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Pretty in Pink

Komödie/Romanze, USA 1986

Andie, die hübsche Außenseiterin, ist aus dem armen Viertel der Stadt. Sie arbeitet im Plattenladen, trägt Second-Hand-Klamotten. Als sich das Reichsöhnchen Blane in sie verliebt, schwebt Andie im siebten Himmel. Doch die Unterschiede zwischen den beiden sind groß, die Hürden im Freundeskreis scheinbar unüberwindlich. Da wendet Blane sich ab...

Dieser Film machte Hits, Stars und Mode! Sehenswert.

 

Regie: Howard Deutch

Drehbuch: John Hughes

 

 

Rolle:

Darsteller:

Andie Walsh

Molly Ringwald

Jack Walsh

Harry Dean Stanton

Philip F. Duckie Dale

Jon Cryer

Iona

Annie Potts

Steff

James Spader

Blane McDonnagh

Andrew McCarthy

 

Auszeichnungen (Auswahl):

BMI Film Music Award bei den BMI Film & TV Awards 1987 (Michael Gore)

 

Kritik:

„Sympathische, gut gespielte Teenager-Romanze, die freilich alle tiefersitzenden Probleme, wenn auch mit Eleganz, umgeht.“ (Lexikon des internationalen Films)

 

„Sympathische Teenager-Romanze, Aschenputtel-Story und nach ‚The Breakfast Club‘ und ‚Sixteen Candles‘ die dritte und letzte erfolgreiche Zusammenarbeit von Teen-Queen Molly Ringwald (‚Maybe Baby‘) und Produzent und Regisseur John Hughes, der ‚Spielberg der Teen Comedy‘ der die Regie an Howard Deutch übertrug. Als Blane ist Andrew McCarthy (‚Class‘) Partner der ‚Marlene Dietrich des Brat Pack‘ der achtziger Jahre, die in Aussehen und Outfit einige Jahre Modetrends bestimmte: ‚Good Golly, Miss Molly!‘ (Rolling Stone).“ (kino.de)

„Die Teenie-Romanze verlegte die Aschenputtel-Story 1986 in die Gegenwart. Nicht realistisch, aber flott und witzig.“ (cinema.de)

Hintergrund: Jon Cryer, bekannt als Alan aus „Two and a Half Men“, spielt den Duckie Dale in diesem Film, den Sandkastenfreund von Protagonistin Andie Walsh (Molly Ringwald). Er sagte später über die Zusammenarbeit am Set, dass seine beiden Kollegen Molly Ringwald und Andrew McCarthy ihn vom ersten Drehtag an als „irritierend“ empfanden. Cryer erklärte das mit seiner sehr extrovertierten Art, die nicht recht zu der sehr reservierten Weise der anderen beiden passe. Molly Ringwald hatte bei der Besetzung des Film großen Einfluss genommen und sich sehr für Andrew McCarthy als ihren Konterpart neben Jon Cryer eingesetzt: „Das ist der Typ von Mann, in den ich mich verlieben könnte“, sagte sie nach seinem Vorsprechen zu Drehbuchautor John Hughes und Regisseur Howard Deutch. Obwohl die zwei McCarthy im Grunde für einen rechten Stoffel hielten, setzte Ringwald sich durch: McCarthy bekam die Rolle des Reichensöhnchens Blane, in den Andie alias Molly sich im Film verliebt. Molly Ringwald war auch die Ideengeberin zum Film: Sie bat John Hughes ein Drehbuch zu ihrem damaligen Lieblingssong „Pretty in Pink“ zu schreiben. Das Lied der britischen Psychedeldic-Punk-Rock-Band The Psychedelic Furs ist der Titelsong des Streifens geworden. Ringwald hasste übrigens das pinke Kleid, das sie für ihre Rolle tragen musste. Trotzdem ist „Pretty in Pink“ für sie der Lieblingsfilm unter ihren eigenen Filmen.

 

Starinfo Harry Dean Stanton: „I want to dance with Harry Dean…”, sang die Blondie-Sängerin Debbie Harry in ihrem 1990er-Jahre-Hit „I Want That Man“ und meinte damit Harry Dean Stanton, den Musiker und Kult-Schauspieler, der bis zuletzt und über 60 Jahre im Filmgeschäft war. In über 100 Filmen und 50 Fernseh-Episoden spielte der 1926 geborene US-Amerikaner mit den markanten Zügen. Meist in Nebenrollen zu sehen, verpasste er seinen Charakteren einen immer besonderen Twist, mit dem er jedes Mal einen bleibenden Eindruck hinterließ. Oft arbeitete er an der Seite der wirklich Großen wie Paul Newman, Clint Eastwood, Tom Hanks, Sam Shepard, Johnny Depp oder Jack Nicholson, mit dem er eng befreundet war. Auch in seinen wenigen Hauptrollen brachte er es zur Meisterschaft. Unvergesslich: als Travis in Wim Wenders „Paris, Texas“ (1984) oder als Johnnie Farragut in David Lynchs „Wild at Heart“ (1990). Noch 2017 war er im Remake der Lynch-Serie „Twin Peaks“ und im Film „Lucky“ zu sehen. Er starb im selben Jahr in Los Angeles. Stanton wurde 91 Jahre alt.

 

Starinfo James Spader: „Wenn ich kein Geld brauche, arbeite ich nicht. Wenn ich Geld brauche, habe ich kein Problem zu jemandem zu sagen: ‚Ok, so viel Geld brauche ich für die nächsten sechs Monate. Wenn du mir das zahlst, mach ich den Job.‘“ So hat es der 1960 geborene Amerikaner zu einer respektablen Karriere gebracht. Nachdem ihn die Auszeichnung als bester Schauspieler in Cannes für den Film „Sex, Lügen und Video“ ins Rampenlicht katapultierte, arbeitete der mittlerweile geschiedene Vater zweier Kinder unter anderem mit Roland Emmerich („Stargate“), Maggie Gyllenhaal („Secretary – Womit kann ich dienen“) und Tommy Lee Jones („The Homesman“). Berühmt wurde er vor allem als Anwalt Alan Shore in „Practice – Die Anwälte“ und „Boston Legal“. Seit 2013 ist er Star der Serie „The Blacklist“. 2015 gab er den Ultron in „Avengers: Age of Ultron“.

 


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