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Die Rache des Ninja

(Enter the Ninja)

Action, USA 1981

Kriegsheld Cole ist ein alter Kämpfer. Gekrönt wird seine Karriere, als er in Japan zum Ninja wird. Zu Besuch auf den Philippinen bei seinen Freunden Frank und Mary Ann ist gleich sein Kampfgeist gefragt: Der unersättliche Unternehmer Venarius will den beiden ihr Land wegnehmen. Das kann Cole nicht zulassen. Aber ein mächtiger Feind wartet auf ihn.

Actionreiche Unterhaltung mit einem Megaszenario und viel Martial Arts – von CANNON-Kultregisseur Menahem Golan. Eigentlich war Emmett Alston als Regisseur geplant. Doch als sich Charles Bronson während der Dreharbeiten zu "Der Mann ohne Gnade – Death Wish 2" weigerte, mit Regisseur Golan weiterzuarbeiten, wechselte letzterer schnell das Set und übernahm die Regie von "Enter the Ninja".

 

Regie: Menahem Golan

Drehbuch: Dick Desmond

 

 

Rolle:

Darsteller:

Cole

Franco Nero

Mary Ann

Susan George

Hasegawa

Shō Kosugi

The Hook

Zachi Noy

Venarius

Christopher George

Frank

Alex Courtney

 

Kritik:
„Haltlos zwischen Trash und Gewaltverherrlichung, Bierernst und (freiwillig/unfreiwilliger) Komik pendelnd hat gerade diese Cannon-Produktion den Kult um Ninjafilme in den Achtzigern befeuert. Dabei zeigt sich der anspruchslose, aber kurzweilige ENTER THE NINJA sogar der Grazie (und Grobschlächtigkeit) italienischer Exploitationfilme mächtig. Ein imdb-user urteilte begeistert: ‘Fantastic Crap!’. Wie wahr:“ (filmtipps.at)

„Wegbereiter und Meilenstein der in den 80er-Jahren höchst populären Ninja-Actionfilme.“ (kino.de)

Hintergrund:
Gemeinhin gilt die weitverbreitete Ansicht, dass „Die Rache des Ninjas“ den Hype um die Ninja-Filme in den 80ern auslöste. Tatsache ist, dass Chuck Norris mit seinem Martial-Arts-Ninja-Streifen „Octagon“ ein Jahr früher dran war. Cannon Films produzierte sehr bald nach „Die Rache der Ninjas“ die zwei Fortsetzungen: „Die Rückkehr der Ninja“ (1983) und „Die Herrschaft der Ninja“ (1984). Der Autor und Stuntman Mike Stone sollte ursprünglich im ersten Teil die Rolle des Cole übernehmen, wurde aber wegen mangelnden schauspielerischen Talents von Franco Nero ersetzt. Stone doubelte Nero aber in den Kampfszenen. Der japanische Schauspieler und Martial-Arts-Künstler Shō Kosugi erlebte mit dieser Film-Trilogie seinen Durchbruch. 1985 folgte der Ninja-Film „American Fighter“, ebenfalls aus dem Stall von Cannon Films. Auf die japanische Geheimorganisation der Ninja-Kämpfer sei er gestoßen, erklärte Regisseur und Produzent Menahem Golan, als er in einer Enzyklopädie nach neuem Filmstoff suchte.

Starinfo Franco Nero: Er war von Anfang an der „Django“, Held diverser 60er Jahre-Spaghetti-Western wie „Django – Sein Gesangbuch war der Colt“, die ihn berühmt machten. Doch Franco Nero wollte nicht im Wild-West-Genre hängenbleiben. Schon als Schüler ins Theater und den Film verliebt, bemühte sich der Italiener mit den knallblauen Augen um andere Rollen – und war erfolgreich.  1967 wurde er für den Golden Globe als Bester Nachwuchsdarsteller für seine Rolle des Sir Lancelot in dem US-amerikanischen Filmmusical „Camelot“ nominiert. In Italien vor allem für seine Teilnahme an Mafia-Filmen bekannt, arbeitete er in den vielen Jahren seiner Schauspieltätigkeit mit großen Regisseuren und Schauspielkollegen: darunter Catherine Deneuve, Bruce Willis, Luis Buñuel, Claude Chabrol und Rainer Werner Fassbinder. 2012 tauchte er als Amerigo Veseppi in Quentin Tarantinos „Django Unchained“ auf. 2017 war er in „John Wick: Kapitel 2“ (neben Keanu Reeves und Laurence Fishburne) in „The Neighbourhood“ (mit Danny Aiello) und „Der Mann aus dem Eis“ (an der Seite von Jürgen Vogel) zu sehen. Seit 2006 ist er mit seiner langjährigen Lebensgefährtin Vanessa Redgrave verheiratet. Sie haben einen Sohn zusammen.

 

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