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Wächter des Tages

Fantasy/Action/Horror, Russland 2006

In Moskau treiben immer mehr Dunkle ihr Unwesen. Unterdessen bildet der Licht-Krieger Anton die Andere Swetlana zur Großen des Lichts aus. Eines Tages ertappen die beiden Antons Sohn Jegor dabei, wie er Unschuldigen die Lebenskraft raubt. Kann Anton seinen Sohn zurückgewinnen? Und kann er Zavulon, dem Bösesten des Bösen, entkommen?

Fortsetzung des Fantasy-Kinohits „Wächter der Nacht“.

 

Regie: Timur Bekmambetov

Drehbuch: Timur Bekmambetov

 

 

Rolle:

Darsteller:

Anton Gorodetsky

Konstantin Khabenskiy

Alisa

Zhanna Friske

Jegor

Dmitri Martynow

Swetlana

Marija Poroschina

Zavulon

Viktor Verzhbitskiy

Geser

Vladimir Menshov

 

Auszeichnungen (Auswahl):

Saturn Award 2008 in der Kategorie Bester Internationaler Film;

5 MTV Movie Awards 2006 in den Kategorien Bester Film, Beste Darstellerin (Zhanna Friske), Bester Film-Bösewicht (Viktor Verzhbitskiy), Bester Kuss und Beste Action Sequenz sowie 5 Nominierungen;

Nominierung für den Narcisse Award 2007 in der Kategorie Bester Spielfilm bei den Internationalen Film Festival in Neuchâtel;

 

Kritik: „Die Wächter der Nacht sind zurück - und mit ihnen das russische Kino. Für zwei Stunden fulminante Action-Unterhaltung, Popcorn-Liebesgeschichten und humoristischen Unterton ist ‚Wächter des Tages‘ eindeutig die richtige Wahl.“ (filmstarts.de)

„Fazit: Russland schielt auf Hollywood und macht dabei einiges besser als viele B-Pictures aus der Traumfabrik. Selbstironischer Humor und Fantasy-Action halten sich die Waage wie das Gleichgewicht zwischen Tag und Nacht.“ (cinefacts.de)

„Da gibt es Einblicke in die düstere Parallelwelt des Gloom, Anklänge ans Archäologieabenteuer von Indy Jones, eine surreale Actionsequenz, in der ein Auto die Fassade eines Wohnkomplexes quert, Shapeshifterkomik, wenn Anton versucht ist, im Körper von Kollegin Olga zu Super-Protegé Svetlana in die Dusche zu steigen, telekinetische Exzesse, wenn Frauen mit Bussen um sich werfen, und eine lange Geburtstagsparty in der Zentrale des Bösen, die nicht untypisch für Russland aus dem Ruder läuft und sogar mit der Zerstörung Moskaus endet. So etwas schon einmal gesehen zu haben, kann wohl niemand ernsthaft behaupten. Das sollten Genrefans auf der Suche nach Abwechslung als Empfehlung verstehen.“ (kino.de)

„...bombastisches Blockbuster-Kino, das dem Genre einen formal durchaus reizvollen schmutzigen »Look« verleiht. Dagegen werden die Plausibilität von Story und Figuren sowie eine schlüssige Dramaturgie der effektlastigen Überwältigungsästhetik geopfert.“ (Lexikon des internationalen Films)

 

Hintergrund: Fortsetzung des Streifens „Wächter der Nacht“ von 2004 und Verfilmung zur sechsteiligen „Wächter“-Romanreihe des studierten Mediziners und bis dato erfolgreichsten russischen Fantasy-Schriftstellers Sergei Lukjanenko. Die Reihe umfasst die Titel „Wächter der Nacht“, „Wächter des Tages“, „Wächter des Zwielichts“, „Wächter der Ewigkeit“, Wächter des Morgens“ und „Die letzten Wächter“. Die Erstverfilmung war ein Riesenerfolg in Russland. Die Fortsetzung „Wächter des Tages“ heißt zwar wie der zweite Band von Lukjanenkos Fantasy-Romanen, ist aber inhaltlich an einen Teil des ersten Bandes angelehnt. Der Film spielte über 30 Millionen Dollar ein. Angeblich ist bereits ein „Wächter“ Teil 3 geplant, diesmal als US-Produktion.

 

Starinfo Konstantin Khabenskiy: International bekannt wurde er mit den beiden Horror-Streifen „Wächter der Nacht“ (2004) und „Wächter des Tages“ (2006) sowie an der Seite von Morgan Freeman und Angelina Jolie in „Wanted“ (2008): der 1972 in Leningrad geborene Konstantin Khabenskiy. Nach seinem Elektronik-Studium arbeitete er zunächst als Straßenmusikant und Bühnentechniker, bevor er 1990 in St. Petersburg (früher: Leningrad) eine Schauspielausbildung absolvierte. Der Mime, der immer wieder auch am Theater wirkt, liebt das Landleben in der Nähe von Moskau, wo er nach einem längeren Aufenthalt in Los Angeles und neben einem weiteren Wohnsitz in St. Petersburg heute mit seiner zweiten Frau lebt. Die beiden haben eine Tochter miteinander. Khabenskiy erste Frau, die Radio-Journalistin Anastasia Khabenskaya, mit der er einen Sohn hat, starb 2008 mit 35 Jahren an einem Hirntumor.