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Der Exorzist – Director’s Cut

(The Exorcist)

Horrorfilm, USA 1973, 120 Minuten, FSK 16

Eine allein erziehende Mutter ist geschockt: Ihre zwölfjährige Tochter Regan mutiert zur Furie, schreit Obszönitäten heraus, bringt Dinge zum Schweben und schlägt wild um sich. Mediziner und Psychologen sind ratlos. Auf Drängen eines Priesters entscheidet sich die Mutter, einen Exorzisten zu Rate zu ziehen.

Schockierendes, zeitloses Meisterwerk des Horrorkinos, digital aufgepeppt.

 

 

Regie: William Friedkin

Drehbuch: William Peter Blatty nach seinem Roman

 

 

Rollenname:

Darsteller:

Pater Merrin

Max von Sydow

Pater Damien Karras

Jason Miller

Chris MacNeil

Ellen Burstyn

Regan MacNeil

Linda Blair

Detective Lt. Kinderman

Lee J. Cobb

Burke Dennings

Jack MacGowran

 

Auszeichnungen:

Oscar für „Bester Ton“

Oscar für „Bestes adaptierte Drehbuch“ (William Peter Blatty)

Weitere acht Oscar-Nominierungen in den Kategorien „Bester Film“ (William Peter Blatty) „Beste Regie“ (William Friedkin), „Beste Hauptdarstellerin“ (Ellen Burstyn), „Beste Nebendarstellerin“ (Linda Blair), „Bester Nebendarsteller“ (Jason Miller), „Bestes Szenenbild“, „Beste Kamera“ (Owen Roizman) und „Bester Schnitt“

Golden Globe für „Bester Film“

Golden Globe für „Beste Regie“ (William Friedkin)

Golden Globe für „Bestes Drehbuch“ (William Peter Blatty)

Golden Globe für „Beste Darstellerin in einer Nebenrolle“ (Linda Blair)

Weitere drei Golden Globe-Nominierungen in den Kategorien „Beste Hauptdarstellerin“ (Ellen Burstyn), „Bester Hauptdarsteller“ (Max von Sydow) und „Viel versprechendster Newcomer“ (Linda Blair)

 

Kritik: „Auch im Neuschnitt hat William Friedkins Bestseller-Verfilmung aus dem Jahr 1973 nichts von ihrer beängstigenden Effektivität eingebüßt, nicht zuletzt weil es der inszenatorisch virtuos mit Momenten der Angst und des Schreckens operierende Psycho-Schocker äußerst geschickt versteht, an fundamentale Ängste des Zuschauers zu rühren.“ (Lexikon des Internationalen Films)

 

Hintergrund: William Peter Blattys Bestseller „The Exorzist“ war inspiriert von einer tatsächlichen Teufelsaustreibung in Washington aus dem Jahr 1949 und wurde allein in den USA 13 Millionen Mal verkauft. Die Verfilmung erreichte Platz zwei der erfolgreichsten Filme aller Zeiten (nach dem „Paten“), gewann zwei Oscars und vier Golden Globes. Das Publikum wählte ihn zum „gruseligsten Film aller Zeiten“. Regisseur Stanley Kubrick („Shining“) war ebenfalls an dem Projekt interessiert. Die Darsteller Lee J. Cobb („Die Faust im Nacken“) und Jack McGowran („Tanz der Vampire“) starben kurz nach den Dreharbeiten.

 

Starinfo William Friedkin: Besessenheit und Persönlichkeitsspaltung zählen zu den bevorzugten Themen des 1935 geborenen, perfektionistischen Filmemachers. Seine ersten Erfahrungen machte er als Regisseur von Dokumentarfilmen, was auch seinen beiden ersten Spielfilmhits ‚Brennpunkt Brooklyn’, für den Friedkin einen Oscar erhielt, und „Der Exorzist“ zugute kam. Friedkin stieg mit den Erfolgsfilmen zum „Wunderkind“ des New American Cinema der 70er-Jahre auf. Allerdings fanden weitere Arbeiten wie „Atemlos vor Angst“ (1977) und „Cruising“ (1980) beim Publikum wenig Beachtung. 2006 gab Friedkin seinen Einstand als Opernregisseur an der Bayerischen Staatsoper in München. Mit dem Horrordrama „Bug“ war er erfolgreich auf dem Filmfest München 2007 vertreten, wo er mit dem Cinemerit Award für sein Gesamtschaffen ausgezeichnet wurde. Privat ist Friedkin nach drei geschiedenen Ehen (u. a. mit Jeanne Moreau und Lesley Ann Down) seit 1991 mit der Produzentin Sherry Lansing verheiratet.

 


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