Welcome to New York

120 min | Ab 12 Jahren | USA
Drama 2014
IMDB :

Er ist reich, gierig, sexbesessen. Und er liebt den Exzess: Von Mr. Devereaux, einem der mächtigsten Männer der Welt, sind ganze Länder abhängig. Sogar als nächster Präsident Frankreichs wird er gehandelt. Aber als sich der einflussreiche, verheiratete Mann in einem Hotel an einem Zimmermädchen vergeht, gerät sein Leben zum Skandal.
Gérard Depardieu verkörpert perfekt den machtbessessenen Finanzmagnat auf Abwegen.

Regie: Abel Ferrara
Drehbuch: Abel Ferrara, Christ Zois
Filmstart: 2014-01-01

Rolle:

Devereaux
Simone
Sophie Devereaux
Pierre
Guy

Darsteller:

Gérard Depardieu
Jacqueline Bisset
Marie Mouté
Paul Calderon
Paul Hipp

Kritik

„Champagner, Sex, Zigarren – und Politik: WELCOME TO NEW YORK wird als Skandalfilm des Jahres gehandelt.“ (amazon.de)
„Auf subtile und unaufdringliche Weise verbindet ‚Welcome To New York‘ so das Private mit dem Politischen, das Individuelle mit dem Gesellschaftlichen und sagt wesentlich mehr über die Verbindung von persönlichen Obsessionen, Sex, Macht, Herrschaft, internationaler Finanz und Politik, als es zunächst den Anschein haben mag. Was er nicht sagt, ist, wie sich der Zuschauer zum Gezeigten zu verhalten hat oder gar zur DSK-Affäre. Wahrscheinlich ist es das, was ihn so anspruchsvoll macht – und letztendlich das wirklich „Skandalöse“ daran ist. Beobachten, ergründen, verstehen möchte der Film, nicht urteilen oder verurteilen. Diesbezüglich ist der Zuschauer zur völligen Freiheit verdammt. In diesem Sinne ist ‚Welcome To New York‘ ein typisches Ferrara-Werk, ein streitbares Stück Kinokunst, ein waschechter und herausfordernder Unwohlfühlfilm.“ (Multimania)
„Abel Ferrara knöpft sich die Vergewaltigungsaffäre des Dominique Strauss-Kahn vor und lässt es nicht an intensivem Realismus fehlen erst beim Beischlaf- und Saufgelage sowie anschließend in der Justizmühle, wo der Vergewaltiger erfährt, was es heißt, seine Würde zu verlieren (ohne dass es viel Erkenntnis bei ihm hinterlassen würde). Gerard Depardieu jenseits von Gut und Böse in einer Rolle wie für ihn geschaffen, Regisseur Ferrara in Hochform, mit allen üblichen Zutaten.“ (kino.de)
„Ein außergewöhnlich spielender Gérard Depardieu in einer freien Interpretation der Geschichte um Dominique Strauss-Kahn mit großartigen Highlights.“ (The Guardian)
„Abel Ferrara (‚Bad Lieutenant‘) gliedert sein Sitten- und Charakterbild in drei Teile. Zuerst entführt er im Stil eines Softpornos in Deveraux’ Callgirl-Parallelwelt, die er danach nüchtern mit der Untersuchungshaft kontrastiert. Am Ende zeigt er Deveraux als desillusionierten Machtmenschen unter Hausarrest und im Clinch mit seiner Frau (Jacqueline Bisset). Fazit: Kühles Porträt eines Sex- und Machtgierigen.“ (cinema.de)

Hintergrund

Der Film basiert auf dem internationalen Skandal um den französischen Politiker Dominique Strauss-Kahn, von 2007 bis 2011 Direktor des Internationalen Währungsfonds, der im Jahr 2011 wegen des Vorwurfs der versuchten Vergewaltigung in den USA verhaftet wurde und dadurch Amt und Ansehen verlor.

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