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Tattoo

Thriller, Deutschland 2002

Warum verstümmelt ein Mörder seine Opfer derartig? Und wie passen all die anderen Fälle dazu? Kaum von der Polizeischule als einigermaßen erfolgreicher Absolvent entlassen, bekommt Schrader zusammen mit seinem Kollegen Minks diesen heiklen Fall zugeschanzt. Es geht um Haut. Wertvolle Haut. Menschenhaut.

Ein Grauen, immer noch grauenvoller, das sprichwörtlich unter die Haut geht.

 

Regie: Robert Schwentke

Drehbuch: Robert Schwentke

 

 

Rolle:

Darsteller:

Kommissar Marc Schrader

August Diehl

Kommissar Minks

Christian Redl

Maya Kroner

Nadeshda Brennicke

Frank Schoubya

Johan Leysen

Dix

Fatih Çevikkollu

Kommissarin Roth

Monica Bleibtreu

 

Auszeichnungen (Auswahl):

Internationaler Fantasy Film Award – Special Mention auf dem Fantasporto Film Festival 2003 und Nominierung für den Internationalen Fantasy Film Award für den Besten Film;

Großer Preis des Europäischen Fantasy Films in Silber – Special Mention auf dem Fantastic Film Festival in Schweden 2002;

Nominierung für die Goldene Kamera 2002 in der Kategorie Spielfilm (für Jan Fehse);

 

Kritik: „Ein irrer Mörder definiert den Begriff Hautpflege neu. Düsterer Schock-Thriller.“ (cinema.de)

„Ein kruder, mit drastischen Splatter-Effekten durchsetzter Krimi, der sein tiefschwarzes Szenario durchaus konsequent durchbuchstabiert und eine ebenso menschenfeindliche wie radikal trostlose Welt ohne Moral und Orientierung beschreibt.“ (Lexikon des internationalen Films)

„Tattoo tendiert hingegen zur Hardcore-Version von ‚Anatomie‘, ein monochromer, auswegloser und kompromissloser Alptraum ohne blondes Gretchen und ohne Licht am Ende des Tunnels, eine düstere, verstörende Nacht ohne Morgen. Mit diesem Debüt dürfte Robert Schwentke die Latte für seinen nächsten Film ungewöhnlich hoch gelegt haben.“ (filmstarts.de)

 

Hintergrund: Die Hauptrolle des Marc Schrader, dargestellt von August Diehl,  trägt ihren Namen als Ehrerweisung an den bekannten Drehbuch-Autor und Regisseur Paul Schrader, den „Tattoo“-Regisseur Robert Schentke persönlilch sehr bewundert. Die Tattoos die im Film im „Ausstellungsraum“ gezeigt werden, wurden aus Ziegenhaut hergestellt.

 

 

Starinfo Nadeshda Brennicke: Michale Brennicke ist ihr Adoptivvater, seine Stimme wohlbekannt in deutschen Wohnzimmern: Er ist Synchronsprecher von Dustin Hoffmann und die Stimme aus dem Off bei „Aktenzeichen XY“. Schon mit 15 Jahren wusste Töchterchen Nadeshda, was sie wollte: ein Star werden. Und schmiss die Schule. Ihre Schauspielstunden finanzierte sie mit Modeln. Ihr erster Film war „Manta – Der Film“ (1991) – den sie noch im Abschlussjahr der Schauspielschule drehte. Sie singt, komponiert und schreibt außerdem. Bekannt ist sie vielen Fernsehzuschauern durch ihre Auftritte in zahlreichen Folgen des „Tatort“ und aus „Die Straßen von Berlin“. Kinoerfolge waren unter anderem „Das Phantom“ (2000), „Tattoo“ und Dominik Grafs „Hotte im Paradies“ (beide 2002).