Zeiten ändern dich

Anis ist 16, als er auf der Straße dealt, statt Schule, versteht sich, und Probleme mit der Justiz bekommt. Der Vater gewalttätig, die Mutter alleinerziehend, die Freundin Selina, superwichtig, aber bald nicht mehr da… Anis ist heute der Rapper Bushido, reich und berühmt.
Hallo Klischee! Das Leben des Gangsta-Rappers Bushido auf der großen Leinwand.

Regie: Uli Edel
Drehbuch: Bernd Eichinger, Bushido
Filmstart: 2010-01-01

Rolle:

Bushido
Arafat
Selina
Young Bushido
Bushido's mother
Selina's mother
Selina's father

Darsteller:

Bushido
Moritz Bleibtreu
Karoline Schuch
Elyas M'Barek
Hannelore Elsner
Katja Flint
Uwe Ochsenknecht

Kritik

„Als ernstes Biopic eine hochnotpeinliche Trash-Orgie, als hämische Party-Sause dafür nichts weniger als herrlich entrückte Nonstop-Nonsens-Unterhaltung.“ (gamona.de)

„Produzent Bernd Eichinger und Regisseur Uli Edel hatten möglicherweise die Filme über 50 Cent und Eminem im Sinn, als sie sich an die Biografie des Rappers Bushido machten. Doch ‚Zeiten ändern Dich‘ unterbietet das Niveau seiner Vorbilder. Das Werk ist so facettenreich missraten, dass einem davon schwindelig wird.“ (welt.de)

„…der unspektakulärste Film, den Regisseur Uli Edel für Eichinger gedreht hat. Das aktuelle Provokationspotenzial des inzwischen gezähmten Bürgerschrecks haben die beiden sicher überbewertet. Ihr Film ist peinlich für alle Beteiligten, aber vielleicht gerade deshalb auch ein liebenswert naives Machwerk, halt eine typisch deutsche Version von ‚8 Mile‘ (dem Biopic des US-Rappers Eminem).“ (epd-film.de)

„Bushido ist Rapper – und eben kein Schauspieler. Wenn das Duo Eichinger/Edel dies ernst genommen hätte, dann hätten sie Bushido in der Verfilmung seines Lebens nicht sich selbst spielen lassen dürfen. Somit wird aber hier der Krieger zum Opfer, wie es Bushido ausdrücken würde. Das größte Problem des Films ist also der Hauptdarsteller, der zudem als Kommentator aus dem Off erzählen muss. Das geht schief und sorgt für unfreiwillige Komik, zumal sich Bushido die Welt vor allem mit den Vokabeln „Respekt“, „Opfer“, „krass“, „Spast“ und „Ehre“ erklärt. Und sobald er auf richtige Schauspieler trifft, zeigt sich seine Talentfreiheit in brutaler Offenheit.“ (Hessische Niedersächsische Zeitung)

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