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Ferris macht blau

Tennie-Komödie, USA 1986, 103 Minuten, FSK 12

Während Ferris wieder mal die Schule schwänzt, mit seinem besten Freund, seiner Flamme Sloane und einem, na ja, „geliehenen“ Ferrari einen aufregenden und höchst witzigen Tag in Chicago verbringt, versucht Schuldirektor Ed Rooney den notorischen Blaumacher endgültig zu entlarven. Doch Ferris kommt mit einem herrlich blauen Tag und einem blauen Auge davon...

Famos witzig, famos gut gespielt.

 

Regie: John Hughes

Drehbuch: John Hughes

 

 

Rolle:

Darsteller:

Ferris Bueller

Matthew Broderick

Cameron Frye

Alan Ruck

Sloane Peterson

Mia Sara

Edward R. Rooney

Jeffrey Jones

Jeannie Bueller

Jennifer Grey

Katie Bueller

Cindy Pickett

 

Auszeichnungen:

Nominiert für den Golden Globe 1987 in der Kategorie Beste Leistung eines Schauspielers in einem Kinofilm (Matthew Broderick);

 

Kritik:

„Ferris“ lebt von den ausgelassenen Streichen und flotten Frechheiten des von Matthew Broderick („Inspektor Gadget“) unwiderstehlich lässig und schlagfertig gespielten Hans im Glück.“ (video.de)

„Ferris macht blau“ ist nicht nur ein formidabler Gute-Laune-Film mit dem Herz am rechten Fleck, sondern erinnert vor allem an eines: die Vergänglichkeit der Jugend. Und so ordnet sich alles Ferris‘ Einstellung unter: “Life goes by so fast, that if you don't stop and look around, you might miss it.” (...) John Hughes („The Breakfast Club“, „L.I.S.A. – Der helle Wahnsinn“, „Curley Sue“), von Haus aus ein Spezialist für seichten Humor, gelang 1986 mit „Ferris macht blau“ ein komödiantisches Kleinod, das hinter seiner unscheinbar-harmlosen Fassade spielend zeitlose Lebensweisheiten offenbart, dabei den Zeitgeist der Achtziger bloßlegt und somit von bleibender Relevanz ist.“ (filmstarts.de)

 

Hintergrund: Pünktlich zum 30. Geburtstag der Komödie ist nun endlich auch der Soundtrack auf CD erschienen, allerdings in einer limitierten Edition von 5.000 Stück: Zu bestellen bei La-La Land Records. „Ferris macht blau“ war nach dem Erfolg „The Breakfast Club“ John Hughes vierter Film.
Auch Charlie Sheen spielt kurz mit, als Drogenabhängiger. Für diesen Part hatte er zwei Tage lang durchgemacht, damit sein zittriger Zustand auch gut rüberkommt. Er und Hauptdarsteller Broderick gehörten damals der sogenannten Brat Packs Gruppe an, die Mitte der 80er Jahre zum einen oft gemeinsam als Cliquen in Filmen spielten und zum anderen auch gemeinsam feiern gingen.  Das seltene Ferrari-Modell, das ebenfalls eine nicht unwichtige Rolle im Film innehat, war übrigens nicht echt: Ein solches Exemplar wäre viel zu teuer gewesen, weshalb man einfach einen anderen Sportwagen mit einem Aufbau aus Fiberglas, einem kräftigeren Motor und den Logos von Ferrari pimpte. Ferrari klagte daraufhin dagegen. 2014 wurde „Ferris macht blau“ in die National Film Registry 2014 beim National Film Preservation Board aufgenommen.

 

Starinfo Matthew Broderick: Seit 20 Jahren ist Matthew Broderick, der Star aus „War Games“ (1983) und „Ferris macht blau“ (1986), mit der Stilikone und „Sex in the City“-Darstellerin Sarah Jessica Parker verheiratet. Ihr Bruder Timothy hat die beiden einander vorgestellt. Das Geheimnis ihrer anhaltenden Liebe brachte Broderick 2016 in der US-TV-Serie „Divorce“ auf den Punkt: viel Humor und viele Gespräche. Vielleicht hilft ja auch sein jugendlicher Charme, für den der witzige Mime allseits bekannt ist. Doch dass der Sohn eines Schauspielers und einer Bühnendramatikerin und Malerin noch viel mehr als Komödie drauf hat, bewies er mehr als einmal. 2016 war Broderick neben Casey Affleck im mehrfach für den Oscar nominierten Filmdrama „Manchester by the Sea“ auf der Leinwand zu sehen.

 


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