1. Home
  2. Mediathek
  3. Filmarchiv
  4. Es geschah am helllichten Tag

Es geschah am hellichten Tag  

Thriller/Drama/Krimi, Deutschland 1997

Der Landstreicher Bock entdeckt die Leiche der kleinen Gretl im Wald. Für die Dorfbewohner steht fest: Bock hat das Kind ermordet. Beim Verhör gesteht der Mann die Tat und wird daraufhin von Gretls Vater erschossen. Doch einer glaubt nicht an seine Schuld: Kommissar Matthäus. Der Polizist ermittelt heimlich weiter.

Steht dem Original in nichts nach! Sehr sehenswerter Krimi!

Regie: Nico Hofmann

Drehbuch: Bernd Eichinger, Friedrich Dürrenmatt, Uwe Wilhelm

 

 

Rolle:

Darsteller:

Kommissar Matthäus

Joachim Król

Elisabeth Heller

Barbara Rudnik

Schrott

Axel Milberg

Bock

Heino Ferch

Annemarie

Judith Thayental

Steiner

Hans Werner Meyer

Auszeichnungen (Auswahl):

2 Nominierungen für den Adolf Grimme Award 1997 in den Kategorien Fiction/Unterhaltung und Außergewöhnliche Persönliche Leistung (Berne Eichinger)

Kritik:

„Prominent besetztes Remake des bewegenden Krimiklassikers mit Gerd Fröbe und Heinz Rühmann aus Bernd Eichingers Serie ‚German Classics‘. [...] Regisseur Nico Hofmann hat mit Joachim Krôl als Matthäus einen Hauptdarsteller, der in seelischer Spannung, Gebrochenheit und Verbissenheit Heinz Rühmann nicht nachsteht. [...] Packender Psychokrimi.“ (kino.de)

Hintergrund: Remake des gleichnamigen Originals aus dem Jahr 1958, der einzigen Drehbucharbeit des bekannten Schweizer Autors Friedrich Dürrenmatt. Dürrenmatt hatte nicht alles an dem Film gefallen und daher die Geschichte noch im selben Jahr und nach seinen Vorstellungen in dem Roman „Das Versprechen – Requiem auf den Kriminalroman“ verarbeitet. Der Stoff erfuhr noch eine weitere Verfilmung: 2001, ebenfalls unter dem Originaltitel, von Sean Penn, u.a. mit Jack Nickolson, Benicio Del Torro und Helen Mirren.

Starinfo Barbara Rudnik: „Das ist eine Schöne“, sagte schon in den 80er Jahren der große Theatermacher George Tabori über sie. Als „die neue Lauren Bacall“ rief die deutsche Presse zur selben Zeit die kühl wirkende, schöne, blonde Barbara Rudnik aus. Entdeckt wurde die ehemalige Buchclub-Agentin Ende der 70er von Studenten der Hochschule für Film und Fernsehen (HFF) in München. Daraufhin nahm sie Schauspielunterricht und wirkte bis 2010 in über 70 Filmen und Fernsehspielen mit. Zu den bekanntesten gehören wohl „Der Sandmann“ (1995), „Solo für Klarinette“ (1998), beide mit Götz George, „Komm, süßer Tod“ (2000) und „Kleinohrhasen“ (2007). 1996 bekam sie den Adolf-Grimme-Preis für „Der Sandmann“, 2006 erhielt sie die Goldene Kamera als Beste deutsche Schauspielerin. Im Jahr 2005 wurde Brustkrebs bei ihr festgestellt. Um anderen Mut zu machen, ging sie damit 2008 an die Öffentlichkeit. Mit nur 50 Jahren erlag sie im Mai 2009 der schweren Krankheit in Wolfratshausen bei München. Unter großer Anteilnahme wurde sie auf dem Münchner Nordfriedhof beigesetzt.