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Making Judith!

Autorenfilm, Deutschland 2017

Klaus Lemke filmt Klaus Lemke. Bei den Vorbereitungen zu einem Low-Budget-Dreh zeigt jeder sein wahres oder – wie er will – ein fiktives Gesicht: Lemke, der Altfilmer, seine angebliche Tochter Caroline, die Sekretärin Judith. Die will, auf Teufel komm‘ raus, die Hauptrolle inklusive No-Budget haben. Alles ist ein Test, alles wie im Film.

Ein Essay übers Filmemachen. Provokant, lakonisch, witzig.

 

Regie: Klaus Lemke

Drehbuch: Klaus Lemke

 

 

Rolle:

Darsteller:

Klaus Lemke

Klaus Lemke

Judith

Judith Paus

Polly

Polina Lapkovskaja

Charly

Charly Lang

Investor

Murat Mermer

Caroline

Mela Feigenbaum

 

Kritik:

„MAKING JUDITH ist, wenn man so will, die Adaption aller Lemke’scher Maximen über das Kino und das Leben, gegossen in die Form eines Films über die Vorproduktion eines Films. Man begleitet den Alt-Star/Regisseur dabei, wie er sich seine Darstellerinnen zusammensucht, sie dauernd aus der Bahn wirft, nur um zu sehen, wie sie reagieren. Denn am Ende geht es Lemke immer um das Echte, das Nicht-Herzustellende und Nicht-Wiederholbare – welches er dann im Gewand des Glamour und Genretands umso schöner schimmern lässt.“ (viennale.at)

 „Die Münchner Maxvorstadt müsste man eigentlich niederreißen, weil das einstige Studentenviertel mittlerweile die Erotik eines entkoffeinierten Soja-Cappuccinos hat. Aber es gibt ja noch Klaus Lemke, der auch mit 76 noch an der Gentrifizierungsfassade kratzt wie ein ungebetener Gast auf einer Party. In ‚Making Judith‘ spielt er nach Jahrzehnten sogar selbst mal wieder mit. Ein Film über München, wie es ist, und München, wie es sein könnte – und wie immer natürlich auch ein Film übers Filmemachen. Obwohl er weiterhin den Liebesneurosen junger Menschen nachspürt, schleicht sich in dieses Werk aber auch eine Altersmelancholie, die man so noch nicht bei ihm gesehen hat. ‚Jeder wäre gerne jemand anders‘, sagt Lemke. ‚Ich wäre auch lieber der Film als der Regisseur des Films.‘“ (Süddeutsche Zeitung)

 

Hintergrund: Der bisher vorletzte von fast 50 Filmen Klaus Lemkes, Regisseur und Drehbuchautor von Streifen wie „Amore“, „Rocker“ oder „Berlin für Helden“. Wie fast immer mit Laiendarstellern gedreht.


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