsaufnahmen, akrobatische Kampfszenen und eine hochkarätige Besetzung steckte: Allein die erste Viertelstunde ist ein Aufmarsch altbekannter Hollywood-Recken – an-geführt von Burt Reynolds (‚Boogie Nights‘) und John Rhys-Davies, der in der ‚Herr der Ringe‘-Trilogie den Zwerg Gimli spielte. Dem wuchtigen Charakter seines Schlachtengetümmels stehen allerdings eine teils unfreiwillig komische Synchronisation und das Fehlen martialischer Effekte gegenüber.“ (cinema.de)

Hintergrund

Die Entwicklung des Drehbuchs dauerte über ein Jahr, am Ende schrieb Autor Doug Taylor 80 Prozent des Scripts neu, weil die Handlung zu nah an der der „Herr der Ringe“-Trilogie war. Die beiden Schauspieler Kevin Smith und Juliette Lewis waren zur selben Zeit bei Dreharbeiten zu „Lieben und lassen“ (2006) an einem benachbarten Set und kamen einmal zu Besuch zur „Schwerter des Königs“-Produktion herüber. Hollywood-Star Burt Reynolds sah sie dabei, wie sie zwei Packungen Crispy Creme Donuts klauten. Obwohl der Darsteller John Statham eine verletzte Sehne am Fuß ausheilte, erledigte er seine Action-Szenen selbst. An manchen Stellen, an denen er rennen musste, kann man sehen, dass er etwas beeinträchtigt war. Reynolds litt bei einem Außendreh unter seiner Rüstung an Überhitzung. Er wurde ohnmächtig und fiel von der Plattform, auf der das Duell gefilmt werden sollte: Es sollte nach seinen Aussagen der einzige Tag in seiner Karriere werden, an dem er wegen Krankheit oder Verletzung nicht zur Arbeit erschien. Regisseur Uwe Boll organisierte während des Drehs eine Charity-Aktion: Er ließ Besucher hinter die Kulissen und spendete die Gelder dafür an ein Kinderhospital. Darsteller Ray Liotta (Rolle: Gallian) fand das nicht so toll, noch in späteren Interviews beschwerte er sich über diese „verrückte“ Idee, so viele Besucher ans Set zu lassen, und die Störungen, die damit einhergingen. Die Medizin, die Farmer (John Statham) in einer Szene von Merick (John Rhys-Davies) bekommt, ist eine Mischung aus Tee und Ketchup. Boll dachte sich diese Kreation aus, um eine echte Abwehr-Reaktion von Statham in den Kasten zu bekommen. Das Sicherheitspersonal um König Konreid wurde exklusiv vom Team des Stunt- und Action-Choreografen Siu-Tung Ching dargestellt. Nur in einer Kampf-Szene zwischen Statham und Ron Perlman (Rolle: Norick) übernahm Boll die Action-Choreografie selbst. Chings Honorar war höher als das von Uwe Boll. Der erste Filmschnitt wurde erst acht Stunden vor seiner öffentlichen Aufführung fertig – Uwe Boll flog den Film persönlich von Vancouver, wo überwiegend gedreht wurde, nach Los Angeles. Im Soundtrack sind die Metal-Bands „Blind Guardian“ und „Hammerfall“ zu hören.

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