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The Zero Theorem

Science Fiction, Großbritannien/Rumänien 2013

Das exzentrische Computergenie Qohen lebt, von Ängsten geplagt, zurückgezogen in einer Kirchenruine. Obsessiv arbeitet er am Auftrag des mysteriösen Management. Es geht um nichts weniger als den Sinn des Lebens in einer total überwachten Welt. Oder gibt es gar keinen? Immer wieder scheitert Qohen, immer wieder wird von bestimmten Menschen gestört...

Düstere Zukunftsvision in großartiger Besetzung.

 

Regie: Terry Gilliam

Drehbuch: Pat Rushin

 

 

Rolle:

Darsteller:

Qohen Leth

Christoph Waltz

Dr. Shrink-Rom

Tilda Swinton

Management

Matt Damon

Bainsley

Mélanie Thierry

Joby

David Thewlis

Bob

Lucas Hedges

 

Auszeichnungen (Auswahl):

Nominierung für den Saturn Award 2015 in der Kategorie Bester Science Fiction Film;

Nominierung für den Goldenen Löwen und Future Film Festival Digital Award auf dem Filmfest in Venedig 2013 (beide für Regisseur Terry Gilliam);

 

Kritik: „Prädikat wertvoll“ von der Deutschen Film- und Medienbewertung:
„Terry Gilliam liefert mit THE ZERO THEOREM erneut ein faszinierendes Feuerwerk an Ideen ab, das anregt, herausfordert und in jeder Minute glänzend unterhält.“

„Schräger, visuell überbordender und assoziativer Psychotrip um ein Computergenie auf der Suche nach dem Sinn des Lebens. (...) Terry Gilliam beschäftigt sich schon lange in seinem filmischen Werk mit düsteren und zugleich schrillen Zukunfts-Szenarien und inszenierte mit ‚Brazil‘ eine schaurig-schräge Version von George Orwells alptraumhaften Roman ‚1984‘. Auch in ‚The Zero Theorem‘ widmet er sich wieder einem Überwachungsstaat, in dem Menschen nur winzige Rädchen in einem absurden Gesamtszenario sind, dass ständig auf der Stelle tritt.“ (kino.de)

 

Hintergrund: Um gute Drehorte zu finden, nutzte Regisseur Terry Gilliam nach seinen Angaben Google Earth: „Die meisten Plätze hatte ich auf diese Weise gefunden, schon bevor ich zum ersten Mal nach Rumänien fuhr. So machen wir heute Location-Scouting.“ Ursprünglich waren die Produktionskosten auf 20 Millionen Dollar angesetzt, der Dreh in London geplant. Dann wurde alles nach Rumänien verlegt und der Film konnte für 8,5 Millionen Dollar hergestellt werden. Gedreht wurde nicht digital, sondern auf 35mm-Film, der über Nacht in der Nähe von Bukarest digitalisiert wurde, so dass erste Bilder jeweils am nächsten Morgen zur Verfügung standen. Den Grund verrät Kameramann Nicola Pecorini: „Terry und ich waren uns einig, dass wir so die besten Bilder bekommen würden. Mit Filmmaterial bekommst du den Spielraum und die größte Palette, um damit zu arbeiten.“

 

Starinfo Tilda Swinton: „Wenn ich arbeite, führe ich ein Leben wie ein Soldat“, sagt Oskarpreisträgerin Tilda Swinton über sich und kann damit wohl nur eine unbezähmbare Leidenschaft und Disziplin meinen, die sie als Schauspielerin und Film-Nerd immer wieder beweist. Anders kann man Leistungen wie „Orlando“ (1992), „The Beach“ (2000), „Vanilla Sky“ (2001), „Constantine“ (2005), „Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia“ (2005) oder „Die Chroniken von Narnia: Die Reise auf der Morgenröte“ (2010) nicht erreichen. Die androgyne Schönheit mit ihrem Gefallen an Außergewöhnlichem und Bizarrem zeigt ihre feine künstlerische Ader nicht nur als Vertraute großer Künstler, Mitglied diverser Jurys, in Avantgarde- und Arthouse-Filmen, Musikprojekten oder während ihrer öffentlichen Auftritte. Immer wieder wurde Tilda Swinton, die einer der ältesten schottischen Familien entstammt, als eine der bestgekleideten Frauen der Welt bezeichnet. Für die niederländischen Modedesigner Viktor und Rolf war die Frau, die niemals Mascara trägt, Muse und Inspiration für eine ganze Kollektion.

 

Starinfo Christoph Waltz: Unvergesslich war er als Roy Black. Die Darstellung des alkoholsüchtigen Schlagerstars („Du bist nicht allein – Die Roy Black Story“) bescherte Christoph Waltz 1997 den Bayerischen Fernsehpreis. Im Jahr darauf überzeugte Waltz in dem Kinoerfolg „Das merkwürdige Verhalten geschlechtsreifer Großstädter zur Paarungszeit“. Der 1956 in Wien geborene Schauspieler kommt aus einer Theaterfamilie und versteht es, aus jeder seiner Rollen das Beste herauszuholen. Er überzeugte als Hauptkommissar („Sieben Monde“, 1998) als „Amokläufer von Euskirchen“ (1994) und als Oetker-Entführer, ein Part, für den er 2001 den Grimme-Preis erhielt („Der Tanz mit dem Teufel - Die Entführung des Richard Oetker“). Aufs internationale Parkett und zu zwei Oscars sowie zwei Golden Globes verhalf ihm die Zusammenarbeit mit dem Star-Regisseur Quentin Tarantino: In „Inglourious Basterds“ (2009) spielte Waltz den SS-Mann Landa und in „Django unchained“ (2012) den Kopfgeldjäger Schultz. Beides herausragend. 2015 folgte die Kür: Waltz stand in einer der Hauptrollen als Konterpart von Daniel Craig alias James Bond in „James Bond 007: Spectre“ vor der Kamera. Mit Erfolgen wie „Legend of Tarzan“ (2016) und „Tulpenfieber“ (2017) ging es bis dato weiter aufwärts.

 

Starinfo Matt Damon: Matt Damon gilt seit seinem Drehbuch-Oscar (mit Kumpel Ben Affleck) und der Nominierung als bester Hauptdarsteller in „Good Will Hunting“ (1997) als einer der beliebtesten Stars der jüngeren Hollywood-Generation. Der 1970 geborene Exfreund von Winona Ryder beschäftigte sich bereits im Jugendalter nach der Scheidung seiner Eltern mit der Schauspielerei. Mit 16 Jahren hatte er seinen ersten Agenten, der ihm eine Nebenrolle in „Mystic Pizza“ (1988) neben Julia Roberts vermittelte. Einen weiteren wichtigen Karriereschritt machte Damon mit seiner Darstellung eines drogenabhängigen Soldaten in „Mut zur Wahrheit“ (1996, mit Meg Ryan). Zu den bekanntesten Filmen des vielseitigen Schauspielers zählen aber „Der Soldat James Ryan“ (1998), die Patricia-Highsmith-Verfilmung „Der talentierte Mr. Ripley“ (1999), die starbesetzten Gaunerkomödien „Ocean’s Eleven“ (2001) und „Ocean’s 13“ (2007), der Agententhriller „Die Bourne Identität“ (2002) an der Seite von Franka Potente sowie „Interstellar“ (2014). Der  Thriller „The Departed - Unter Feinden“ unter der Regie von Martin Scorsese und mit Leonardo DiCaprio an Damons Seite erhielt 2007 vier Oscars. Seit Dezember 2005 ist Damon, der Affären u. a. mit Minnie Driver und Claire Danes hatte, mit seiner Freundin Luciana Barossa verheiratet, die ihm mittlerweile drei Töchter schenkte.

 


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