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Wir sind die Nacht

Vampirfilm/Thriller, Deutschland 2010

Lena schlägt sich in Berlin mit Diebstählen durch. Auf einer Party begegnet sie der attraktiven Vampirin Louise, die sich in Lena verguckt und sie kurzerhand mit einem Biss unsterblich macht. Lena genießt zunächst die rauschenden Nächte, den Luxus, den Spaß als Vampirbraut. Nur die blutigen Morde des Trios um Louise verträgt sie immer weniger...

Vampirinnen im (Blut)Rausch durch Berlin.

 

Regie: Dennis Gansel

Drehbuch: Jan Berger, Dennis Gansel

 

 

Rolle:

Darsteller:

Lena

Karoline Herfurth

Louise

Nina Hoss

Charlotte

Jennifer Ulrich

Nora

Anna Fischer

Kommissar Tom Serner

Max Riemelt

Kommissar Lummer

Arved Birnbaum

 

Auszeichnungen (Auswahl):

2 Nominierungen für den Deutschen Filmpreis 2011 in den Kategorien Bester Schnitt und Bester Filmmusik;

3 Nominierungen für den Preis der Deutschen Filmkritik 2011 in den Kategorien Bester Spielfilm, Bestes Drehbuch und Beste Kamera;

Sonderpreis der Jury 2010 beim Sitges – Catalonian International Film Festival;

 

Kritik: „Prädikat besonders wertvoll“ der Deutschen Film- und Medienbewertung.

„Stimmiger und stimmungsvoller Vampirfilm von ‚Die Welle‘-Macher Dennis Gansel über drei Berliner Blutsauger, auf die kompromisslos Jagd gemacht wird.“ (kino.de)

„Gansel erweist sich als erstaunlich geschickter Actionregisseur, sei es in den atemlosen Verfolgungsjagden oder in den virtuosen Kampfszenen, in denen die Frauen keine Gefangene machen. Insgesamt legt er – unterstützt vom starken Schnitt – ein ordentliches Tempo vor. Der Film ist bis zum Showdown auf dem Teufelsberg keine Minute langweilig. [...] Gansel erfindet es nicht neu, er spielt mit leichter Hand mit den Konventionen, ergänzt sie mit originellen Einfällen und bietet mit Berlin eine wirklich denkwürdige Kulisse – und das nicht nur in Moodshots der sattsam bekannten Skyline mit Fernsehturm.“ (kino.de)

 

Hintergrund: „Die Welle“-Regisseur Dennis Gansel schrieb das Script zu „Wir sind die Nacht“ schon 1999 – damals bereits mit der Darstellerin Nina Hoss als Louise im Kopf. Hoss sagte sofort zu. Auch Karoline Herfurth sollte mitspielen: In Gansels Vorstellung am liebsten als Lena, nur war die 1984 geborene Schauspielerin Ende der 90er noch zu jung für diese Rolle. Deshalb bot Gansel ihr den Charakter der Nora an. Weil die Produktion sich so viele Jahre nach hinten verzögerte, war Herfurth bei Drehbeginn dann doch schon alt genug und konnte in die Rolle der Lena schlüpfen. Das Buch zum Film schrieb Wolfgang Hohlbein.

 

Starinfo Nina Hoss: Sie war Bernd Eichingers „Das Mädchen Rosmarie“, Hermine Hundtgeburths „Die weiße Massai“, Max Färberböcks „Anonyma“ und Christians Petzolds „Barbara“ und „Yella“ – wer deutsche Filme sieht, kennt die Schauspielerin Nina Hoss. Noch mehr Auftritte als in Fernseh- und Spielfilmen hatte die 1975 geborene Stuttgarterin bisher an Theatern in Stuttgart, Esslingen und Berlin, ihrem eigentlichen Tätigkeitsfokus. Schon mit fünf Jahren wusste sie, dass sie auf die Bühne will; mit 14 Jahren stand sie dann erstmals auf den Brettern, die die Welt bedeuten. Ihren ersten Film („Und keiner weint nach mir“, 1996) drehte sie mit 19 unter Erfolgsregisseur und Kameramann Joseph Vilsmaier. Die vielfach ausgezeichnete Künstlerin – sie bekam u. a. die Goldenen Kamera, zwei Adolf-Grimme-Preise, den bayerischen und deutschen Filmpreis – ist auch auf einigen Hörbüchern zu hören. Sie ist die Tochter der Theater-Schauspielerin Heidemarie Rohwedder und des Gewerkschafters und Mitbegründers der Partei „Die Grünen“ Willi Hoss und lebt mit ihrem Partner, dem britischen Musikproduzenten Alex Silva, in Berlin.