Stalingrad

134 min | Deutschland
Drama 1993
IMDB :

Ostfront 1942. Zusammen mit Hunderttausenden anderen Soldaten sind auch die Deutschen Hans, Fritz, Rollo und GeGe in Stalingrad eingekesselt. Der Befehl des Führers lautet, die Stellung zu halten. Um jeden Preis! Doch Kälte, Hunger, Grausamkeit und Aussichtlosigkeit des Unterfangens nagen an Moral und Lebenswillen…

Der Krieg, die Kälte und der Tod: Vilsmaier großes Drama – großes Kino!

Regie: Joseph Vilsmaier
Drehbuch: Johannes Heide, Joseph Vilsmaier, Jürgen Büscher

Rolle:

Obergefreiter Fritz Reiser
Leutnant Hans von Witzland
Unteroffizier Manfred „Rollo“ Rohleder
GeGe Müller
Otto
Irina

Darsteller:

Dominique Horwitz
Thomas Kretschmann
Jochen Nickel
Sebastian Rudolph
Sylvester Groth
Dana Vávrová

Auszeichnungen (Auswahl):

3 Bayerische Filmpreise 1993 n den Kategorien Produzentenpreis, Kamerapreis und Cutterpreis;

Jupiter 1994 in der Kategorie Bester Nationaler Film;

Golden St. Georg Preis 1993 auf dem Internationalen Film Festival Moskau;

Kritik: Prädikat Wertvoll der Deutschen Film und Medienbewertung in Wiesbaden.

Starinfo

Thomas Kretschmann 

Nach seiner Flucht aus der DDR ging der ehemalige Nationalschwimmer Thomas Kretschmann ganz neue Wege: Er machte eine Schauspielausbildung in Berlin. 1991 bekam er für seine erste Film-Rolle in „Der Mitwisser“ (1989) den Max Ophüls Preis als bester Nachwuchsdarsteller. 1993 holte ihn Joseph Vilsmaier als Leutnant Hans von Witzmann in sein später mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnetes II.-Welt-Kriegs-Drama „Stalingrad“, da war Kretschmann schon über 30 Jahre alt. Elfmal verkörperte er seitdem den Nazi, in preisgekrönten Filmen wie „Der Untergang“ (2004) oder „Operation Walküre – Das Stauffenberg-Attentat“ (2008) an der Seite von Tom Cruise und in Hollywood-Produktionen wie „Der Pianist“ (2002) mit Adrien Brody. Dass er auch anders kann, zeigte er mit Filmen wie „Blade II“, „The Return of the First Avenger“, „Avengers: Age of Union“ oder der Fernsehserie „Dracula“. Mit seiner Ex-Freundin Lena Roklin hat Kretschmann, der heute in Los Angeles lebt, drei Kinder.

Dana Vávrová

Ihren berühmten Mann Joseph Vilsmaier lernte sie mit 19 Jahren bei den Dreharbeiten zu „Ein Stück Himmel“ (1982) kennen. Mit dem mehrteiligen Fernsehfilm gelang der in Tschechien bereits als Kind bekannten Dana Vávrová nun auch in Deutschland der Durchbruch. Der spätere Regisseur Vilsmaier stand damals noch hinter der Kamera. Dana Vávrová spielte seither in fast allen seinen Filmen wie z.B. „Schlafes Bruder“ (1995), was ihm oft die Kritik einbrachte, nur seine eigene Frau zu besetzten. Als „Quatsch!“ bezeichnete Vilsmaier solche Anwürfe. Er besetze Dana Vávrová, weil sie eine exzellente Schauspielerin sei, die es auf oft unglaubliche Weise schaffe, sich in eine Figur hineinzuversetzen. Geheiratet haben Dana Vávrová und der 23 Jahre ältere Vilsmaier im Krankenhaus – zehn Minuten vor der Geburt ihres ersten Kindes. Aufnahmen der Geburt des zweiten Kindes sind im gemeinsamen Film „Ramadama“ (1991) verarbeitet. Dana Vávrová, die auch als Regisseurin arbeitete (z.B. „Wia die Zeit vergeht“, 1995; “Der letzte Zug, 2006), starb 2009 an Krebs.

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