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Class – Vom Klassenzimmer zur Klassefrau


Class – Vom Klassenzimmer zur Klassefrau

Komödie/Drama, USA 1983

Jonathan und Skip sind Zimmergenossen an einem Privatinternat. Ihr Ziel ist es, sich auf die Aufnahmeprüfung in Harvard vorzubereiten. Doch nicht nur dieser Punkt eint die beiden jungfräulichen Jungen. Schon bald sind sie beste Freunde. Als Jonathan bei einem Ausflug in die Stadt eine ältere Frau kennen lernt, ist er zum ersten Mal verliebt.

Was?! Du schläfst mit der Mutter deines besten Freundes...?

 

Regie: Lewis John Carlino

Drehbuch: Jim Kouf, David Greenwalt

 

 

Rolle:

Darsteller:

Ellen

Jaqueline Bisset

Skip

Rob Lowe

Jonathan

Andrew McCarthy

Mr. Burroughs

Cliff Robertson

Roscoe

John Cusack

Lisa

Virginia Madsen

 

Kritik: „Ein erotischer Schmunzelspaß, schwungvoll in Szene gesetzt, hinreißend gespielt. Eine freche Teeny-Komödie, die einfach Laune macht!“ (amazon.de)

„Pikante Sex-Komödie mit teilweise recht unverblümten Dialogen; anspruchslos-gefällig inszeniert und weitgehend professionell gespielt.“ (Film-Dienst)

„Erotik durch die rosa Pubertätsbrille.“ (cinema.de)

Hintergrund: „Class – Vom Klassenzimmer zur Klassefrau“ ist einer aus mehreren Filmen aus den 80er Jahren, in denen ein junger Mann eine Affäre mit einer älteren Frau hat. „Die Klassenfete“ (1983), „Zärtlich fängt die Liebe an“ (1981) und „Zu, Töten verführt“ (1984) gehören ebenfalls dazu. Hauptdarstellerin Jaqueline Bisset hatte in „Die wilden Reichen“ (1981) ebenfalls mit zwei jungen Männern leidenschaftliche Zusammentreffen. Der Film „Class“ wird häufig mit „Die Reifeprüfung“ mit Dustin Hoffman aus dem Jahr 1967 verglichen. Neben Darsteller John Cusack als Roscoe sind auch noch seine Schwester Joan Cusack und sein Vater Dick Cusack im Film als Schauspieler zu sehen.


Starinfo Jacqueline Bisset
: 2013 erhält die damals 68jährige britische Schauspielerin den Ehrenpreis des Internationalen Filmfestivals von Locarno: „Jacqueline Bisset ist nicht nur eine außergewöhnliche Schauspielerin […], sie ist auch eine Ikone des Kinos, die Grazie und Schönheit verbindet“, so der künstlerische Leiter des Festivals, Carlo Chatrian, in einer Stellungnahme. Ihr Spiel erinnere uns daran, wie effektiv Nuancen bei der Schöpfung von Charakteren sein können. Schöner kann man es nicht sagen, was die besondere Ausstrahlung von Jacqueline Bisset angeht. Die Taufpatin von Angelina Jolie drehte mit den größten Filmstars wie Paul Newman, Jean-Paul Belmondo oder Nick Nolte und renommierten Regisseuren wie George Cukor und John Huston. 2014 erhielt sie für ihre Rolle als Lady Lavinia Cremone in der TV-Drama-Serie „Dancing on the Edge“ den Golden Globe. Zuletzt drehte sie an der Seite von Ben Kingsley den dänisch-kanadischen Politthriller „Backstabbing for Beginners“ (2017).

Starinfo Virginia Madson: Einer der gefragtesten weiblichen Stars in den 1980er Jahren: „Der Wüstenplanet“ 1984 war ihre Eintrittskarte, dann ging es gleich weiter mit den Liebeskomödien „Electric Dreams“ und „Fire with Fire – Verbotene Leidenschaft“. Für „Candyman’s Fluch“ 1992 bekam Virginia Madson ihre erste Auszeichnung, den Saturn Award. Ihren größten Erfolg hatte sie 2004 mit dem von der Kritik hochgelobten „Sideways“, für den sie vielfach ausgezeichnet wurde. Die Tochter von Emmy-Gewinnerin Elaine Madsen und Schwester von Schauspieler Michael Madsen hatte auch die Folgejahre immer gut zu tun, doch machte die alleinerziehende Mutter auch immer wieder Filme, die nicht so „wichtig“ sind, wie sie sagt: „Wir müssen alle den einen oder anderen ‚Zahl die Miete‘-Film machen, wir müssen unser Leben finanzieren.“ Zum Glück ist das nicht immer so. 2015 war die Frau mit den verschiedenfarbigen Augen unter anderem im Oscar-nominierten „Joy – Alles außer gewöhnlich“ an der Seite von Robert De Niro und Jennifer Lawrence zu sehen.


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